Erste Spiegelreflexkamera reicht das Kit Objektiv?

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9 Antworten

Hallo

das Problem der Kit Objektive ist (speziel bei Canon) dass diese in Bildqualität und Bildwirkung die DSLR auf das Niveau einer Prosumer Kompaktkamera runterziehen. Also "reicht" im Prinzip der Kauf einer Sony RX100, Fuji X30, Lumix LX 7/15/100, Canon S110, Canon G16, Olympus Stylus 1,,,,, bzw wäre der "smartere" Kauf

Anderst gesagt keiner wird sich einen Kleinlaster kaufen und dann darauf ein Satz Schubkarrenreifen montieren weil die besonders billig sind und fürs rumstehen/posen reichen... OK der Vergleich passt nicht eine 3/4 stellige Canon ist eher mit einem Smart zu vergleichen und da sind Schubkarrenreifen evtl. auch zum Fahren ausreichend. ;)

Die Kit Zooms decken denn Bildwinkelbereich von in etwa 75° bis 25° ab. Das entspricht der "klassischen 60er Jahre Reportagestaffelung" (28 - 35 - 55 - 90). Die Bildqualität ist gut genug für Amateure die damit gute 10x15 Fotos fürs Fotoalbum erzeugen. Und dass ist was 99% der Amateure machen abgesehen von gelegentlichen DINA4 "Grossausdrucke" auf einem 100€ Tintenpisser mit billigem Aldi Fotopapier für die Wand. Für die Qualitätsansprüche braucht man sich keine DSLR Kaufen dafür reichen ja schon die besseren Smartphones.

Nun denn, bei Canon gibt es seit 2015 dass 10-18 IS STM Ultraweitwinkel für kleines Geld (230€). Das ist eine Optik in Kit Objektiv Qualität (also Befriedigend bis Ausreichend) aber die Bildwirkung eines UWW ist zZ nur mit einer Systemkamera in einem qualitativ brauchbarem Niveau umzusetzen und die Canon Kombination ist in der Nische der günstigste Einstieg.

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Ich würde mit dem Kit-Objektiv erst den Umgang mit der Kamera lernen. Das reicht für den Anfang völlig aus. Diese höherwertigen Weitwinkel laufen ja nicht davon. Landschaftsaufnahmen kannst Du mit Kit gut machen. 

Ich hatte noch zu analogen Zeiten nur eine einzige Festbrennweite (Canon FD 1:1,8/50 mm) und damit konnte ich fotografieren lernen. 

Je einfacher die Ausrüstung ist desto mehr kannst Du Dich auf das Wesentliche in der Fotografie konzentrieren. 

Und so schlecht sind diese Kit-Objektive ja auch nicht. Jedenfalls nicht für den Anfang. Wenn ich da zurück denkewas es in diesem Bereich vor 35 Jahren gab - undenkbar und dann nicht bezahlbar. 

LA

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Hui nachdem hier ja schon viel geschrieben wurde wollte ich nur mal Bezug nehmen auf dein "Problem" des knappen Geldes.

Grundsätzlich, ja du kannst mit dem Kitobjektiv Bilder machen und so unterirdisch schlecht wie teilwesie geschrieben wird ist die Qualität nicht. Natürlich macht eine 2.000€ Linse das Objektiv in jeder Hinsicht nass aber wir wollen doch mal realsisitisch bleiben.... Für den Start und für dein Budget ist es ok damit Bilder zu machen. Eventuell machen dir am ende Portraits oder Sportbilder mehr Spaß....

Ich finde zwar auch das Weitwinkel für Landschaften gerne einfach besser aussehen, aber wenn du grade kein Geld dafür hast dann ist das so und du lernst mit deinen Mitteln umzugehen und daraus das beste zu machen. (Denk ggf an ein Stabiles Stativ, die 20€ dinger machen nur bedignt Spaß :D )

Dieses Pixelpeeping was auch in Foren gerne bis ins letzte Detail betrieben wird halte ich oft für überzogen. Wichtig ist.. DIR soll das Bild gefallen . DIR soll Fotografie Spaß machen.
... Wenn du deine Welt erweitern willst kannst du dir dann ja noch ein neues Objektiv kaufen oder ggf die Kit Linse ersetzten .. viel Geld verlierst du damit nicht.

