Der mensch kann sich nicht frei entscheiden (nach schopenhauer)?

6 Antworten

Hier Mal eine ernstliche Antwort.
Mit der Analogie von Schopenhauer soll folgendes gemeint werden:
Das Wasser befindet sich in einem bestimmten Zustand, der sich in einer endlosen Kette von Ursachen zu dem Zeitpunkt X am Ort Y so ergeben hat.
Das Wasser kann unter allen vorangegangenen Umständen nur zu dem Zustand kommen in dem es ist, da es ein Teil der Natur ist, in der das Kausalgesetz wirkt. Würdest du die Zeit zurückdrehen und nochmals "abspielen", dann würde das Wasser in selbigen Bedingungen (!) Die gleichen Zustände durchmachen.
Nun wirkt das Kausalgesetz im Tier und Menschen genauso streng, nur über einige "Umwege", namentlich: Motive.

Der Ball/Stein bewegt sich nie grundlos, sondern durch eine URSACHE bedingt.

Die Wechselwirkungen der Pflanze mit der Umwelt dagegen stehen nicht mehr im direkten Verhältnis wie das von einem Ball/Stein (bzw. jeden unbelebten Objekt) in der Kette der Ursachen sondern in einer gänzlich neuen Dimension: dem REIZ.
Die Wirkung welche der Reiz verursacht folgt daher nicht unmittelbar nach der Ursache, sondern erst einige Augenblicke (oder Tage) später.
Einen Reiz kann man jedoch mit der gleichen kausal zusammenhängenden Strenge herunterbrechen auf Ursache und Wirkung, welches die unorganische Dimension darstellt.

Eine Dimension darüber finden wir das Tier, welches eine noch heterogenere Wirkung aufzeigt, die sich der Ursache in keinster Weise ähnelt. Jenes sind MOTIVE, die auf einer willkürlichen Entscheidung beruhen, welche aber zusammengesetzt wird aus den inneren Faktoren, also dem individuellen Charakter, den genetischen Anlagen, der Sozialisierung, etc., sowie eben den Motiven.

Motive gibt es immer mehrere und alle konkurrieren miteinander. Da das "niedere" Tier meist kein hohes Intellekt aufweist, kann man die Motive leicht erahnen (Grundbedürfnisse zum Überleben). Bei einem Menschen spielen sich im Kopf dagegen potentiell unendlich viele Motive ab (wie eben im Beispiel mit dem Mann bei Feierabend).

Aber nur EIN Motiv wird sich im Rahmen SEINES INDIVIDUELLEN Charakters (innere Faktoren) durchsetzen und das genau so gewiss, wie eben ein Ball den anderen im elastischen Stoß bewegen wird. Daher ist der Mensch als Naturwesen denselben Gesetzen wie der Ball unterworfen und somit unfrei im Willen. Sein Willen, der sich im WILLENSAKT offenbart, ist zu jeder Zeit einer. Unser Intellekt spielt uns unzählige (ebenfalls attraktive) Alternativen vor, welche aber nur auf hypothetische Willen schließen können, da defacto wir uns nur für eine Sache zu einer Zeit entscheiden (können).

Des weiteren gibt es bei Schopenhauer noch einen anderen Willen, der als Ding an sich sozusagen den Knotenpunkt der Welt ausmacht und nichts mit unserem intellektuellen Willen zu tun hat. Das ist aber ein ganz anderes Thema.

Na ja, dieses schopenhauersche Modellbild des "Willens" als metaphysische Erklärung der Naturgesetze ist schon sehr originell.

Dadurch bekommt der Begriff "Wille" aber eine ganz neue, wesentlich erweiterte Bedeutung. Die Frage ist nun, ob Sätze wie "Der Mensch kann tun was er will, aber er kann nicht wollen was er will" vielleicht eigentlich nur eine Art Sprachspiel im Beckettschen Sinne sind.

Sätze wie "Wenn es regnet, dann regnet es." oder "Er denkt, dass er gerade denkt" sind auch nicht zu widerlegen, aber im logischen Sinne vielleicht eher eine Tautologie (frei übersetzt heisst Tautologie: der selbe Sinn !)

Konsequent angewandt, würde das bedeuten, dass auch diese sogenannte Erkenntnis von Schopenhauer nicht frei und damit absolut ist.

Um es dezitiert auszudrücken: Diese Aussage ist idiotisch.


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