Es gab einmal ein "Kinderkurheim Asental" in Bad Salzuflen (VW)...wer erinnert sich?

20 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das Kinderkurheim im Asental war vermutlich das Kinderkurheim der Geschwister Kölling in Bad Salzuflen, Unter den Buchen 2 Es liegt ganz knapp neben den Stauteichen, heute auch neben einer Silberranch, einem Pferdebetrieb für kindliche Reitanfänger.

Das Kinderheim als Einrichtung gibt es nicht mehr, aber das mit Schiefer gedeckte große villenartige Gebäude mit einem großen Park gibt es heute noch und wird als Privatwohnung genutzt.

In der NAZI-Zeit wohnte dort ein Schriftsteller.

Bei weiteren Fragen zum Ort Bad Salzuflen melden Sie sich bitte bei j.bongardt@freenet.de

Habe auch Erinnerung ans Heim 'Bethesda' im Sommer 1961 unter einer Diakonisse "Sr. Gertrud" und einer freundlichen, aber einflusslosen Frau Waltraud Adam. Aus heutiger Sicht unvorstellbar, was ich dort erlebte: Schimmliges Brot, Muckefuck mit saurer Milch, 4 Blatt Toilettenpapier am Tag und festgelegte Toilettenzeiten (morgens und abends). Briefe wurden zensiert bzw. diktiert, im Strafkatalog fanden sich neuzeitliche Strafen wie Zuweisung zu kleiner Betten oder Aufstehverbot bei ungebührlichem Betragen. Gewaltsame Übergriffe auf Kinder fanden nicht statt, allerdings wurde die etwa 14jährige weibliche Küchenhilfe in Gegenwart der 27 Jungen von Sr. Gertrud mit wüsten Verbalinjurien und, bei einer Gelegenheit, auch mit Fußtritten traktiert.

Ich war 1965 für 6 Wochen dort (August-September). Insgesamt positiv, aber kann mich auch an die strenge Führung, Mittagsschlafpflicht, Briefzensur etc. erinnern. Ebenfalls an das Spielen im Wald und an die Gemeinschaftsräume. Die Einrichtung entsprach wohl dem damaligen Zeitgeist. Spaziergänge in Bad Salzuflen und ein Ausflug zum Hermannsdenkmal (Detmold) gehörten auch dazu. Ich war damals 9-10 Jahre alt. Gruß Herbert

hallo, war dort anfang 1983 dort. auch kinder von bundesbahnbeamte wurden dort zur kur geschickt. wir waren im winter im hauptgebäude untergebracht, es war alles in ordnung(essen toilettengänge etc.) die nachbargruppe -kleinkinder im alter von 2-6 jahren- mussten ihre mahlzeiten aufessen und mittagsschlaf machen. die erzieher dort fand ich sehr streng- wenn ich das überhaupt beurteilen kann. ich war damals 9 jahre alt.

Hallo, es schreibt Bernd, 48J. Ich war 1965 u. 1966 dort. Die beiden Damen waren zu dem Zeitpunkt wohl noch etwas jünger...An irgendwelche Mißhandlungen oder Übergriffe kann ich mich nicht erinnern. Ich weiß nur, dass viel gewandert u. im Wald gespielt wurde. Außerdem gab es öfters zum Frühstüch Milchsuppe, die ich absolut eklig fand u. dann zum Glück auch nicht essen mußte. Ziemlich vorsindtflutlich waren auch die gemeinsamen Dusch u. Waschräume im Kellergeschoss. Insgesamt ging es streng, aber absolut korrekt zu und ich kann mich erinnern, dass wir viel Spaß zusammen hatten. fG Bernd

Was möchtest Du wissen?