Facharbeit über Veganismus- Wie Überschriften formulieren und gliedern?

3 Antworten



welche Ernährungsweise ich am besten finde und dass ich definitiv mal ausprobieren will, vegan zu leben.

Ich habe halt sehr große Probleme im Hauptteil weil ja alles irgendwie mit Nährstoffen zu tun hat.


Diese beiden Aussagen sind schon der Widerspruch in sich!

Weil man sich erst "intensiv" mit Nährstoffen auseinander setzen MUSS, bevor man eine Ernährungsweise ausprobieren möchte, bei der recht schnell und nachhaltig Nährstoffmangel vorprogrammiert sein kann!



Zum Schluss will ich dann schreiben welche Lebensweise "laut aktuellen wisssenschaftlichen Erkenntnissen" am gesündesten ist.


Genau das solltest Du bitte auch nicht außen vor lassen. Wissenschaftler arbeiten auch in der Ernährungsindustrie und was am besten auf der Modewelle mit schwimmt, bringt den größten Profit und macht die so richtig satt und "gesund", die damit ihre Brötchen verdienen!

Geld regiert die Welt - aber das kann ja keiner einfach so essen und darum wird es leider erst Mal in irgendwelche Modeerscheinungen investiert, um dann wieder reichlich zurück zu denen zu fließen, die was verkaufen wollen, was ja angeblich so gesund sein soll. 

Seitdem es in unseren Ländern nicht nur medizinischen Fortschritt, sondern auch ausreichend "ausgewogene" Nahrung und sauberes Wasser gibt, ist die Lebenserwartung der Menschen extrem gestiegen  - denk mal drüber nach  ;-)



Dass Wissenschaftler oft auf die Ergebnisse kommen, die die Leute hören wollen ist mir schon bewusst. Deswegen versuche ich ja auch möglichst viele Pro UND Contra Argumente zu finden um zu zeigen das es in dem Gebiet sehr viele Wiedersprüchliche Ergebnisse gibt. Wenn es nach mir ginge, würde ich nach dem Motto "probieren geht über studieren" nicht viel Wert auf irgendwelches Gelaber legen sondern es einfach probieren. Man merkt ja dann ob es einem besser geht oder nicht. Wenn nicht, dann greift man halt wieder auf seine "normale" Ernährung zurück oder findet raus was man falsch macht. Das geht aber aus Zeit- und Familiärengründen bei mir (noch) nicht. Und ich soll ja leider kein Selbstexperiment machen sondern eine Facharbeit schreiben und viele Quellen benutzen. Ich verstehe aufjedenfall worauf du hinaus willst. War schön, mal eine klar denkende Person im Internet anzutreffen :D

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@NintendoXperte

Danke für Dein Kompliment ;-)

Weißt Du, das Schönste und Wichtigste im Leben, sind tatsächlich die eigenen Erfahrungen, die man oft zwangsläufig und meistens nebenbei sammelt. Irgendwann glaubt man dann einfach nicht mehr alles, was einem viele so krampfhaft weis machen wollen.

Ich bin schon immer ein Landei und selbst ich traue es mir inzwischen in meinem Garten nicht mehr zu "bio" zu produzieren. Mein Garten hat kein Dach und ich wässere mit Regenwasser. ^^

Schon allein diese Aufdrucke im Supermarkt und natürlich der teurere Preis, lassen mich schmunzeln. Und spätestens wenn ich an in Plastik eingeschweißten Gurken vorbei laufe, die auch diesen Aufdruck tragen, kann ich nur noch den Kopf schütteln.

Wenn ich aus meinem Küchenfenster gucke, habe ich den Hof meines Lieblingsbauern direkt vor Augen. Ich war dort schon mehrfach zu Gast und weiß, mit welcher Hingabe und welchem Zeitaufwand, er seine Arbeit verrichtet. Für die produzierte Milch bekommt er nur noch ein Trinkgeld und wenn von der s.g. "Massentierhaltung" gesprochen wird, dann wir ganz sicher auch ER gemeint sein. Kannst Du Dir vorstellen, das seine Kühe noch Namen wie "Melanie" oder "Emma" tragen und er sie alle beim Namen nennt?

