Erfahrung im Aufbau von Selbstversorger Bauernhof WG

4 Antworten

wenn man nur auf Selbstversorgung aus ist, dann gilt das Vorgesagte ... Aber wenn man auch was erzeugt, was sich verkaufen lässt ... für Bio-Produkte findet man gut Kunden.

Allerdings ... einen richtigen Bauernhof nebenbei bewirtschaften ... das wird nichts! Das schafft man einfach zeitlich nicht! Also entweder ganz oder gar nicht! Oder zumindest mit einem/r Partner/in ... eine/r geht irgendwo arbeiten (ggf. um die Finanzen abzusichern), der/die andere wirtschaftet, und selbst das ist noch anstrengend genug. In einer Gemeinschaft auf dem Bauerhof ... das ist sicher noch eine andere Sache, aber da kann ich nicht aus eigener Erfahrung berichten.

Und! Stell dir das mal alles nicht so romantisch vor! Da musst du richtig viel und hart arbeiten, immer parat sein, früh aufstehen ... sorry ... aber Landwirtschaft ist Knochenjob!

Schau dir das doch erst mal irgendwo an ... im Urlaub als Woofer zum Beispiel ... da könnten wir übrigens für nächstes Jahr einen Platz anbieten!

Ich bin grade in ein Bauernhof gezogen und es ist noch Platz. Mal gugen was ich so draus mache. Vielleicht mach ich ne WG draus und halte ein paar Hühner etc. allerdings ist die Ackerfäche für eine komplette Selbstversorgung nicht genug. Aber wenn ihr an so einer halben Selbstversorgung interessiert seit und in einer WG leben wollt könnt ihr euch bei mir melden.

Ich möchte eine WG auf einen Bauernhof aufbauen. Hof mit viel Platz und vielen Tieren vorhanden, Ort. bei 39261 Zerbst. eMail - sonnen-hell@t-online.de

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Aus eigener Erfahrung: Keinen Bauernhof! Das ist ein Draufzahlgeschäft allererster Kajüte! (10 jahre eigene Erfahrung)

Miete dir einen Schrebergarten, was du da anbaust, reicht völlig zur Selbstversorgung mit etlichen vegetarischen Produkten! Mit der zeit wachsen einem nämlich die eingefrorenen/eingemachten Feldfrüchte und Obstsorten buchstäblich aus den Ohren. Und die Arbeitschon von einem Kleingarten reicht völlig neben einem Vollzeitjob!

Und: Das ist DEIN Garten, du bestimmst wos langgeht...außer den Satzungen deines Kleingartenvereins redet dir keiner rein, keine Berufsgenossenschaft, der du zwangsverpflichtet bist, kein Amtsschimmel, der dir vorgibt, wann du was anbauen/düngen/spritzen DARFST.

Selbstversorgung mit Kleidern würde eh nicht funktionieren...oder kannst du Wolle spinnen und weben?

Danke für eure Antworten. Ich werde ein paar Leute durch eine Anzeige bei mir zu Hause suchen und dann das Projekt nochmal genau durchsprechen.

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