Faust Szenen-Interpretation: Was schreibe ich in der Einleitung?

4 Antworten

Ich würde in der Einleitung anmerken, aus welchen Stück die Szene ist, und an welchen Stelle des Dramas sie sich befindet.

"Faust", die weltbekannte, zweiteilige Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) zeigt die Geschichte eines mittelalterlichen Wissenschaftlers, der in seinem Drang nach Erfahrung sogar einen Pakt mit dem Teufel eingeht. (Am Ende jedoch siegt die göttliche Gnade und die Liebe des von ihm verstoßenen Gretchens.)

Noch vor der Begegnung mit Mephistopheles/Gretchen... sitzt Faust/begegnet Faust...

jetzt zur Inhaltsangabe überleiten...

Ziemlich genau so habe ich meine Einleitung in der Klausur geschrieben und habe auf meine Arbeit 14 Punkte bekommen :)

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Ich würde mir erst einen Überblick über das gesamte Werk verschaffen, dann eine Szene auswählen, die ich besonders spannend oder polarisierend finde.

Der Text sollte dann zuerst im Gesamtwerk eingeodnet werden, also welche Szene in welchem Abschnitt des Buches ist. Dann analysierst Du die Form und die Sprache. In welcher Zeit wurde geschrieben, welche Erzählform liegt vor und was für Emotionen weckt der Schriftsteller.

Ich würde die Gretchenfrage wählen, denn dabei geht es um Glauben und Liebe. Gretchen fragt Faust wie er es denn mit der Religion hält, da sie sehr gläubig ist. Faust hat sich jedoch schon der dunklen Seite verschrieben, denn er möchte zum Kern des Lebens kommen. Er ist ein Suchender, der niemals aufhören will zu suchen. Er hat seine Seele in dem Moment an Mephisto verwirkt wenn er sagt: "Oh, Augenblick verweile doch, denn Du bist so schön." Er darf also gar nicht innehalten und nichts so schön finden, das es sich lohnt zu bleiben.

Die Szene ... stammt aus dem Drama "Faust. Der Tragödie erster Teil" von Johann Wolfgang von Goethe, welches 1808 veröffentlicht wurde und in dem thematisiert wird, ob der Mensch für etwas höhreres bestimmt ist und inwiefern Menschenbilder von Gott und dem Teufel dabei eine Rolle spielen. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Gelehrte Heinrich Faust, der nach Wissen strebt und sich der Frage gewidmet hat, was die Welt im innersten zusammenhält. Unfähig sein Leben zu genießen, schließt er einen Pakt mit dem Teufel und bietet diesem seine Seele.

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