Das Leben des Brian - Gotteslästerung oder Satire?

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17 Antworten

Es ist einer der besten Satirefilme die ich kenne :-)

Und es ist wichtig mit allem kritisch umzugehen mit Religion genauso wie mit Politik usw. und dieser Film wirft dazu eben Fragen auf die vielleicht ein streng Gläubiger nicht witzig findet. Aber ich kenne auch einige Leute die religiös sind und den Film trotzdem toll und witzig finden.

Und wie ich schon schrieb, hinterfragen ist wichtiger als jemanden blind nachlaufen, egal um was es sich handelt und egal ob es eine ernste oder eine satirische hinterfragung ist.

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Gotteslästerung ist das öffentliche, Ärgernis erregende Beleidigen einer Gottheit. Das findet in dem Film gar nicht statt. Satire schon, da menschliches/idiotisches Verhalten auf die Spitze getrieben und verhöhnt wird.

Kommt in dem Film nicht sogar die Geburt Jesu Christi vor? Wäre schon mal ein Punk pro Christentum.

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Beides - fürwahr beides.
Für - im eigentlichen Sinne des Wortes - 'STRENG-Gläubige' zweifelsohne ein Grund, sich wieder für Scheiterhaufen zu erwärmen.
Für weniger fundamentalistische Geister eine deftige tragi-komische Satire.
Ganz schön frech und genial.

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Oder einfach der Beste Film über Religion den es gibt. Vor allem genauso wahrscheinlich wie die variante der Bibel.

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Über Humor lässt sich bekanntlich streiten - was für den einen allerbeste Unterhaltung ist, sieht ein anderer als primitiven Blödsinn an.

Konservative finden außerdem immer einen Grund, sich in ihrer religiösen Identität angegriffen zu fühlen, selbst wenn es die Mainzelmännchen wären.

Ich persönlich finde es wichtig, das man auch über sich selbst und seine Überzeugungen lachen kann, anstatt alles so schrecklich ernst zu nehmen.

Ich folge dann doch eher dem Motto "always look on the bright side of life", anstatt mir einen Bart zu kaufen und Steine zu werfen, weil jemand "Jehova"...upps...

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Eine Parodie, wie für das Monty Python-Team üblich.

Soll im Übrigen zum Nachdenken anregen, auch wenn das Abergläubischen verschiedenster Glaubensrichtungen schwer fällt.

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Kein bißchen Blasphemie. Brian ersetzt ja nicht Jesus, der einmal bei seiner Bergpredigt zu sehen ist und dabei kein bißchen durch den Kakao gezogen wird. Anders als dessen Zuhörer.

"Das Leben des Brian" hält uns allen den Spiegel vor, verletzt aber keine Religion.

Gleichwohl zeigt der Film aber auch, dass Religion von Menschen gemacht ist. Das merkt man aber auch, wenn man die Bibel selbst liest. (Beispiel: Richter 19)


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Der Film geht mit Jesus ungefähr so um, wie die rheinische Fastnacht mit den Mächtigen.

Er schaut sich Jesus respektlos an und macht sich über ihn lustig. Damit stellt er wichtige Fragen, z.B.: ist Jesus wirklich der, der er gemäß Bibel ist, oder ist er nur eine Witzfigur?

Auch im Musical "Jesus Christ Superstar" in "Herod's Song" wird diese Frage verdeckt gestellt (von Herodes: "prove to me that you're no fool - walk across my swimming pool").

Die Macher des Films müssen sich letztlich fragen, ob sie damit das Gebot "Liebe Gott und liebe deinen Nächsten wie dich selbst" (Mt. 22,37-40) erfüllen oder nicht.

Meiner Meinung nach ist der Film grenzwertig. In der Fastnacht würde ich ihn mit "owowowow - uiuiuiui" kommentieren.

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knallpilz 01.12.2016, 06:35

"Er schaut sich Jesus respektlos an und macht sich über ihn lustig. Damit stellt er wichtige Fragen, z.B.: ist Jesus wirklich der, der er gemäß Bibel ist, oder ist er nur eine Witzfigur?"
In dem Film existiert Jesus doch wie er in der Bibel steht. Was ist daran respektlos?

