Einstellungschancen Lehramt Gym ENGLISCH / GEO ... 2022? :( :D

2 Antworten

Zur Zeit sind die Einstellungschancen in diesen Fächern (in Bayern, aber auch in den angrenzenden Ländern) wirklich mehr als schlecht - und das werden sie auf absehbare Zeit auch bleiben. Wenn es aber dein absoluter Traum ist, das zu studieren, würde ich mich davon nicht abhalten lassen. Du solltest dir aber bereits während des Studiums Alternativen überlegen, falls es nach dem Referendariat mit der Anstellung nicht klappt, damit du dann nicht plötzlich vor dem Nichts stehst. Außerdem muss dir klar sein, dass du sehr gute Leistungen erbringen musst.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer ist außerdem, dass nicht nur du dir darüber Gedanken machst, sondern sich wahrscheinlich viele von den schlechten Aussichten abschrecken lassen. Das kann (!) dazu führen, dass in 8 Jahren die Einstellungschancen gar nicht mehr so schlecht sind. (Als ich mit dem Studium anfing, rieten mir auch alle ab, da in Bayern eine ähnliche Situation war, wie jetzt. Als ich fertig wurde, herrsche Lehrermangel und es wurde fast jeder übernommen.)

ok, danke für deinen Beitrag :)

Darf ich fragen, welche Fächer du unterrichtest ? :) & wo ?

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@Trevrizent

Wie läuft das dann eigentlich mit den Erweiterungsfächern unterm Studium ab? Ist das arg anspruchsvoll?

Wie gesagt - meine "traum-kombi" wäre Englisch+Geo .. was würde sich da beispielsweise als 3. Fach eignen ?

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@Hobelsberger

Meine Hauptkombi waren D+L, bereits während des Studiums habe ich auch Veranstaltungen in Geschichte besucht. Zu meiner Zeit musste ich dafür keinerlei Scheine machen, konnte also in die Vorlesungen und Seminare gehen, die mich interessierten bzw. von denen ich dachte, dass sie mir etwas für das Examen bringen. (Ich weiß nicht, ob das beim neuen System genauso geht). Das Examen in Geschichte habe ich dann ein Semester nach den anderen beiden gemacht. Belastung war die Erweiterung eigentlich keine, da mich das Fach ja wirklich interessierte und sich auch viel mit den anderen Fächern überschnitt.

Das Examen in Sozialkunde habe ich erst später (genauer gesagt letztes Jahr) abgelegt, wobei ich mir (neben der Schule) ungefähr ein halbes Jahr lang die entsprechende Literatur besorgt und ausgewählt habe. Veranstaltungen habe ich keine besucht. Zum Lernen begonnen habe ich am Ende des Schuljahrs und dann vier komplette Wochen der Sommerferien geopfert. Das reichte (kombiniert mit Interesse für das Fach und großen Vorkenntnisse im Bereich Politik) für ein ziemlich gutes Ergebnis vollkommen aus.

Wenn du erweitern willst, dann würde ich im 2. oder 3. Semester damit beginnen, Veranstaltungen aus dem entsprechenden Studiengang zu besuchen. Es empfiehlt sich auch, darin ein paar Scheine zu machen. Wie gesagt, ich fand die Belastung nicht sonderlich groß. Das lag aber sicher auch am Fach, da es theoretisch ausreicht, fürs Examen zu lernen. Ich denke, dass z.B. mit Mathe oder Latein zu erweitern eine sehr große Belastung wäre, die man nicht so einfach nebenher stemmen kann, weil hier zwei Monate Lernen nicht ausreichen, um das Examen zu bestehen.

Wichtig ist, dass du die Fächer, die du studierst, nicht nach Einstellungschancen, sondern nach Interesse auswählst. Erstens wirst du so sicher bessere Noten haben, zweitens musst du später bis zur Pension das Fach vor Schülern vertreten. Das klappt nur, wenn du auch eine gewisse Begeisterung dafür mitbringst. Daher kann ich dir auch keinen konkreten Tipp für die Erweiterung geben. Ich kann dir nur sagen, dass sich "Sachfächer" mehr eigenen als z.B. eine Sprache. Du könntest natürlich auch eine Kombination E+Frnz? wählen und dann mit Geo erweitern.

