Eltern zwingen mich, christlich zu werden

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15 Antworten

Wenn Dich Deine Mutter zwingt, christlich zu werden, gebe ich mal als Christ eine Empfehlung: Die wichtigste Eigenschaft eines Christen ist die Liebe (Matthäus 22,37-40) und zu den Eigenschaften der Liebe zählt unter anderem auch die Geduld und es ertragen zu können, wenn andere den eigenen Ansprüchen nicht entsprechen (zwar nicht in eben diesen Worten aber mit diesem Sinn 1. Korinther 13,4-7). Wenn Deine Mutter Dich zum Christsein bekehren will, sollte sie selbst die Bibel erst einmal kennen. Wenn Du sie auf diese Bibelstellen ansprichst, solltest Du ihr klarmachen, dass es von jemandem ist, der ebenfalls die Bibel kennt, nicht dass sie sich falsche Hoffnung in Bezug auf Deine Bibelkenntnis macht.

Wenn Dir Deine Mutter auch noch mit Schlägen droht, dann sollte sie umso mehr diese Bibelstellen lesen, denn Gewalt hat nichts mit Liebe zu tun, sondern das genaue Gegenteil ist der Fall. Das auch nur anzudrohen ist schon für einen Christen verwerflich.

Wenn Deine Mutter nicht vernünftig genug ist, von ihrer Tour abzulassen, selbst trotz dieser Bibelstellen, versuche es mit einem Vertrauenslehrer oder dem Jugendamt, denn dann hat Deine Mutter wichtige Eigenschaften der Kindeserziehung selbst nicht richtig verstanden und will es dann offenbar auch nicht.

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Zum einen sprich mit dem Jugendamt oder wie hier jemand schrieb mit dem Lehrer Deines Vertruaens oder auch mit dem zuständigen Pastor oder einen der Pastoren Eurer Kirche. Mit Prügel erreicht sie überhaupt nichts schon allein ist es Strafbar. Sag ihr ruhig mal wenn sie denn so sehr auf Gott baut, müsste sie eigentlich auch wissen das Gott Dich auch liebt ohne das Du glaubst. Und wie sollst Du den christlichen Glauben bekommen wenn Dir gedroht wird? Das muss jeder ganz allein für sich entscheiden und das ist auch gut so. Wenn Du nicht christlich bist heißt es noch lange nicht das man jemanden dafür verurteilen sollte. Sprich mit dem Jugendamt oder wenn Du willst auch mit dem Kinderschutzbund, die helfen Dir ebenfalls.

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Geh doch mal zu dem Pfarrer, der für eure Gemeinde zuständig ist. Wenn der Mann auch nur einen Funken Verstand hat, wird er dir helfen, wenn Du ihm die Situation schilderst. Es ist für keine Gemeinde förderlich, wenn man jungen Menschen gegen ihren Willen einen Glauben aufzwingt. Vielleicht gehst du einfach mal mit deinem Problem zu ihm und bittest ihn um Hilfe. Evt kann er ja mal mit Deiner Mutter sprechen. Wenn ihr der Glaube so wichtig sind, wird sie ja wohl auf das Wort eines Geistlichen hören.

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Auch wenn es (in meinen Augen) etwas schade ist,hast du das recht,dich selbst dafür zu entscheiden. Und das Verhalten deiner Mutter ist alles andere als christlich. Frag sie doch mal,ob Jesus sie zwingen würde,gläubig zu werden,geschweige denn zu etwas anderem. Oder ob er er mit Schläge drohen würde bzw diese ausführen? Das Verhalten ist sehr unchristlich. Setz dich in einem Gespräch zusammen, und äußere klar aber sachlich deine Wünsche.

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Kommentar von xRumia
08.03.2014, 12:13

Meine Mutter meinte, dass es an Faulheit liege, und es ihr egal ist, ob ich das nicht will. Es liege in der Familie, christlich zu sein usw.