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Ich empfinde diesen Film als Gotteslästerung und würde einem jedem davon abraten diesen zu gucken, da der Glaube eine lebenswichtige Entscheidung ist die such die Ewigkeit mit einbezieht und dieser Film dies stark ins lächerliche zieht. Sodass man unweigerlich jedes biblische Thema nicht mehr ernst nehmen kann.

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ArbeitsFreude 05.12.2016, 16:00

DA ist was dran, liebe(r) vicedry,

nur dass der Film NICHT GOTT lästert, sondern jeglicher fundamentalistischer Religionsauffassung (...was ein erheblicher Unterschied ist...)

damit hätte dieser Film den "goldenen Engelsflügel" bzw. das "goldene Gottesauge" für den verdienstvollsten religiösen Film aller Zeiten verdient - findest Du nicht?

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Eigentlich beides ;)

Der Film ist wahnsinnig witzig und ich würde sagen, unsere Religionsgeschichte auf lustige Art wiederaufgegriffen ;P

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Ich sehe den nicht als gotteslästerung. Er stellt unbequeme Fragen und meint, es nicht so ernst zu nehmen.

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Der Film zeigt auf wunderbare Weise die Absurdität der Religion.

Zudem ist er sehr lustig.

Dieser Film wird oft als blasphemisch dargestellt, aber nur von überempfindlichen Gläubigen.

wer lustige, religionskritische Filme mag, sollte sich auch mal Religulos ansehen.


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ShatteredSoul 01.12.2016, 03:24

Auch empfehlenswert: "PK – Andere Sterne, Andere Sitten" , falls du den noch nicht kennst.

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Liepes Volk von Jerusalem. Rom ist euer Pruter!

Gepriesen seien die Skifahrer..... das musst Du als Gleichnis sehen, es betrifft die gesammte Wintersportindustrie....

Ich lach mich wech.

Einer der besten Satirefilme aller Zeiten - und noch dazu ganz nah dran an dern bedingungen damals - ok, sieht man mal von den Ufos ab.

Alle Nase lang kam jemand, den man irgendwie für einen Messias hielt. Alle Ritt lang ist irgendwer hinter irgendwem huldigend hinterher gelaufen.

Und zudem -

Herhörn herhörn, wir haben einen Thamthon, den thalothäithen Ochsen, Thilas den Thyrithen Thittenthrolch, diverthe thubverthive Thriftgelehrte aus Thäsarea....

Kann es sein, das Weibsvolk anwesend ist? Nein nein....

hihihihihi

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Es ist beides. Und das ist gut so.

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Satire & Gotteslästerung

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Kommt drauf an wie religiös man ist.

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SoerenRB 30.11.2016, 23:43

Also ich für meinen Teil halte mich schon für verhältnismäßig "strenggläubig", kann aber in "Das Leben des Brian" keine Blasphemie ausmachen. Die einzige Szene, in der Jesus vorkommt, ist eine wörtliche Wiedergabe der Bergpredigt. Alles andere ist drumherum gebaut und hat mit der Geschichte Jesu wenig bis gar nichts zu tun. Davon abgesehen sehe ich den Film mehr als Kritik der modernen Gesellschaft, insbesondere ihrer linksorthodoxen Anteile. Die Werden in dem Film weit mehr verulkt als Jesus.

Anders geht es mir da mit Filmen, in denen Jesus oder Gott direkt in den Dreck gezogen werden, insbesondere, wenn Gott darin als "Opa Rauschebart" auftaucht.

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knallpilz 01.12.2016, 06:37
@SoerenRB

"Davon abgesehen sehe ich den Film mehr als Kritik der modernen Gesellschaft, insbesondere ihrer linksorthodoxen Anteile. Die Werden in dem Film weit mehr verulkt als Jesus."

Ich glaube für diese ganze Stan-Loretta-Alberei würde der Film heute viel mehr Hiebe abbekommen als für angebliche Nichtrespektierung des christlichen Glaubens.

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