Emotionslosigkeit möglich?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
  • ja, es schadet langfristig extrem, das zu verstecken. So Leute werden sehr oft Verhaltensauffällig (depressiv, Amokläufer, gefährlich / gestört)...

  • wie man das macht: entweder das ist genetisch bedingt (eine Krankheit oder einfach eine Charaktereigenschaft) oder vielleicht kann man es tatsächlich lernen:

  • freiwillig und bewusst lernen: Die Beziehungs- und Gefühlsaspekte bewusst ausblenden und nur noch auf rein-sachlicher Informationsebene kommunizieren. Die Welt besteht nur noch aus Informationen. Auch du selbst. Aber nirgends gibt es ein Gefühl oder eine Bewertung. Stelle dir dein Inneres und alles Äußere leblos und kalt vor. (in eine meiner Lieblings-geschichten sagte jemand mal "Du hast keinen Namen, keine Gefühle... du hast keine Vergangenheit, keine Zukunft." ...)

  • unfreiwillig und passiv lernen: Du erlebst schlimme Ereignisse / wirst über lange Zeiträume hinweg nicht belohnt oder sogar aktiv für das Zeigen von Emotionen bestraft (Beispiel: du zeigst jemandem immer wieder, dass du ihn/sie liebst, aber es kommt nie etwas zurück oder du wirst sogar komplett gemieden...)

Also, wie man es macht... tja. Man lernt es. Auf die ein oder andere Weise.

Klingt so, als hättest du eigene Erfahrungen damit? Bzw. kannst du es?

Aufjedenfall vielen dank für die Antwort, hat mir sehr weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen.

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@DingsDa95
  • Hm... Ich glaube, ich habe meine Vorstellungskraft (Logik) und meine Erfahrung miteinander gemischt... :) ich stelle mir eine gefühllose Welt eben kalt vor... ich denke gerne nach und überlege mir immer, was mir alles in den Sinn kommt / mache ein Brainstorming.

  • Erfahrung... tja, Punkt 3 wäre wohl Erfahrung, weil Belohnung / Bestrafung kennt jeder, oder?...

  • ich freue mich, dass ich weiterhelfen konnte :)

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Es ist tatsächlich möglich, seine Emotionen zu filtern, wobei ich mal behaupte, daß dies für Frauen recht schwer sein dürfte. Bei mir kommen in nicht-Außnahme-Situationen nur die Emotionen an, die ich auch möchte, aber da hab ich auch zwei Jahrzehnte dran trainiert.

Ein leichter Quecksilber-Spiegel macht das einfacher, weil Hg ein Emotionskiller ist.

Ich dachte, Frauen könnten Emotionen besser auseinanderhalten als Männer?

Inwiefern "zwei Jahrzehnte trainiert" ?

Was meinst du mit dem letzten Satz?

Danke für deine Antwort.

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@DingsDa95

Ich vermute:

Amalgamplomben sind die häufigste Quelle für eine Quecksilberbelastung des Körpers.

Der Großnerv leitet Quecksilber ins limbische System, wo unsere Emotionen zu Hause sind.

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@DingsDa95

Was? Die Theorie is mir ja komplett neu! Frauen sind doch die reinsten Emotionsknoten… Ich kann Dir jederzeit meinen Emotionszustand in seine Dimensionen zerlegen und sagen, welche Anteile an Euphorie, Trauer, Wut etc. da vorhanden sind.

Frauen können aber besser darüber reden.

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Da werden keine Gefühle versteckt, diese Emotionslosigkeit hat eine andere Ursache, die sollte keiner jemals andere Wünschen,

Die Ursachen wären z.B.? Von der einen Ursache habe ich ja nun schon gelesen. Das man schlechtes anderen Menschen wünscht, sollte man sowieso niemals. Aber wenn man es selber möchte? Was dann?

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