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Ob dir das jetzt passt , oder nicht, deine Eltern können verlangen, dass du den Konfirmandenunterricht besuchst. Mit 14 kannst du dann gern aus dem Verein austreten, aber auch dann können deine Eltern dir deswegen immer noch das Leben unangenehm machen, mindestens bis zur Volljährigkeit. Es wäre also das einfachste, du spielst mit, kaufst die von dem Konfimandengeld was Schönes als Entschädigung und lässt ansonsten den lieben Gott einen guten Mann sein. Den Unterricht nimmst du zum Aufpolieren deiner Allgemeinbildung und wenn du schlau bist, bleibst du hinterher im schulischen Religionsunterricht. MIt den Kenntnissen aus dem Konfimandenunterricht ist das dann eine geschenkte gute Schulote und die kann man immer gebrauchen, zur Not zum Ausgleich einer schlechten Note.

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Kommentar von martin7812
09.03.2014, 00:08

deine Eltern können verlangen, dass du den Konfirmandenunterricht besuchst. Mit 14 ...

... Falls er oder sie bereits christlich gewesen wäre, stimmt dies.

Aber das ist hier wohl offensichtlich nicht der Fall.

Bereits ab dem 10. Lebensjahr muss ein Kind in so einem Fall zumindest befragt werden; ab dem 12. Lebensjahr muss es selbst einverstanden sein.

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Du hast völlig recht damit dass du ab 12 deine Religion frei wählen darfst, wende dich am besten mal ans Jugend Amt

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Kommentar von Dovahkiin11
08.03.2014, 12:09

Wegen sowas zum Jugendamt gehen... da kann den Familienfrieden auch einfacher zerstören. Sowas kann man auch mit Gesprächen klären.

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Kommentar von Dummie42
08.03.2014, 15:10

Ab 14!!!

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Du sagst..meine Mutter droht mir auch schon mit Schläge, wenn ich mich weiter dagegen wehre.. jo und genau das ist verboten!, wende Dich deswegen ans Jugendamt..

Kinder zu schlagen ist ein Straftatbestand

Kinder mit der Androhung von Gewalt den eigenen Willen aufzuzwingen oder zu nötigen soll auch nicht sein!, bitte die Mitarbeiter um ein Vermittlungsgespräch.. Du hast das Recht auf eine Angstfreie "Erziehung" durch Deine Fam., Du mußt nicht abwarten bist sie zu schlägt und Du Verletzungen hast..hier ist Verhindern angesagt!!!

alles Gute ;)h

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Eigentlich bist du erst mit 14 in der rechtlichen Lage deine eigene Religionen bzw. deinen Gleuben zu wählen.

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  1. Wenn deinen Eltern so sehr an einer christlichen Erziehung gelegen ist, warum erst jetzt?
  2. Wie kommst du darauf, dass du ab 12 über deinen Glauben entscheiden darfst?
  3. Sollte deine Mutter mal in sich gehen und überlegen, ob man Glauben einprügeln kann.

Mit 14 Jahren bist du religionsmündig und du kannst selbst entscheiden, ob du zu einer religiösen Gemeinschaft gehören willst oder nicht.

Sprich mit dem Pastor eurer Kirche über deine Vorbehalte und das Vorgehen deiner Mutter / Eltern. Vielleicht kann ein klärendes Gespräch stattfinden und die Situation 'entschärft' werden.

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Kommentar von xRumia
08.03.2014, 13:38
  1. Eigentlich hängen sie schon die ganze Zeit daran, jedoch wollen sie jetzt mit kirchlichen Unterricht anfangen, der mich auf die Konfirmation vorbereitet.

  2. http://www.lexexakt.de/glossar/religionsmuendigkeit.php ' Mit Vollendung des 12. Lebensjahres kann ein Kind gemäß § 5 S. 2 RKEG nicht mehr gegen seinen Willen in einem anderen Glauben als bisher erzogen werden (beschränkte Religionsmündigkeit). ' Ich habe geschrieben: ' Ich bin 13, und habe, seit ich 12 Jahre alt bin, das Recht, mich gegen die Religion der Eltern zu entscheiden. '

  3. Sie zeigt absolut kein Verständnis, egal mit welchen Argumenten ich komme.

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Kommentar von xRumia
08.03.2014, 15:20

Affia, da muss ich dich 'enttäuschen', ich wurde bisher noch nicht getauft, und habe auch nicht vor, das mit mir machen zu lassen.

