Darf ein Lehrer einen Schüler vor der ganzen Klasse blosstellen?

10 Antworten

Der richtige Weg geht zuerst zum Klassenlehrer oder Rektor bzw. über die Elternvertreter. Die Polizei würde vermutlich nur grinsen.

es ist zwar nicht gerade gut was der lehrer getan hat aber anzeigen würde glaube ich zumindest nicht gehen...under mathe lehrere macht das auch ab und zu und dan sagen wir es entweder unserer kalssenlehrerin odr sagen es dem lehrer persönlich und dan klappts auch

Ohne den konkreten Sachverhalt und die Hintergründe/Umstände zu kennen, ist die Frage von mir nicht hinreichend zu beantworten. Angelegenheiten außerhalb der Schulzeit reichen in den Schulunterricht hinein, und wenn die Angelegenheit ohnehin allgemein bekannt war, kann sie u. U. auch vor allen besprochen werden. Ein "Bloßstellen" muss also damit nicht unbedingt verbunden sein. Wie das "Fertigmachen" durch die Lehrperson tatsächlich aussah, wäre ebenfalls hinterfragenswert; ich kenne Schüler, die sich selbst gegenüber äußerst sensibel sind, Anderen gegenüber jedoch nicht (auch nicht gegenüber Lehrpersonen!). Und was ist bitteschön ein "normaler" Lehrer? Der Augen und Hühneraugen zudrückt??? Manchmal müssen Dinge offen besprochen werden! Und wenn ich in der Frage das Wort "anzeigen" lese, so ist das zwar eine vielleicht berechtigte, aber möglicherweise auch eine überzogene Reaktion! - Ich persönlich habe es immer vorgezogen, ein Gespräch unter sechs(!) und nicht unter vier Augen zu führen; es kann also eine weitere Lehrperson (Beratungslehrer) und vielleicht ein Schüler des Vertrauens hinzugezogen werden, dann wären es sogar acht Augen. Aber manchmal muss schnell und unmittelbar reagiert werden. - Also: Dieser allgemein gehaltenen Frage kann in dieser Plattform keine (rechts)verbindliche oder aussagekräftige Antwort gegeben werden. Ein Gespräch mit dem Klassenlehrer und Vertrauenslehrer/Beratungslehrer und einem weiteren Schüler wäre da hilfreicher. Nur wenn das nicht ausreicht, wäre die Schulleitung hinzuzuziehen. Die Polizei ist mit solchen innerschulischen Angelegenheiten nicht zu befassen.

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