Wie wichtig findet ihr einen Fahrradhelm?

12 Antworten

Wenn du mit dem Kopf auf den Asphalt fällst kann es passieren dass du dir recht schnell einen Schädelbruch zufügst, das passiert mit Helm eher selten, also absolut Pflicht!

Ein Schädlbruch ist relativ harmlos. Er kann sogar rettend sein, weil durch den Schädelbruch das schwellende Gehirn druckentlastend wirkt. Ob das Schädel-Hirn-Trauma durch den Helm verhindert werden kann, ist sehr fragwürdig.

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ich bezweifle, dass man nach einem Sturz einen Salto macht und auf dem Kopf landet, weshalb ich selber keinen Helm trage.

Kannst Du gut Englisch? Dann gehe mal auf Cyclehelmet.org => dort werden viele wissenschaftliche Artikel zitiert (auch jene pro Helm)

Auf Deutsch wird es schwerer, aber man findet dies hier:
http://fahrradzukunft.de/14/
(übrigens, anders als viele der Helmpropagandaseiten kommen hier auch Befürworter zu Wort, ein gutes Zeichen, dass das ganze nicht religiös betrieben wird)

Übrigens heutzutage ist es wirklich anders als früher, die Medizin und die Notfallversorgung ist viel besser geworden, die Gesetze und Strafen für rücksichtsloses Autofahren sind verschärft worden, Autos bremsen heute effektiver und schneller etc. ...

Auf gut Deutsch: Es ist heute besser und sicherer auf dem Rad. Und nein, am Helm liegt das nicht!

Staaten, die massiv auf den Helm gesetzt haben (z.B. Australien), leiden heute und viel höherem Risiko als die, die intelligente Radfahrerpolitik machen (z.B. Holland).

Der Helm hilft nicht beim Problem, er doktert nur an einem Teil der Symptome herum.

Er ist Angstpropaganda und per Schuldumkehr ("das wäre ohne Helm nicht passiert") verhindert er gute Fahrradpolitik. Und für den Radfahrer sorgt er nicht mal für eine Risikoreduktion...

In Anbetracht der Tatsache, dass eine Bekannte einen Rad-Unfall hatte.. keiner w eiss, wie es passiert ist, kein Auto o.ä. in der Nähe, keine "Stolperfalle", einfach nur netter ländlicher Radweg.. und sie MIT Helm schon ärgste Schädelverletzungen hatte, O-Ton Klinikum: ohne wäre nichts mehr zu machen.. also in Anbetracht dessen: ja.

Völlig überschätzt