Bin ich in einem "McDojo"?

6 Antworten

Ja, das hört sich nach McDojo und Geldmache an. 50 Euro für ne Prüfung ist echt extrem. Bei uns kostet das so um die 10 Euro. Wenn sie 4 mal im Jahr Prüfungen anbieten, ist das eine Sache, aber wenn eine einzelne Person 4 mal im Jahr Prüfung machen soll, ist das totaler Quatsch. Du lernst ja nicht durch die Prüfungen, sondern durch langes regelmäßiges Training und Erfahrung! In zwei Jahren Schwarzgurt ist ein absoluter Witz! Ich würde mir an deiner Stelle ein anderes Dojo suchen.

Das mit der Prüfung meinte ich ja so. Keiner MUSS die Prüfungen machen. Sie werden nur angeboten.

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Ja, das hört sich echt nicht gut an.

4 Prüfungen im Jahr sind normal, aber manche Schulen haben nur 2 im Jahr.

50€ für den Blaugurt ist echt nicht mehr in Ordnung, bei uns (Dr. Lee, Deutschland) kosten die je nachdem 10 - 30€, kommt auf den Gürtel genau an.

Dass man in 2 Jahren den 1. Dan macht, ist schon völliger Schwachsinn. Man macht das In 3 1/2 bis 5 Jahren, kommt drauf an, wie gut du bist und wie oft ihr Prüfungen habt. Nachdem du den 1. Kup hast, musst du 1 Jahr Vorbereitungszeit für den 1. Dan haben, das ist bei und so. Ich weiß aber nicht, welchem Verband genau wir angebunden sind ^^

Ich würde mich aber auf jeden Fall über die Schule informieren, sprich auch Internet, Zeitungsartikeln, ehemalige Mitglieder, usw...

Es ist aber auch nicht so, dass du da ja nicht lernst. Solange du kein Misstrauen gegenüber dem Verein und deinem Meister hast, mach auf jeden Fall weiter, wenn es dir Spaß macht, es lohnt sich!!! :)

ja wir haben auch 1 jahr vorbereitungszeit :)

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Ja, typisches McDojo. Überteuerte Gürtelprüfgebühren und viel zu früher Schwarzgurt.

Gürtelprüfungen liegen in den meisten Vereinen bei etwa 10€. Schwarzgurtprüfungen sind teurer, da dafür in der Regel Prüfer aus anderen Städten oder gar Ländern anreisen.

Zu den Prüfungen: werden viermal im Jahr im Dojo Prüfungen durchgeführt? Das wär okay. Oder kann der einzelne Sportler vier Prüfungen im Jahr machen? Das wäre wiederum daneben und typisch McDojo.

Welchem international offiziell anerkannten Dachverband gehört das Dojo an? ITW oder WTF? Falls nicht von einem der beiden anerkannt, schlechtes Zeichen. In Österreich gibt es meines Wissens nur einen Dachverband. Schau: http://www.oetdv.at/ Ist dein Club da Mitglied? Wenn nicht - Vorsicht!

Übrigens kann ein Leiter eines McDojo durchaus was können. Das hat damit gar nichts zu tun. Es geht darum, dass die Kunden da nichts lernen, weil sie nur zahlen und dafür möglichst rasch zum "erträumten Schwarzgurt" kommen.

Hier siehst du ein groteskes Beispiel für Schwarzgurtprüfungen in einem McDojo, ein besonders krasses Beispiel, zugegeben. Aber lustig =>

https://youtube.com/watch?v=sbHlg1MqrxU

Das Beispiel ist wirklich krass. Mit solchen Beintechniken hätte es bei uns gerade mal den 8. Kup gegeben. Da musste der yop chagi schon zum Kopf gehen.

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@Hamburger02

Hallo OnkelSchorsch

Erstmal ein Danke für die Antwort.
Auch wenn es jetzt vielleicht etwas arrogant klingen mag: Ich bin davon überzeugt, dass ich etwas "kann". Diese Noobs im Video sind in meinen Augen nicht einmal Kampfsportler. Ich kann durchaus einen Yop-Chagi problemlos zum Kopf kicken. Das gleiche auch mit Pande, Dollyo etc.

Das gleiche zählt auch für die Formen. Habe mir mal auf YT eine Prüfung zum Blaugurt angesehen. Die mussten dort die 8 Form vorzeigen (gefolgt von Bruchtest etc.). Als ich damals meine Blaugurt Prüfung hatte musste ich ebenfalls die Hyongs 1-8 auswendig können. Und das waren nicht irgendwelche, vom Meister zusammengeschussterte Hyongs. Das waren genau die Hyongs die auch Kwon Jae Hwa macht.

Zu den Prüfungen: Wie gesagt, keiner muss sie machen wenn er nicht will. Sie werden aber alle 4 Monate angeboten. Wenn jemand nicht bereit ist weil er unsicher ist oder eine Hyong nicht kann wird er auch nicht zur prüfung geschickt.