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@Trevrizent

Ich würde Informatik wählen. Für die wird der rote Teppich ausgerollt.... oder Physik...zumindestens in NRW...

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@Trevrizent

Danke ! :)

Franz .. ist mir zu heikel ... hab darin zwar ein Delf-Zertifikat, aber das letzte mal so richtig Französisch gesprochen ... das ist schon 4 Jahre her . Ich hatte in der Oberstufe noch Spanisch .. (insgesamt 3 Jahre lang), jedoch würde ich mal behaupten, dass Spanisch nicht unbedingt empfehlenswert ist, wenn man nicht gerade Muttersprachler oder dergleichen ist. Ich denke, dass Englisch schon sehr lernaufwendig ist, obwohl ich ja doch eher "sprachbegabt " bin , in Spanisch bin ich jedoch eher "Neuling" und fürs Abi haben wir mehr oder weniger alles auswendig gelernt ... (haha und das in Bayern, aber unserer Lehrerin hats gereicht)

Franz. müsste ich erst wieder auffrischen , aber dazu fehlt mir die Zeit; v. a ist Franz. ja auch kein Mangelfach (würde es mit Englisch gleichstellen ... immer mal wieder gefragt , aber doch keine "Mangelware" wie Chemie/Physik )

Hoffe, dass das Studium hinhaut :)

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Mach dir mal nicht in die Hose.

Ich will bloß nicht arbeitslos dastehen bzw. ans andere Ende der Welt auswandern :'D

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@Hobelsberger

Momentan suchen sie in Berlin Lehrer. Das ist zwar nicht sehr erstrebenswert (aufgrund der dortigen Schulpolitik), aber zumindest nicht das Ende der Welt ;-)

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@Trevrizent

Meckpom und Brandenburg verzeichnen aktuelle einen akuten Lehrermangel und stellen wie wild ein...

Im Grunde ist man bei der Einstellung von der Politik abhängig. Die reagieren halt immer "sehr spontan" nach dem Motto: Hilfe, jetzt brauchen wir plötzlich 1000 neue Lehrkräfte...

@Hobelsberger, falls du dich mit einem MINT- Fach anstatt eines deiner Wunschfächer anfreunden kannst, studiere das. Da wird es m.E. weiterhin einen Mangel geben... Im Allgemeinen möchten auch mehr ausgebildete Referendare ans Gymnasium als an die Schulen der Sek.1.

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@Gugu77

Mein Problem ist leider, dass mir Naturwissenschaften ÜBERHAUPT nicht liegen :D

Habe Physik/Chemie in der 9. abgewählt, weil ich grottenschlecht war (Note: 4-5) , mir fehlt dazu das Verständnis und auch das Interesse. Mathe ist sowieso nicht meins. Durch monatelanges Vorbereiten für das Abi habe ich aber die "Note 3 " erreicht, obwohl ich doch eher 4-rer Kandidat war :) Dazu habe ich aber auch sämtliche Übungsbücher durchgerackert ...jeden Tag... :/ :D

Informatik hatte ich nie in der Schule ; Latein hatte ich - da war ich auch immer recht gut, habe es dann aber abgewählt, um Franz. zu lernen. Latein würde nur für mich in frage kommen, wenn ich es fürs Lehramt neu studieren müsste ... dann wäre der Lernaufwand meiner Meinung nach geringer, da man schon mal in der Materie "drin ist" ... Da ich aber das letzte Mal Latein in der 8. Klasse hatte, müsste ich von vorne anfangen .. und da Latein EXTREM lernintensiv ist (ich mein nicht die Vok... die kann ich mittlerweile immer noch) .. einfach die Grammatik, Übersetzungen etc.

:) aber Danke für den Kommentar :)

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