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Du könntest allerdings noch ein Weilchen mitspielen und dich erst nach der Konfirmation von der Religion abwenden- so hast du noch einen Haufen Geschenke einstecken ;)

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Kommentar von xRumia
08.03.2014, 15:15

Leider muss ich bis dahin ein ganzes Jahr aushalten, wie ich lese, und mir so gut wie jeden Tag ein ganzes Jahr lang irgendeinen Glaubensschwachsinn -wie ich finde- anhören. Und das möchte ich mir irgendwie nicht antun :D

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Deine Mutter kann dich nicht dazu zwingen an Gott zu glauben. Selbst wenn du ihr sagst dass du an Gott glaubst. Tust du es dann? Nein. Jeder kann sein was er will und das sollte deine Mutter verstehen :) LG Jan

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Du solltest ganz klar zum Jugendamt gehen. Immer dann, wenn Schläge angedroht werden, ist meinen Erfahrungen zufolge keine Diskussionsbasis mehr vorhanden.

Du musst - wie du richtig erkannt hast - nichts mehr machen, was du nicht möchtest. Es ist vollkommen egal, was deine Mutter sagt. Ja, du bräuchtest noch nichtmal einen Grund! Denn du allein bist Gebieter deiner selbst und bist ein absolut freier Mensch.

Ich persönlich erachte den Kommentar von WotansAuge als sehr gelungen und empfehle dir, dir seine Argumente gegen einen Gott durchzulesen und im Hinterkopf zu behalten.

Ansonsten wünsche ich dir noch viel Glück - hoffentlich wird deine Mutter erkennen, dass sie sich nicht in der Position befindet, dich zum Glauben zwingen zu dürfen. :-)

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Kommentar von Affia
08.03.2014, 14:49

'du allein bist Gebieter deiner selbst und bist ein absolut freier Mensch'

Da kann man nur hoffen, dass diese absolute Freiheit nur für den Glauben oder Unglauben gilt und nicht für alle anderen Bereiche des Lebens. Das könnte bei 13jährigen fatale Folgen haben und auch das Jugendamt wird keinem Jugendlichen absolute Freiheiten verschaffen.

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Am besten du gehst zum Jugendamt, eventuell zu deinem Vertrauenslehrer/lehrerin. Wenn du das alleine durchziehen willst, dann musst du dich eben auf eine Diskussion mit deiner Mutter einlassen und Argumente austauschen.

Wenn du hier die Argumente deiner Mutter schildern könntest, dann würden sich bestimmt auch einiger User finden, die die Argumente widerlegen. Ich überlege mir mal einige Argumente die gegen jede Form eines Gottes, insbesondere gegen den abrahamitischen Gott, sprechen.

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Kommentar von WotansAuge
08.03.2014, 12:37

Ich meine, dass es zwar keine Beweise aber immerhin starke Hinweise gibt, die gegen die Existenz eines Gottes sprechen.

Erstens: Alle mir bekannten Heiligen Bücher stecken voller Fehler. Einige Beispiele. In der Schöpfungsmythologie der Bibel wird behauptet, es gäbe länger flugfähige Tiere, als Tiere auf der Landmasse. Oder es gäbe länger Pflanzen auf der Landmasse, als die Sonne. Oder z.B. bei Hiob steht, es gäbe Feuer-speiende Drachen. Im Koran wird behauptet, die Sonne könne niemals den Mond einholen, was weder für die scheinbaren Bahnen noch die tatsächlichen Bahnen wahr ist. Oder z.B. Maria, die Mutter von Jesus, wäre eine Schwester von Mose gewesen. Oder z.B. der Mensch bestünde aus Lehm, was auch metaphorisch betrachtet Unsinn ist, denn der Mensch besteht metaphorisch betrachtet aus verdichteter Luft und Wasser. Sein Kohlenstoff und Sauerstoff stammt aus der Luft, nicht aus Carbonaten oder Oxiden. Lehm enthält viel Aluminium, was für den Körper ein Gift ist. Alle Elemente die ein menschl. Körper enthält, hat der Körper zuvor aus der Luft oder als in Wasser gelöst aufgenommen. Auch z.B. die Edda oder die griechische Schöpfungsmythologie enthalten bei genauer Betrachtung Fehler, d.h. Aussagen die auch nicht bei metaphorischer Betrachtung wahr sein können.