(btw gebrauchtkauf kann teils lohnen :) Kitlinsen werden z.b. gerne verramscht ^^)

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Sicher wird es für den Anfang reichen. Und 18mm sind prinzipiell auch ausreichend.

Lass dich bitte nicht verrückt machen wegen Dynamikumfang und was weiß ich nicht noch alles. Ja, auf dem Papier sind andere Kameras unter Laborbedingungen vielleicht besser, aber du fotografierst draußen und im echten Leben. Da gibt es andere Dinge, die wichtiger sind.

Leg erst einmal los und entwickel dich. Ich denke, du wirst recht schnell zu dem Punkt kommen, dass du kein weiteres Objektiv brauchst, sondern ein Stativ. 😉

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Kit-Objektive sind selten eine Offenbarung, für die ersten Schritte und wenn das Geld knapp ist aber durchaus ausreichend. Auf teures Glas sparen kannst du dann immernoch.

Ggf. kannst du auch mal schauen, was andere Marken in deiner
Preisklasse haben, damit du ausprobieren kannst, womit du besser umgehen
kannst. Schau dich bei generalüberholten Kameras mit Gewährleistung um.
Informier dich gründlich, was du willst und was du brauchst und schau
dann, wieviel du wirklich ausgeben musst. Ich würde an deiner Stelle überlegen, ob es nicht auch ein älterer Body tut. Für Landschaftsphotographie lohnt es sich durchaus, mehr in ein Objektiv zu investieren. Der Megapixelwahn wirkt sich eh nicht positiv auf die Qualität der Bilder aus und für Landschaftsbilder brauchst du weder grandioses Rauschverhalten bei hohen Iso-Werten noch einen schnellen Autofokus.

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Ich frage mich warum ausgerechnet immer Landschaftsfotografen meist immer nach Canon laufen ,obwohl sie sich ja angeblich mit DSLRs beschäftigt haben. Für Landschaft braucht man mehr Dynamikumfang als Canonsensoren bieten ,außer man möchte gerne immer Belichtungsreihen machen,wenns mal vernünftig aussehen soll. Wetterfest wäre da auch nicht verkehrt

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Ich frage mich warum ausgerechnet immer Landschaftsfotografen meist immer nach Canon laufen ,obwohl sie sich ja angeblich mit DSLRs beschäftigt haben. Für Landschaft braucht man mehr Dynamikumfang als Canonsensoren,außer man möchte gerne immer Belichtungsreihen machen,wenns mal vernünftig aussehen soll. Wetterfest wäre da auch nicht verkehrt

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Ich bin doch immer wieder überrascht wieviele für Landschaftsaufnahmen zu genau dem Kamerahersteller rennen, der eben nicht auf Bildqualität in Form von Rauschfreiheit, Farbtiefe und Dynamik spezialisiert ist, sondern auf Serienbildgeschwindigkeit wie bei Sportfotos, ggf Wildlife und ähnlichen Shootings.

Nein, Du brauchst kein weiteres Weitwinkelobjektiv für den Anfang 18 mm sind bereits Weitwinkel genug.  Sinnvoll wäre eher sowas wie die 24mmF2,8 Festbrennweite, damit auf dem Bild auch genau das drauf ist was man in dem Moment selber sieht und nicht durch die gängige Zoomerei zwischen 18-55mm aus jeglichem Kontext gerissen wird, weil der übliche Hobbyfotograf zu faul ist paar Schritte nach vorn oder hinten zu machen.




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Kommentar von Jerne79
02.03.2017, 01:34

Soll der Hobbyphotograph doch glücklich werden mit dem, was er will und selbst schauen, in welchem Tempo er sich weiterentwickelt - oder eben nicht.

Mal abgesehen davon ist es eben nicht immer möglich, ein paar Schritte vor oder zurück zugehen, spätestens wenn vor dir der See oder der Felsabbruch ist oder hinter dir die Hauswand, wird die Luft beim Fuß-Zoom doch ziemlich knapp.

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Hach der gute alte "Joghurtbecher" ☺
Spiel dich damit erstmal ein. Dann wirst du merken was du neues brauchst Bzw möchtest :)

Herzlichen Glückwunsch zum neuen Spielgefährten ☺

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