Statt jetzt solche Betriebe zu unterstützen, wird nur noch alles, was mit diesem alten Berufszweig zu tun hat, schlecht geredet. Dieser Landwirt produziert übrigens auch Getreide und Gemüse = alles Bestandteile unserer ausgewogenen Ernährung - seit ewigen Zeiten....

Viele Bestandteile, der neuzeitlichen Ernährungsform, werden aus anderen Ländern importiert. Somit lange Wege und welche Werte bei der Herstellung werden dort für "gesund" zu Grunde gelegt....?

Kann ich mich als Verbraucher wirklich über das alles ausreichend selbst informieren? Was passiert wenn die Handelswege plötzlich weg fallen? Bauen wir dann selbst irgendwelche Gewächshäuser, die diese Exoten dann bei uns gedeihen lassen? Welche Schadstoffe werden denn dann da wieder nebenbei mit produziert?

Dies nur zu Deinem Thema. Wenn wir jetzt in viele viele anderen Themen eintauchen würden, würde das aber den Rahmen sprengen. Nur so viel - zu allen Zeiten meinten Menschen, das Rad neu erfinden zu müssen und haben versucht die Massen dafür zu begeistern, um dann irgendwann zu verstummen und leise zurück zu rudern.

Deinem Kommentar entnehme ich, dass Du aber tatsächlich schon erkennst, Dich selbst und nach Deinen Möglichkeiten, umfangreich informieren zu müssen und für Deine eigene Erkenntnis wünsche ich Dir viel Erfolg und alles Gute ;-)

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Du könntest den Hauptteil mit den Themen die du unterbringen möchtest in die folgenden Teile untergliedern, die als Überschriften auf der gleichen Hierarchieebene stehen wie die Einleitung, die Erklärung was Veganismus ist und das Fazit:

  • Anatomie des Menschen (eher Pflanzenfresser oder Allesfresser?)
  • Fleischverzehr und Evolution
  • Nährstoffversorgung / kritische Nährstoffe in der veganen Ernährung
  • Vegane Ernährung bei Kindern
  • Vegane Ernährung im Sport
  • Vegane Ernährung und das Risiko für Krankheiten

Ein interessanter Punkt ist das Thema "Ernährungsmythen" im Veganismus. Das kann man entweder separat behandeln, oder bei der Nährstoffversorgung mit einbauen.

Ebenfalls wichtig wäre meiner Meinung nach die Auswirkung der Nutztierhaltung auf die Gesundheit der Menschen, diese soll ja durch eine vegane Lebensweise verringert oder abgeschafft werden. In Deutschland ist die Nutztierhaltung aufgrund er Ausdünstungen von Ammoniak die größte Einzelursache für Feinstaub, noch vor dem Autoverkehr. Die Entsorgung der Fäkalien führt z.B. in vielen Regionen zu einer erhöhten Nitratbelastung des Wassers, was wiederum das Risiko für Krebs erhöht. 15% der Treibhausgase weltweit gehen auf die Nutztierhaltung zurück, und Informationen wie viele Tote der Klimawandel fordert findet man inzwischen zuhauf.

Ich wünsche dir viel Erfolg für deine Facharbeit. :-)

Das mit den Ernährungsmythen ist eine ganz gute Idee. Danke! :D

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Du machst nicht den Eindruck, als wolltest du "neutral" an die Sache herangehen.

Vermutlich hast du dir, wie die meisten Städter und Schüler, nur die PRO-Seite verinnerlicht.

Veganismus besteht fast nur aus ideologischen Behauptungen. Mit soliden wissenschaftlichen Belegen schaut es ganz mies aus.

Wenn du mehr als ein halbreligiöses Pamphlet abliefern willst, mußt du auch die Gegenstimmen ernst nehmen.

https://www.antiveganforum.com/

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