Erde...Klima....Georgraphie......?!?!?!

4 Antworten

Es gibt keine "normalen Klimazonen"! Die Einteilung in Klimagebiete ("Zonen") kann nach ganz unterschiedlichen Kriterien erfolgen. Die solaren Zonen (=Beleuchtungszonen) orientieren sich an den (gradnetzbezogenen) Bedingungen der Sonneneinstrahlung, wobei Grenzlinien z.B. die Wendekreise und Polarkreise sind. Es gibt auch noch eine Einteilung in "effektive Klimate" (System von Koeppen; da geht es nur um Meßwerte bzw. Schwellenwerte, ohne Einbeziehung der Ursachen) sowie in "genetische Klimate" (ursachenbezogene Einteilung, Grundlage: atmosphärische Zirkulation). Es gibt u.a. auch noch eine Einteilung in "Jahreszeitenklimate" (Troll/Paffen-System).

Die solaren- oder Beleuchtungsklimazonen sind, wie häufig üblich, in die 4 Zonen Tropen, Subtropen, gemäßigte Breiten und Polarzone geteilt. Als Grundlage für diese Einteilung dient allein der Sonnenstand , ohne dass die Einflüsse der Verteilung der Landmassen, der Meereströmungen, der Windsysteme oder der Gebirgszüge mit berücksichtigt wird. Insofern sind diese solaren Klimazonen meist nur eine Basis für weitergehende Systeme.

http://mars.geographie.uni-halle.de/mlucampus/geoglossar/terme_datenblatt.php?terme=Beleuchtungsklimazonen

Es würde sich anbieten, einemal die streng geometrische solare Einteilung zu zeigen, und als weiteres Beispiel eine andere Klimaeinteilung zu zeigen.

solare oder Beleuchtungsklimazonen - (Schule, Natur, Geographie) Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger - (Schule, Natur, Geographie)

Hier ein "kurzer" Textausschnitt : "Beleuchtungsklimazonen [Bearbeiten]

Die Beleuchtungsklimazonen, auch astronomische, mathematische oder solare Klimazonen genannt, gehen von der Erkenntnis aus, dass das Klima in erster Linie von unterschiedlicher Sonneneinstrahlung abhängt. Der Winkel (griech. klíma Neigung) und damit die Intensität der Sonneneinstrahlung und ihr jahreszeitlicher Verlauf hängen bei Vernachlässigung der Atmosphäre nur von der geografischen Breite ab. Die Unterteilung der Erde in Beleuchtungsklimazonen wird astronomisch exakt an den Wende- und Polarkreisen vorgenommen. Dadurch entstehen die astronomischen Tropen bis 23° 26′ Breite, die Mittelbreiten bis 66° 34′ und die Polarzonen (griech. tropē Wende; pólos Achse). Innerhalb der astronomischen Tropen steht die Sonne zweimal jährlich im Zenit und erreicht immer eine Mittagshöhe von mindestens 43°, in den Polarzonen steht sie mittags zeitweise unter, an Mitternacht zeitweise über dem Horizont (Polarnacht und Polartag) und erreicht nie eine größere Mittagshöhe als 47°. Entsprechend unterschiedlich ist die eingestrahlte Energie. Die moderne Klimatologie teilt die solaren Mittelbreiten im Hinblick auf die realen Verhältnisse auf der Erdoberfläche ein weiteres Mal am 45. Breitengrad. Die Hälfte der niederen Breiten heißt Subtropen, die der hohen Breiten behält die Bezeichnung Mittelbreiten. Die Erdoberfläche ist von den dadurch entstehenden vier Klimazonen vom Äquator zum Pol in vier annähernd gleich breite Gürtel geteilt. Zwischen ihnen unterscheidet sich die solare Strahlung an der Atmosphärenobergrenze neben einer Abnahme der Jahressumme vom Äquator zu den Polen vor allem auch qualitativ: Solare Tropen bis 23,5°: Kennzeichnend ist eine im jahreszeitlichen Verlauf annähernd gleichbleibend hohe Strahlungsexposition. Solare Mittelbreiten Subtropen bis 45°: Es besteht ein deutlicher jahreszeitlicher Unterschied der Energieeinstrahlung zwischen Sommer und Winter, wobei der Einfluss der Tageslänge bestimmend ist. Mittelbreiten, bis 66,5°: Die Jahreszeiten sind sehr stark ausgeprägt, vom Hochsommer und vom Hochwinter sind auch Frühling und Herbst klimatisch deutlich zu unterscheiden. Der Einfluss der Sonnenhöhe trägt dazu wesentlich bei. Solare Polarzone: extreme jahreszeitliche Unterschiede mit extremen Schwankungen der Tageslängen. Sonnen- und Schattenseiten spielen eine untergeordnete Rolle."

Vielleicht hilft er dir Ja weiter !(:

Was möchtest Du wissen?