Brauche Hilfe bei Deutung dieser Karikatur?

 - (Schule, Politik)

7 Antworten

Überalterung der Gesellschaft, die die jungen Leute nicht mehr auffangen können; zu niedrige Geburtenrate, deswegen müssen weniger junge Leute das Geld für die Rente von mehr alten Leuten aufbringen... unser Rentensystem basiert darauf, dass das sich einigermaßen in Waage hält, doch wenn die Geburtenrate immer weiter sinkt und die Menschen parallel dazu immer älter werden wird die jetzt schon sehr starke belastung auf die kommenden Generationen noch erdrückender wirken

Ist das nicht offensichtlich? Die Rente, die heute bezahlt wird, wird von denen bezahlt, die heute in die Rentenversicherung einzahlen. Und wenn es aufgrund geringer Geburtenraten wenig junge Menschen und eine überalternde Gesellschaft mit vielen Rentnern gibt, dann führt das halt zu einer Überlastung der wenigen jungen Menschen, die die vielen Renten aufbringen sollen.

Ob das alles so stimmt, kann man diskutieren. Aber das ist jedenfalls die Aussage dieser Karikatur.

Der Zeichner zweifelt stark, ob der ausgehandelte Generationenvertrag auch der heutige Jugend noch zu einer Rente verhilft.

Er zeichnet ein Bild von übergewichtigen Rentnern, die es sich auf Kosten der Schwerarbeiter gut gehen lassen, und vergisst dabei anzumerken, daß die Rentner ihr ganzes Arbeitsleben lang in den Rententopf eingezahlt haben.

Der heimliche Wunsch des könnte sein, die alten Rentner von den Töpfen fernzuhalten, um der Jugend eine volle Rentenkasse zu bescheren.

Die Arbeiter tragen die Rentner Generationen :

Die Junge Generation (der kleine Arbeiter) wird viel mehr Geld und Leistungen abgeben müssen um die Rentner tragen zu können. Der Generationen Vertrag bietet jedoch schon eine unfassbare Belastung.

Unser Rentensystem ist als "Generationenvertrag" ausgelegt. Die Renten der Alten werden durch die Einzahlungen der zur Zeit arbeitenden Menschen bezahlt.

Das klappte früher einmal, als es scheinbar ewiges Wachstum gab. Immer mehr Kinder und die Ollen starben früh.

Zudem arbeiteten viele 51 Jahre lang (und bezogen nur wenige Jahre Rente).

Heute werden viele Rentenjahre auch durch so genannte "Frühverrentungen" noch oben drauf gepackt. Viele Frührentner sterben eben nicht früher als andere, sondern werden älter.

Dazu kommt die Diskussion über die Lebensarbeitszeit. In der Politik wird das gerne so definiert, wann gehen Menschen in Rente. Wenn also Geld in den Kassen fehlt, dann müssen halt alle (auf dem Papier) bis 67 arbeiten, eventuell später bis 70.

Da man die jungen Wähler nicht verprellen will, spricht kaum jemand davon, dass doch bitte die jüngeren endlich mal anfangen sollten, in die Rentenkassen einzuzahlen.

Fachabi mit 23, Zweitausbildung, Dauerstudium oder Studienabbruch. Irgendwie werden die Einzahlzeiten immer kürzer. Sind heute im Schnitt eher 37 Jahre mit Tendenz nach unten.

Die Karikatur zeigt, dass diejenigen, die arbeiten, für immer mehr Rentner bezahlen müssen und dafür die Gewissheit haben, dass nach ihnen immer weniger Einzahler folgen.

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