Brauche ich unbedingt einen DVB-T2 Receiver, wenn ich auch einen Tuner im Fernseher habe?

4 Antworten

In der Frage schreibst du von DVB-T2, der verkaufte Receiver hatte aber nur DVB-T.  

Von daher hast du nichts falsch gemacht, da ab nächstes Jahr die DVB-T-Programme Schritt für Schritt eingestellt werden.  

Für das neue DVB-T2 muss der Receiver oder Fernseher zunächst den H.265-Kompressionsstandard verarbeiten können. Viele ältere Geräte können nur H.264, womit das deutsche DVB-T2 nicht funktioniert.  

Für private Programme in HD muss zusätzlich die Verschlüsselungsart IRDETO unterstützt werden. Im Handel werden entsprechende Geräte mit dem Logo "freenet-TV" verkauft. Nur damit sind private Programme (derzeit bis Mitte 2017 noch unverschlüsselt) empfangbar und später entschlüsselbar. 

Wird beides vom Fernseher nicht unterstützt, dann ist ein extra Receiver zu empfehlen.  

Gruß DER ELEKTRIKER 

Das liegt wohl an der Eingangsempfindlichkeit des Fernsehers,da hat jeder Fernseher oder Receiver eine andere.Beim digitalen Fernsehen muss ein bestimmter Antennenpegel vorhanden sein damit der Fernseher oder Receiver einen Sender findet und anzeigen kann,es gibt Fernseher und Receiver die mit einem niedrigen Pegel sehr gut klar kommen,es gibt aber auch Geräte die das nicht tun,dann werden Sender gar nicht gefunden,und Dein Fernseher benötigt offenbar einen höheren Pegel als der verkaufte Receiver.Was für eine Antenne verwendest Du,eine aktive mit Pegelverstärker,oder eine passive?

Ich hab ne aktive, suche aber noch bei andere, mal damit versuchen

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hi,

um DVB-T2 empfangen zu können braucht man einen entsprechenden DVB-T2 Reciever außer der Tuner kann DVB-T2 empfangen.

DVB-T und DVB-T2 unterschieden sich nur dadurch das DVB-T2 das Fernsehprogramm Digital überträgt. DVB-T nur analog. DVB-T wird langsam von DVB-T2 abgelöst, das bedeutet DVB-T2 nutzt die selben Frequenzen wo vorher DVB-T genutzt hat.

@ElamoMichi: 

"DVB-T ist nur analog" ist völliger Unsinn.  
Allein das D sagt schon aus, dass es sich um digitale Verbreitung handelt. (Bitte "DVB" selber googeln)

Der Unterschied zwischen den beiden ist die bessere Kompressionsart und damit eine viel höhere Datenübertragung bei DVB-T2 (H.265), als beim Vorgänger DVB-T (mpeg).
Nur so kann DVB-T2 auch HD-Programme in größerer Anzahl übertragen. 

Die wirklich analoge Übertragung mit Empfang per Antenne wurde bereits vor 10 Jahren eingestellt. Damit konnte jede Trägerfrequenz (Kanal) lediglich ein einziges Programm übertragen, was die maximale Programmanzahl auf 10 bis 12 beschränkte.  

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