Zweitens: A) Schon allein die Vorstellung einer Allmacht ist ein Widerspruch in sich. Ein allmächtiges Wesen wäre prinzipiell in der Lage, jede denkbare Aufgabe zu erfüllen, die keinen Widerspruch in sich selbst darstellt. Es ist fraglich, ob ein allmächtiges Wesen eine unveränderliche Entität erschaffen können müsste, die selbst dieses Wesen nicht verändern könnte, denn diese Aufgabe wäre eine selbstbezügliche logische Unmöglichkeit. Aber ein allmächtiges Wesen könnte sicherlich z.B. einen Winkel mit den klassischen Mitteln dreiteilen. Nun reicht aber bereits die von Menschen erkannte Logik aus, um zu beweisen, dass diese Aufgabe niemals ein Wesen wird erfüllen können. Das kann kein zukünftiger menschlicher Mathematiker - nicht in 100.000 Jahren - und kein hypothetisches Alien oder Gott! 2-teilen geht, 4-teilen geht, aber 3-teilen geht nicht (nur mit Zirkel und Lineal ohne Markierungen). Wir haben es mit einer unlösbaren Aufgabe zu tun. http://de.wikipedia.org/wiki/Dreiteilung_des_Winkels

Da es unlösbare Aufgaben gibt, kann es kein allmächtiges Wesen geben. Damit ist jedes Gottesbild das Gott Allmächtigkeit zuschreibt, hinfällig.

B) Dass es keinen Gott geben kann, der zugleich allmächtig und allgütig ist, lässt sich schnell am Leid der Tiere zeigen (erweitertes Theodizee-Problem).

Warum tut Gott nichts gegen das Leid der Tiere? Z.B. die meisten Igel (als Säugetiere geistig relativ hochstehend und leidensbetroffen) leiden an Lungenwürmern; ein Leben lang Atemnot. Ich bin so barmherzig, dass ich als Gott das Immunsystem der Igel derart verbessern würde, dass sie künftig nicht mehr anfällig dafür wären. Hat Gott nicht die Macht derartiges zu vollbringen, oder ist Gott weniger barmherzig und gut als ich?

Drittens: Vorausgesetzt es gäbe einen Gott, dann will dieser (empirisch beweisen) nicht, dass man an seine Existenz glaubt. Ein allmächtiger Gott, sogar bereits ein ziemlich mächtiger Gott, hätte uns zweifellos einen Beweis seiner Existenz liefern können. Hat er aber nicht getan, vielleicht weil er will, dass die Menschen aus freiem Willen an ihn glauben? Nein, kann nicht sein, denn dieser Gott hätte uns dann immerhin Hinweise (keine Beweise!) auf seine Existenz geliefert. Wenn z.B. das Gestein des Mondes so formiert wäre, dass wir Menschen ein Gemälde erkennen. Soll erst die reife Menschheit an diesen Gott glauben, kommt das Gemälde eben auf die Rückseite des Mondes. Oder in der Schrott-DNA des Menschen könnte eine Botschaft codiert sein. Dann wäre den Menschen nicht der freie Wille genommen. Wir könnten immer noch glauben, das hat Wotan gemacht, oder Aliens, oder Zeitreisende u.s.w. Aber solch einen Hinweis gibt es nicht!! Es kommt noch schlimmer für die Gläubigen. An einer Uhr lassen sich immer Spuren des Uhrmachers finden, z.B. Fettablagerungen, Ablagerungen aus der Atemluft, Bearbeitungsspuren u.s.w. Im Universum findet sich kein einziger Hinweis auf einen Gott. Auch die von vielen lange geglaubte Feineinstellung der Naturkonstanten gibt es nicht. Leben hätte sich, wie wir heute wissen, auch unter anderen Naturkonstanten entwickeln können, manchmal sogar noch besser. Dieser hypothetische Gott hätte dann also aktiv alle Hinweise auf seine Existenz vernichtet. Wir wissen also, WENN es einen Gott gibt, dann will dieser NICHT, dass man an ihn glaubt.

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Kommentar von Dummie42
08.03.2014, 15:24

:))) Er/sie soll zum Jugendamt gehen, weil die Mutter ihn zum Konfirmandenunterricht schicken will? Echt jetzt?

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Du bist "arm dran", denn nicht einmal Gott "zwingt" jemanden (Hebr.4,2)...

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Schläge androhen ist aber nicht besonders christlich.

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Kommentar von xRumia
08.03.2014, 12:06

Wirklich strenggläubig ist sie ja auch nicht, es geht ihr nur allgemein darum, dass ich zu dem Glauben angehöre und dabei etwas tue, was ich nicht will.

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