Erörterung: warum sollten Jugendliche kochen können?

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11 Antworten

Warum?

Weil Nahrungszubereitung nun mal zum selbständigen Führen des Lebens gehört!

Rezepte aus dem Internet ziehen und "nachkochen" ist ja gut und schön, aber wer weiß denn noch Grundrezepte? Die ganz einfachen Sachen halt?

Ich habe es gsd noch teilweise in der Schule und vor allem von meiner Oma beigebracht bekommen. Ich bekomme mit maximal 7€ 3 Personen mit einem einfachen warmen Essen satt und es hat sogar geschmeckt.

Vieles von den "Fertiggerichten" bekomme ich vergleichbar, aber günstiger hin...und besser schmecken tut es auch.

Außerdem: WEIL ich frische Zutaten verwende, erspare ich meinem Körper all die "Zusatzstoffe", welche die Industrie da rein panscht. Allein was Mononatriumglutamat als Nebenwirkungen hat, da wird einem ganz blümerant von. Hier nachzulesen: http://www.gzl.com/sortiment/streuwuerze/die-glutamat-story.html

Ich habe familienintern ein Experiment gewagt: Ich habe ALLE, wirklich ALLE Fertigprodukte entsorgt. Auch das so heissgeliebte Maggizeug ohne dass mein Schwipa keine Suppe aß.

Habe dann nach Omas Rezepte nur noch mit Salz, Pfeffer, Paprika, div. weitere Gewürze  und frischen Kräutern das Essen zubereitet.

Nach etwa 4 Wochen veränderte sich der Geschmackssinn signifikant, plötzlich schmeckten wir alle Nuancen heraus, die wir davor nie wahrnahmen...weil die Geschmacksknospen auf "Glutamat" geeicht waren! Zeitgleich verbesserte/verfeinerte sich auch der Geruchssinn.

Der grenzenlose Appetit wich einem gesunden Hunger- und Sättigungsgefühl...die Portionen waren um gut 1/3 kleiner und wir waren SATT. Dass wir als Folge des Ganzen alle einiges abgenommen haben, war ein willkommener Nebeneffekt.

Zeitgleich habe ich den familiären Fleischkonsum massiv zurück geschraubt und viel nach Omas Art selber gemacht. Bis hin zum Brot backen, Joghurt bereiten und nicht nur süße, sondern auch deftige Brotaufstriche aus der Vollwertkost war vieles selbstgemacht.

Nach weiteren 3 Monaten ergab eine Kontrolle des Hauhaltsbuches, dass wir auch im Einkauf günstiger weg gekommen sind! Ok, das Zeitmanagement musste verändert und angepasst werden, aber insgesamt blieb der Zeitaufwand derselbe... das Küchenequipment hat sich ja nicht geändert.

Damals beschlossen beide Töchter (13+15 damals), bei mir richtig nach Hausfrauenart kochen zu lernen... sie können es beide sehr sehr gut inzwischen.

Die Kochbücher meiner Oma und meiner Mutter (mehrere Ausgaben von 1895 bis 1952) halte ich in Ehren und habe viele Rezepte daraus noch heute regelmäßig auf dem Plan. Da hält kein Fertiggericht mit!

@ Partynextdrizzy

Weil es ganz traurig ist, dass heute die meisten Jugendlichen nicht kochen können.

Heute ernährt man sich von Fast Food oder man bestellt über Lieferservice sein Essen, braucht für alles eine App. Man schaltet den Fernseher ein und bekommt gleich die Seiten um die Ohren gehauen.

Keiner weis heute mehr (zumindest die meisten) wie man überhaupt nur eine stinknormale Suppe kochen kann, obwohl es noch nie so viele Rezepte aus dem Netz gibt. Viele besitzen deshalb nicht mal mehr die guten alten Kochbücher, weil man sich Rezepte herunterladen kann.

Außerdem ist selber kochen gesünder und es ist auch kostengünstiger und für die Figur auch noch bekömmlicher.

Ich kann gut kochen, tue es regelmäßig und gerne. Ich besitze auch viele Kochbücher, aber ich gebe zu, ich schaue fast nie rein, sondern suche die Rezepte, die ich suche, im Internet.

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- selbstständigkeit
- loslösen von eltern
- eltern helfen
- Verantwortung übernehmen
- allgemeinbildung (wenigstens bisschen was xD)
- evtl seinen schwarm beeindrucken ;)
Das wären mögliche argumente :)

Jugendliche sind die Erwachsenen von morgen. Wenn sie kochen lernen, werden sie das auch an ihren Nachwuchs weitergeben.

Es müssen ja keine Starköche werden, oft reicht es schon das Interesse zu wecken, mit ihnen über Essen zu reden. Zuschauen lassen, neue Gerichte ausprobieren und auch mal alleine kochen lassen, auch wenn die Küche dann einem Schlachtfeld gleicht.

Eltern sollten sich Zeit nehmen und wenn es nur am Wochenende ist um miteinander zu kochen, Kinder daran teilhaben zu lassen und zusammen zu essen.

Weil es zum Leben gehört, sich selbst versorgen zu können, ohne in die "Kiste" der Fertigprodukte greifen zu müssen.

Kochen ist eigentlich so wichtig wie Laufen lernen.

Weil das zum selbständig werden gehört. Weil man/frau nicht immer von Mama abhängig sein sollen, weil sie ihren Anteil am Zusammenleben in der Familie leisten sollten.

Weil Kochen Spaß macht. Weil man nicht nur Fertig- und Tütenfraß essen sollte.

Argument: damit man nicht hungern muss, wenn die Eltern mal nicht zuhause sind

Gerade traf mein Sohn (inzwischen 35 J.) ein und ich habe ihn sofort gefragt: "Warum sollten Jugendliche kochen können?"

Spontan kam: "Weil es einfach geil ist!"

Auf weitere Nachfrage und mit Hinweis auf die hier gestellte Frage kam dann: " Weil man seine Freunde zum Essen einladen kann und so mit ihnen nicht zu Burger King/Mäc .. muss - billiger, gesünder, gemütlicher, leckerer!

Noch Fragen???

"Es ist nie zu früh, etwas nützliches zu lernen"

In unserer Heutigen Zeit ist es Wichtig das sich jeder selbst versorgen können sollte ,deshalb schreibe ich jetzt ein paar wichtige argumente über ....

sowas ?? 

Danke  & ja so ungefähr :)

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gute essenzubereitung ist lebenswichtig  und man kann nicht früh genug damit anfangen  DAS handwerk zu erlernen .

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