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@Virus1512

Viermal im Jahr eine Kup-Prüfung? Im ÖDTV gibt es klare Regelungen bezüglich der Vorbereitungszeit, die vom jeweiligen angestrebten Kup-Grad abhängig sind.

Wie war das jetzt, in welchem Dachverband ist dein Club?

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@OnkelSchorsch

Mein Club kann gar nicht in der ÖDTV sein, da ÖDTV WTF ist und mein Verein das traditionelle Taekwondo unterrichtet. Zumindest sah die ÖDTV sehr nach WTF aus, korrigiere mich wenn ich falsch liege.

Und ich vergaß zusätzlich noch zu erwähnen: Man kann täglich mehrere Stunden zum Training kommen (von Mo-So). Ob das was am "McDojo" Status ändert weiß ich jetzt nicht.

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@Virus1512

Achso, "das traditionelle TKD". Ja, den Spruch kenne ich. Den erzählen diejenigen, die sich der Konkurrenz nicht stellen und dann so tun, als wenn sie besser wären. Sind sie aber nicht.

Lass mich raten? Gar kein richtiger Dachverband? Nur selbst ausgedachte Orga, schätze ich mal.

Ja, McDojo. Deutlich.

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@OnkelSchorsch

Du verstehst mich glaub ich ganz falsch. Niemand, weder ich noch irgendwer aus dem Verein denkt, dass wir besser sind als andere. Mit "Traditionelles Taekwondo" meine ich das uralte Kwon Jae Hwa Taekwondo, welches um einiges älter als das WTF ist. Das hat rein gar nichts mit "bessersein" zu tun....

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@Virus1512

"

Taekwondo ist sowohl national als auch international in sehr viele Verbände
zersplittert; es lassen sich allerdings zwei dominante Organisationen identifizieren:
die beiden Weltverbände ITF (International Taekwon-Do Federation, gegründet
im Jahr 1966) und WTF (World Taekwondo Federation, gegründet 1973).

Darüber hinaus gibt es viele unabhängige Schulen, die sich mehr oder
weniger an die Verbandsstile anlehnen oder sich am "traditionellen"
Taekwondo-Stil orientieren, wie er ursprünglich von General Choi Hong Hi
in den 1950er und 1960er Jahren entwickelt wurde (Beispiel: "Traditionelles
Taekwondo" nach Kwon, Jae-Hwa)."

Quelle: http://www.taekwondo-oberndorf.at/taekwondo3.html

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@Virus1512

Ich rege mich nicht auf, mir ist das völlig schnuppe. DU hast gefragt. Ich antworte so gut es geht und erbitte zusätzliche Infos, um deine Frage sachgerecht zu beantworten. Okay, jetzt hast du angedeutet, dass ihr in gar keinem Verband seid.

Okay, der Herr Kwon, der sich euren Stil ausgedacht hat, hat sich vor einigen Jahren aus allem zurückgezogen und soweit ich weiß, haben sich die Kwon-Gruppen dann zu einem erheblichen Teil aufgelöst.

Also ist der Club keinem Verband angeschlossen. Wo bildet der Leiter sich weiter?

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@OnkelSchorsch

Kwon selbst hat sich zurückgezogen, da hast du vollkommen Recht. Jedoch gibt es noch zahlreiche aktive Schüler und Schülerinen von ihm. Das Taekwondo Institut Berlin zum Beispiel. Ich selbst war noch nie dort, hab aber nur gutes darüber gehört.

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@Virus1512

Das stimmt wohl. Mein Verein war damals auch in keinem Dachverband, das waren aber auch noch fast die Anfänge von Teakwondo in Deutschland (1970er und 1980er Jahre).

Hatte damals Training bei Kim Man Kuem (gelegentlich) bzw. einem Schüler von ihm und da wurde noch das traditionelle Taekwondo incl. der harten Trainingsmethoden sowie des philosophischen Hintergrundes gelehrt. Davon profitiere ich bis heute.

Die einzig entscheidende Frage ist m.E., Was kann man von seinem Meister lernen? Formalitäten sollten keine große Rolle spielen.

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@Hamburger02

Ich bin davon überzeugt, dass man in diesem Verein in dem ich trainiere durchaus etwas lernen kann. Was mich nur verwirrt hat war eben die tatsache, dass man nach 2 Jahren training schon schwarzgurt werden KANN. Auch wenn man jeden Tag mehrere Stunden an verschiedenen Orten trainieren kann.

Habe übrigens grade recherchiert. Angeblich hatte General Choi seinen 1 Dan im Karate ebenfalls nach nur 2 Jahren...und der hat in Okinawa trainiert.

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DAS ist nur noch peinlich.In dem Alter erst solche Beintechniken...

