Darf man den Beifahrer schalten lassen?

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12 Antworten

Also Autofahren ist eigentlich das Führen eines Kraftfahrzeugs wozu man eine Fahrerlaubnis haben muss die man mittels Führerschein ausweisen können muss.

Die Frage daran wäre nun, was genau nun "Führen" ist. Das Lenkrad bedienen jedenfalls und Beschleunigen sowie Verzögern sehe ich ebenfalls als Führen.

Der Schaltvorgang hingegen ist meines Erachtens lediglich eine Bedienung die sogar automatisch erfolgen darf, warum also nicht auch durch den Beifahrer?

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ist sicher grenzwertig. wenn jemand davon etwas mitbekommt. aber wie sollte man soetwas mitbekommen?

wenn du die augen auf die straße hast und aufpasst und dich nicht ablenken lässt, kann eigentlich nix passieren. im schlimmsten fall killt der beifahrer dein getriebe ^^ bzw kann man in einer kurve auch schonmal traktion verlieren wenn plötzlich aus versehen der leerlauf eingelegt wird. 

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Kommentar von machhehniker
14.09.2016, 04:40

In der Kurve die Traktion verlieren wenn plötzlich aus Versehen der Leerlauf eingelegt wird?

Mit dem Leerlauf ist keine Kraft vom Antrieb zu den Antriebsrädern möglich, daher kann an den Rädern keine Kraft für Antrieb oder Bremsen (wenn nicht unabhängig davon gebremst wird) verloren gehen wodurch die Räder dann die höchstmögliche Traktion bieten können.

Traktion verlieren könnte man aber wenn ein völlig falscher Gang eingelegt wird.

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Wer ist Fahrzeugführer?

Das LG Dortmund (r+s2010, 466) führt aus, dass derjenige Führer ist, der eigenverantwortlich die Verrichtung ausübt, die erforderlich ist, um die bestimmungsgemäßen Triebkräfte des Fahrzeugs auf dieses zur Fortbewegung einwirken zu lassen.

Wenn der Beifahrer also schaltet, um das Fahrzeug fortzubewegen, dann liegt arbeitsteiliges Führen vor. Das liegt immer dann vor, wenn jemand vorübergehend das Lenkrad, eine andere Person das Kupplungs-, Brems- oder Gaspedal oder die Schaltung bedient (BGHSt 13, 226, NJW 59, 1883).


Teilen sich zwei Personen die Fahrzeugbedienung, so sind beide Führer ( OLG Hamm, VM 1969,20, VRS 37, 281, NJW 90, 1245).

Der Beifahrer muss deshalb die Fahrerlaubnis des führenden Kfzs besitzen, sonst wird das Kfz vom Beifahrer ohne Fahrerlaubnis (Straftat) geführt (wie man das allerdings nachweisen will, lasse ich einfach mal im Raum stehen, denn wer gibt schon zu, dass der Beifahrer mit tätig war?).

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Die Verantwortung für einen missglückten Schaltvorgang trägt auf alle Fälle der Fahrer oder amtlich ausgedrückt der Fahrzeugführer.

Wenn ihm die Folgen in vollem Umfang bewusst sind, die ein Einlegen des Rückwärtsganges bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h haben kann und er ggf. einen Verlust des Versicherungsschutzes wegen grober Fahrlässigkeit in Kauf nimmt ......

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Kommentar von SpitfireMKIIFan
14.09.2016, 07:17

Er hätte den stärksten Beifahrer der Welt, wenn der den Rückwärtsgang einlegen kann bei 100 km/h?

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eigentlich nein, aber das kann keiner so wirklich nachprüfen.

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Ich glaube nicht das man das darf .. Ich persönlich kann noch kein Auto fahren schalte aber bei anderen immer :D

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Ist der Beifahrer der Fahrzeugführer?

Nein.

Also darf er auch nicht schalten.

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ist nicht gerade sinnvoll vor allem wenn er den verkehrten gang erwischt

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Guten Morgen,

stellt sich die Frage: WARUM? Spätestens wenn dabei etwas passieren sollte hast Du die A..Karte!

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Wenn's Dein Fahrlehrer ist

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Wenn er ebenfalls einen Führerschein hat und nüchtern ist, sehe ich nicht, warum es verboten sein soll.

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Nein, darf man nicht.

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