Einspruch bei einer Hochzeit?

13 Antworten

Diese Frage stammt aus dem "Book of Common Prayer", welches die Gottesdienste enthält, die in der Church of England und in der Episkopal Church (USA) gefeiert werden. Sie ist ein Relikt aus der Zeit, als man noch nicht mit Bus und Bahn reisen konnte und man damit rechnen mußte, daß ein Mensch, dem ein Ehehindernis bekannt war, möglicherweise erst bei der Zeremonie auftauchen konnte - beispielsweise jemand, dem die Braut schon lange vorher versprochen worden war.

Die evangelisch Trau-Agende enthält diese Frage nicht, die katholische meines Wissens auch nicht, da bin ich aber nicht hundertprozentig sicher. Gruß, q.

In den meisten Fällen ist man da ja schon standesamtlich verheiratet und das ist amtlich.

Es müsste schon ein Grund sein, der die Braut oder den Bräutigam dazu bewegt nicht mehr heiraten zu wollen (z.B. wenn die Braut erfährt, dass er fremd gegangen ist). Wenn die beiden nach dem Einspruch immer noch heiraten wollen, dann können sie das auch, denn nur die beiden können darüber entscheiden. Voraussetzung ist dass beide rechtsfähig sind.

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