Erfahrungen mit Companeros pro Animals?

17 Antworten

Die Frage ist schon etwas älter, aber hin und wieder schaue ich unter dem Stichwort "Companeros pro Animales" noch im Netz nach Postings oder Artikeln ...

Mein Hund ist Ende 2009 von denen aus Spanien nach Deutschland transportiert worden - nach einer unglaublich langen Wartezeit, in der mein Hund angeblich ziemlich krank in Spanien war und mehrfach ein Transport verschoben wurde. Der Transport kam an in Düsseldorf, Unternahmer (?) See - und plötzlich fühlten wir uns alle wie im falschen Film. Mindestens zehn Polizeifahrzeuge versperrten alle Ausfahrten, der Transporter wurde beschlagnahmt, Veterinäramt und diverse Helfer stürmten den Bus - wir, die wir unsere Tiere abholen wollten, wurden alle registriert, bekamen "Bändchen" zu Erkennung, dass wir registriert waren - und dann wurden alle Hunde in Quarantäne genommen.

Mein Kleiner kam zum Glück mit seinen Geschwistern in einen gemeinsamen Zwinger und wurde vom Düsseldorfer Tierheim sehr beschmust. Vielen Dank daher noch einmal an die Leute vom Tierheim.

Es hat noch einmal sehr lange gedauert, bis die Quarantäne dann aufgehoben wurde - und somit habe ich letzten Endes den Hund erst mit viereinhalb Monaten erhalten, eine Zeit, in der die erste Prägephase natürlich vorbei war und ziemlich heftige Auswirkungen auf sein Leben hatte.

Nachtrag: Für unseren Hund hatten wir an CpA die 250 Euro gezahlt, beim Tierheim noch weitere 164 Euro für die Zeit, als er dort war.

In den ersten acht Wochen mussten wir mehrmals zum Tierarzt, haben auch einige Male um sein Leben gebangt. So viele Giardien, so viele (wirklich lange !!) Würmer - er war total geschwächt, seine fast einzige Nahrung war in dieser Zeit vor allem Hüttenkäse, um seine Durchfälle, seinen Darm zu stützen und ihn endlich gesund zu bekommen.

Mein Hund - ein Amerikanischer Bulldoggenmix - war von Anfang an ein Angsthund. Geräusche, wie das Klappern eines Briefkastenschlitzes hat ihn schon an den Rand der Panik gebracht. Maschendrahtzäune mit grünem Kunststoff - ging überhaupt nicht. Ich brauchte drei Monate, um ihm die Angst vor solchen Zäunen zu nehmen.

Es hat mehr als sechs !! Jahre gedauert, bis er sich daran gewöhnt hat, durch unsere Stadt zu gehen - und wir sind (praktisch) ein Dorf ... - doch jedes Geräusch, jedes Türenklappern von Transportern, die etwas ausgeladen haben, jedes bisschen hat ihn einfach in Panik gebracht, so dass er dann voller Angst nur noch nach Hause zog. Einzig im Wald, wenn kein anderer Mensch als seine Familie dabei waren, dann war und ist er der glücklichste Hund der Welt. So entspannt, wie man es ihm für sein ganzes Leben gewünscht hätte.

CpA mit der Frau Althoff damals (die danach in Osteuropa angefangen hat, solche Tier"schutz"organisation aufzubauen - und wo ebenso schlimme Dinge passierten) hat mir gezeigt, dass ich NIE wieder einen Hund über solche Organisationen nehmen werde. Die einzige Art und Weise einem Hund im Ausland tatsächlich zu helfen, wäre es, wenn ich einen Straßenhund selber finde würde, er sich mir anschließen möchte - und ich ihm dann durch Impfung usw. den Weg nach Deutschland zu uns selber bahne. Nie wieder solche Transporter, nie wieder solche Organisation.

Mein Hund ist nun acht Jahre alt - und ich würde ihn niemals abgeben. Hätte ich auch damals nicht gemacht. Aber es ist acht Jahre lang ein NICHT unbeschwertes Leben, sondern harte - unglaublich sensible - Arbeit notwendig gewesen, um ihn zu diesem Hund zu machen. Ich hoffe, er lebt noch ganz lange und wird irgendwann durch sein Alter etwas entspannter ...

Hi, die Companeros sind ein super Verein. Ich habe 2 Hunde von ihnen und bin total begeistert. Werden mit Sicherheit auch nicht die letzten sein. Ausserdem sind in meinem Freundeskreis weiter Hunde untergekommen da sie bei mir gesehen haben das alles in Ordnung war. Kann sie nur empfehlen. Ihre Website ist Momentan kaputt, es wird aber bereits daran gearbeitet. Irgendjemand hat sich dort eingehackt um den Verein zu schaden. Es ist traurig das es Menschen gibt die ihnen Schaden wollen anstatt zu sehen was dort für die Tiere getan wird. bIch war bereits dort mal in Urlaub und habe mir die Station angeschaut. Unangemeldet, da ich zu der Zeit nicht wußte das es in der gleichen Gegend liegt. Ich konnte nichts negatives feststellen.

Also leider bin ich auch sehr enttäuscht. Habe eine Anfrage für einen Hund gemacht wollte mich im Vorfeld informieren. Die Betonung liegt auf informieren! Dann habe ich aufgrund meiner Berufstätigkeit nur eine freche Antwort erhalten. Als ich darauf aufmerksam gemacht habe das man manche Dinge auch freundlicher ausdrücken kann wurde SIE/ER ( kann leider nicht sagen wer die E-Mails beantwortet mir wurde auf Nachfrage kein Name mehr genannt) dann auch noch persönlich. Daraufhin habe ich mich entschlossen auch nichts mehr zu spenden ( jedenfalls an diesen Verein ). Die Tiere können ja leider nichts dazu das weiß ich aber als ich dann noch unterstellt bekam was ich den gespendet hätte ob Sie etwas verpasst habe hat es mir gereicht. Unfreundlich und meiner Meinung nach auch nicht gerade die hellsten Köpfe dahinter sonst würden Sie mit Leuten die Sie unterstützen wollen und helfen wollen anders umgehen. Kann nur von jeglicher Kontaktaufnahme abraten.

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