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Das macht bei uns vielleicht Weißgurte, aber doch nicht Schwarzgurte!!! Das ist einfach nur peinlich🤦🏼‍♂️

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Ich sehe das auch so, dass nicht der Verein sondern der Meister entscheidend ist. Mein Meister war ehemaliger Deutscher Meister, 2. Dan und lud zu Prüfungen "echte Koreaner" mit 6. und 7. Dan ein. Die Prüfungen empfand ich auch ganz schön hart und anspruchsvoll. Es war auch so, dass zur Prüfung nur zugelassen wurde, wenn der Trainer zustimmte, und der war sehr kritisch. Das führte dazu, dass ich z.B. innerhalb von 4 Jahren nur den 2. Blaugurt erreicht habe, mich dafür aber wunderte, dass ich in Turnieren gelegentlich auch Schwarzgurte aus anderen Vereinen umgehauen habe.

Wegen Umzugs musste ich später zu Karate wechseln und da hatten dann auch Braungurte durchaus Respekt vor mir. Mit meinen Fußtechniken hatten die so ihre Probleme. 

naja wie gesagt. in diesem verein in dem ich bin kann man schon so manches lernen. und man sagt ja eigentlich auch, dass der gurt nur etwas über dein niveau aussagt. ob du dieses niveau auch hast ist aber eine andere sache.

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Hier in Berlin haben die alle in 3-5 Jahren ihre schwarzen Gürtel, dabei kennen die offenbar nichtmal das DTU Reglement, welches das Hüpfen nicht erzwingt, weshalb es reine konditionenelle Verschwendung ist.In Griechenland sagte Großmeister, "10-15 Jahre benötigt ihr, damit ihr erstmal alles aus eurer Kunst kennt ;Nunchaku, koreanischen Schwertkampf, etc. Techniken aus anderen Stilen, eigene Pomsaen aus der Kibon Pomsae heraus entwickelt habt und alle Tugenden gemeistert habt."

Dafür durfte ich hier bei Berlin Open Taekwondo, selbstverständlich unvergütet und ohne ein "Danke" zu hören, mithelfen und dabei zusehen, wie bei den Tritt-Tests, also der Tests für die Sensorwesten, etwas ganz schief gelaufen ist also so, daß wir hier nicht von Fairness im deutschen Sport sprechen konnten.

Ich habe mit ein Paar Bekannten, einfach die No-Style Taekwondo Organisation gegründet, um vielleicht etwas offener dafür zu sein, Leute anzuziehen und sie statt Gürtel, einfach coole Jacken tragen zu können, also das Kleidungsstück, das einen Sportler in vielen Sportarten definiert.

Leute die sich zu Meistern hoch kaufen wollen, werden mit extremen und lebensgefährlichen Praktiken, wie Messerentwaffnugen im Training, bei dem der Angreifer wirklich die Absicht hat, den Gegner zu treffen, um eine echte Situation nachstellen zu können, weshalb 10 Jahre Erfahrung im "Budo" nachgewiesen werden sollte.

Dies garantiert ;niemand ist besser, nur weil dieser mehr wiegt|Niemandes Kunst wird ausgegrenzt, da auch mit Würfen ubd Hebeln reagiert werden darf|Chokes sind auch erlaubt, damit Ringer nicht zu kurz kommen, während mit Waffen trainiert wird und ein eigenes, jedoch auf Taekwondo basierendes, nicht-olympisches Reglement befolgt wird.

PS. Mindestvoraussetzung für den Schwarzen Gürtel, ist es 16 Jahre alt zu sein, um entweder eine WBK zu erhalten oder darauf verzichten zu können.

Kämpfe mit anderen Institutionen werden auch miteinbezogen, da in Berlin ab und an mal, ein Polizist mit Pfefferspray auf unschuldige zielt, vielleicht aber auch Hemmungen hat, weshalb er seine Waffe durch einen gesprungenen frontalen Tritt, mal ganz schnell beim Fliegen beobachten kann.;)

Wir haben hier in Berlin aber die Sportschule Ichigeki, die in der Leberstraße ist, wo ich mal gearbeitet hatte.Bei Ichigeki fängt es damit an, daß vorgegeben wird, dort sei das IKO Honbu Dojo, während mann Strafanzeigen auf dem Tusch im Büro findet, die IKO aus Hannover und Frankfurt, die sprechen ganz klar von Patentdiebstählen, während Sven Fröscher und TKD Elite, ebenfalls dabei zu sehen mussten, wie ihre Logos genutzt werden ;Siehe auf der Ichigeki Website und Vergleiche das Logo, mit der wesentlich länger existierenden tkd Elite, die ihre Logos auf der Youtube Seite hat.

Finger weg von Fadel Jammouls und Jatzek Grzegorowskys "Ichigeki-Kyokushin", ohne die Genehmigung überhaupt Urkunden ausstellen zu dürfen !

Damals war der "Power Shake", eigentlich 1,39€ Göbber Kirsch-Sirup von Edeka, welcher mit Wasser aus den Duschräumen gestreckt wurde.

Mfg. Neo

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung