Buddhist und Christ gleichzeitig sein?

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13 Antworten

Ich bin Buddhist und werde mal auf deine Fragen antworten, allerdings nicht in der von dir gemachten Reihenfolge;

aber ich will auch nicht in der Hölle schmoren, wenn die Christen recht hatten.

Und was ist, wenn irgendeine der tausenden anderer Religionen, Sekten und Glaubensgemeinschaften Recht hat? Dann hättest du auch als Christ auf das falsche Pferd gesetzt.

Angst ist ein schlechter Ratgeber, wenn es um Sinnsuche geht.

Das Versprechen von himmlischem Lohn und die Drohung mit höllischen Strafen ist eines der größten emotionalen Manipulationsmittel überhaupt.

Wenn du also eine Religion nur aus Angst vor Strafe wählen willst - lass es lieber ganz sein, das ist die falsche Motivation.

Mich spricht das erste von seinen Grundaussagen mehr an

Dann solltest du dich intensiver mit dem Buddhismus befassen. Er ist in einigen Punkten für westlich erzogene Menschen nämlich doch sehr fremdartig - vor allem, wenn man zu unkritisch ist und Dinge wörtlich nimmt.

Schon die erste der vier edlen Wahrheiten "Das Leben ist leidvoll" und das fehlen der Vergebung und Barmherzigkeit Gottes, so dass man zu 100% für alle Konsequenzen verantwortlich ist, dürften ungewohnt sein.

Es ist wichtig, sich gründlich zu beschäftigen, um nicht auf einen "Wohlfühl-Buddhismus" reinzufallen, der mit der eigentlichen Lehre nichts zu tun hat.

Buddhist und Christ gleichzeitig sein? Geht das?

Es wird immer leicht gesagt, dies sei ohne weiteres möglich, da der Buddhismus ja nur eine Philosophie sei, aber ich sehe das anders.

Der Buddhismus lehrt beispielsweise, das alles der Vergänglichkeit unterworfen ist und es nichts ewig beständiges gibt. Das steht im Kontrast zur christlichen Lehren einer unsterblichen Seele und eines ewigen Gottes.

Der Buddhismus lehrt, dass jeder Mensch selbst die Befreiung erlangen kann. Das Christentum sagt dagegen, dass nur der Glaube an Jesus Christus zum ewigen Leben führt.

Außerdem heißt es im Buddhismus, das metaphysische Fragen zu Themen wie Ewigkeit, Seele usw. unbeantwortbar sind und man sich nicht damit befassen sollte, da dies nur Gedankenspiele sind, die nirgendwohin führen.

Das sind theologische bzw. ideologische Diskrepanzen, die man so schnell nicht vom Tisch bekommt.

Die fünf Sittlichkeitsgelübde des Buddhismus kann man dagegen auch als Christ ohne weiteres befolgen, da sie moralische Überschneidungen mit den zehn Geboten haben.

Was also tun?

Meiner Meinung nach kann man als Christ durchaus die meisten Formen buddhistische Meditation praktizieren, da sie keine Anbetung darstellen.

Einige christliche Geistliche lehren sogar buddhistische Meditation, etwa der Berliner Pfarrer Stefan Matthias.

Manche sind sogar sowohl anerkannte buddhistische Lehrer, als auch christliche Geistliche und sehen darin offenbar keinen Widerspruch.

Allerdings ist es eben ein Unterschied, ob man "nur" buddhistische Meditation übt, oder sich tatsächlich der buddhistischen Lehre widmen will.

Meiner Meinung nach gibt es da durchaus Diskrepanzen. Ob du diese Unterschiede für überbrückbar und die Gegensätze miteinander für vereinbar hältst, musst du selbst wissen.

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Oberflächlich gesehen ja. 

Aber will man beides vollkommen annehmen, stößt man auf ein Problem, das das verhindert.

Buddhisten glauben nicht an einen Schöpfergott. Sie lehnen diese Art des monotheistischen Glaubens ganz klar ab und meiden es sich Fragen über solch theologische Themen wie das entstehen der Welt zu stellen. 

Buddhismus lehrt z.B auch, das alles vergänglich ist = Widerspruch zum christlichen Gott. 

Das bedeutet, du kannst dich als Christ gerne nach den buddhistischen Lebensweisen richten, diese befolgen und z.B auch meditieren, willst du aber ernsthaft ein "richtiger" Buddhist werden und die Lehre Buddhas vollkommen annehmen, müsstest du um Christ bleiben zu können an einen Gott glauben aber gleichzeitig diesen auch ablehnen. 

Und genau das, geht eben nicht. 

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"Buddhist und Christ gleichzeitig sein?"

Es funktioniert genausowenig, wie verheiratet zu sein und gleichzeitig mit anderen ins Bett zu steigen.

Gott ist ein liebender Gott und er möchte nicht, dass Du Dein Vertrauen in einen Budda verschwendest. Budda ist tot, Jesus lebt.

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Soweit ich weiß, erlaubt der Buddhismus eine weitere Religion neben ihrer

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Man kann wahrscheinlich eher Schalke 04- und Dortmund-Fan zur gleichen Zeit sein als Christ und Buddhist. Auch wenn eingefleischte Schalke- und Dortmund-Fans mir vielleicht widersprechen würden, ergibt sich diese Analyse allen aus der Tatsache, dass sich die Lehre der Bibel und die Lehre des Buddhismus in vielen wichtigen Punkten und Fragen widersprechen: Gibt es Gott? Was ist der Sinn des Lebens? Wo kommen wir her und werden wir einst nach unserem Tod sein? Welches Buch ist die Offenbarung Gottes für die Menschheit? Wie werden unsere Sünden vergeben? Wie können wir das ewige Leben bei Gott in Herrlichkeit erreichen?

Viele weitere solcher Fragen und Themen könnte man nennen, bei denen sich die christliche Lehre von der buddhistischen unterscheidet. Deshalb erscheint es allein von der Logik her nicht möglich, an beides zu glauben, wie man an beides glauben soll? Man müsste dazu wohl eine eigene Mischreligion erfinden. Biblische wäre eine solche Praxis nicht...

Was ist z. B. nach dem Tod? Der Buddhismus lehrt die Wiedergeburt und hat das Ziel, aus dem Kreislauf der Wiedergeburten auszusteigen und ins Nirwana (ins Nichts) zu gelangen. Die Bibel lehrt, dass wir hier nur einmal leben und danach zu Gott in den Himmel gelangen, wenn wir an ihn glauben. Es erscheint nicht möglich, an beide Lehren gleichzeitig zu glauben oder sie auch nur annähernd miteinander verbinden zu wollen.

Die Bibel lehrt uns, dass es nur einen Gott gibt, den wir anbeten sollen und dass Menschen immer nur einem Herren folgen können.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser
Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische
Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Sehr interessant dazu findet ich folgende Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Der Buddhismus versteht sich eher als Philosophie denn Religion. Du kannst also seine Grundlagen befolgen ohne religiös zu sein.
Persönlicher Tipp: Folge keiner Religion weil du Angst vor einer "Hölle" hast. Komplett falsche Motivation

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Wenn du nur aus Angst etwas beim Christentum bleiben willst, dann lasse lieber die Finger weg vom Buddhismus. Sonst gerätst du hinterher noch mehr in die Bredouille. Buddhisten glauben schon mal an keinen Gott.

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Wenn du es hin kriegst, nach dem Tod gleichzeitig auf der Erde wiedergeboren zu werden und endgültig in den Himmel zu kommen, dann geht es.

Ansonsten nicht.

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Ich bin christlich und habe auch buddhistische Überzeugungen in meiner Weltanschauung.

Das sollte kein Problem sein. Du lebst Religionen immer für Dich selbst und nicht für jemand anderen.

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Kommentar von Sinnsucher23
29.07.2016, 19:51

Leben die Christen nicht hauptsächlich für Gott?

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Wenn du erst einmal Christ geworden bist, wirst du kein Buddhist mehr sein wollen.

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Alle Religionen glauben an e t w a s - nur christlicher Glaube glaubt an j e m a n d e n. Der wirklich existiert. Jesus lebt, wenn auch in der geistlichen Welt. Christ ist man, wenn man eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus eingegangen ist, an ihn glaubt und ihm folgt. Alles andere ist Gesetz und Unsinn. Wie geht das ? Hör auf, ü b e r ihn zu reden und fang an, m i t  i h m zu reden. Jesus folgen heisst alles andere zurückzulassen bereit zu sein. Das lohnt sich aber auch, glaub es mir - spätestens, wenn du stirnst und in der Ewigkeit ankommst, wirst du sehen, warum sich das gelohnt hat. Denn da ist dann nur noch er und du, und sonst ist da keiner mehr.

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Kommentar von Sinnsucher23
30.07.2016, 16:18

Wird man da nicht komisch angeguckt wenn man mit nicht vorhandenen Personen redet?

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.. Im Christlichen Glauben gibt es keine Hölle denn jede Seele ist es Wert erlöst zu werden.. das solltest du als Christ wissen..

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Kommentar von Sinnsucher23
29.07.2016, 19:47

Ich bin kein Christ, sondern noch auf der Sinnsuche, deswegen frage ich ja

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Kommentar von kunibertwahllos
29.07.2016, 19:51

Ja du würdest konfirmiert das hat dich zum Christen gemacht natürlich kannst du auch anders denken steht dir frei

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Falls du hoffst als Gottheit wiedergeben zu werden landest du auf jeden Fall in der Hölle, egal ob buddhistisch oder christlich

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Kommentar von MoseGoldstein
30.07.2016, 00:48

Was verzapfst du für ein Schwachsinn?

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Kommentar von Klaus02
30.07.2016, 08:28

ein buddhst soll sein Ego überwinden. wenn er ein Leben als Gottheit anstrebt ist das egoistisch und bringt schlechtes Karma, folglich rutscht man bei der Wiedergeburt in die Hölle ab. (buddhistische Sicht)

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Kommentar von Klaus02
30.07.2016, 08:30

den Platz Gottes einnehmen zu wollen ist eine Sünde, folglich kommt man ins Fegefeuer (Christliche Sicht)

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