Ehevertrag. Was ist daran schlimm?

14 Antworten

An einem Ehevertrag ist grundsätzlich nichts schlimmes. 

Es kommt halt immer auf den Inhalt an. Der kann sogar zum Vorteil des "ärmeren" Ehepartners werden, wenn man statt Zugewinngemeinschaft eine   Gütergemeinschaft vereinbart. Denn nur dann gehört auch das Einzelvermögen, was jeder vor der Ehe hatte, beiden zu gleichen Teilen. Bei der "normalen" Zugewinngemeinschaft bleibt es alleiniges Eigentum des jeweiligen Ehepartners.

Andererseits macht es bei Selbstständigen oft Sinn, entsprechende Regelungen zu treffen, dass nicht der Betrieb durch eine Trennung gefährdet wird.

Es mag zwar auf den ersten Blick unromantisch erscheinen, doch ist es besser, man macht sich solche Gedanken, solange man sich noch gut versteht, als ein Rosenkrieg nach der Trennung.

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmer/innen ist ein Ehevertag enorm wichtig. Da hat man auch die Verantwortung für die Angestellten.

Nun der vertag An sich ist nicht schlimm macht aber bei vielen die Romantik einer Hochzeit zunichte. das kann somit zu Streit führen. 

Der Vertrag an sich ist nicht das Schlimme, vermutlich ist der Inhalt des ein oder anderen Ehevertrages das Schlimme für so manchen.

Da ist eigentlich gar nichts schlimm dran, im besten Fall spielt der Vertrag ohnehin keine Rolle - im schlimmsten ist man nachher froh einen abgeschlossen zu haben.

Aber manche lassen sich durch die rosarote Brille verleiten.

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