Beziehung am Arbeitsplatz: Okay oder No-Go?

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Diese Frage wurde in Kooperation mit Hit Radio N1 für die neue gemeinsame Radio-Show „gutefrage – Deine Talkshow“ gestellt. Jeden Donnerstag diskutieren unsere beiden Moderatoren Saskia und Torsten von 19 bis 21 Uhr, was die gutefrage-Community gerade interessiert und wie sie zu aktuellen Themen steht.

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Mehr zur neuen Radioshow findest Du hier: https://www.gutefrage.net/radio

Das Ergebnis basiert auf 123 Abstimmungen

Okay! 61%
No-Go!! 39%

37 Antworten

Okay!

Das Okay begründe ich mit dem ersten Absatz:

Einerseits halt menschlich und wenn man sich am Arbeitsplatz ineinander verliebt, dann bin ich dacor mit dem Satz "Wo die Liebe hin fällt..." Solange man es schafft, in der Beziehung (komme, was wolle) die Professionalität beidseitig auf der Arbeit zu wahren und keinen Mist zu verzapfen, wodurch es zu Unannehmlichkeiten für den jeweils anderen und das Arbeitsklima kommen kann.

aber es gibt auch Bedenken und hiermit kommt das Andererseits: Denn viele Menschen sind auch leider nicht die hellsten Birnen. Hart (ich weiß), aber leider wahr. Und so kommen z.B. dann bei vielen Beziehungen, die irgendwann nicht mehr funktionieren, die Probleme davon mit auf die Arbeit. Es fängt schon damit an, dass man sich die ganze Zeit dann sieht, sodass es z.B. bei irgendeinem Streitthema zu einer Eskalation führen kann. Man hat also keinen "Rückzugsort", da man sich konstant sieht (Privat u. Beruflich) und sich damit schwieriger voneinander distanzieren kann. Dann kommt noch evtl. dazu, dass über Denjenigen / Diejenige auf der Arbeit gelästert wird, was er / sie in der Beziehung verbockt (hat), man erhofft sich Lagerbildung (also dass "befreundete" Kollegen z.B. hinter einem stehen) und so entsteht am Platz evtl. ein toxisches Klima, dass absolut eigentlich keiner gebrauchen kann.

Man merkt also, es gibt 2 Seiten der Medaille und bevor so etwas passiert, schief läuft und man sich damit evtl. auch so ein bisschen die eigene berufliche Perspektive versaut, würde ich persönlich sowas gar nicht riskieren. Klar, es kann auch gut gehen. Einige haben hier ja auch schon positive Erfahrungen geäußert. Aber wenn es nach hinten los geht, dann kann es jemanden auch mehr treffen, als einfach nur "man hat sich einfach getrennt".

Wenn es jedoch funktioniert und beide Parteien erwachsen und professionell genug sind, dann seh ich das nicht so problematisch und dann gilt auch wie gesagt: "Wo die Liebe hin fällt."

Okay!

Die Firma kann eine sehr gute Chance sein jemanden kennen zu lernen, weil man sich ohne Fokus auf Dating oder Beziehung erstmal einfach menschlich näher kommt. Dazu kommt dass man dort eben als erwachsener Mensch relativ viel Zeit verbringt. Daher würde ich nie grundsätzlich jemanden ausschließen nur weil man sich von der Arbeit kennt.

Allerdings gibt es "am Arbeitsplatz" sehr viele unterschiedliche Konstellationen die möglich sind, abhängig davon wie groß die Firma ist, wie eng man zusammen arbeitet, wie das Hierarchieverhältnis zwischen einander ist... und einige Konstellationen wären für mich dann wiederum No-Gos. Zum Beispiel wenn einer der/die direkte Vorgesetzte des anderen wäre oder man wirklich täglich zusammen arbeitet / im selben Büro sitzt.

Darin dass der Partner im selben Konzern in einer ganz anderen Abteilung arbeitet mit der man nur am Rande mal zu tun hat oder sich von Ferne in der Kantine sieht, würde ich dagegen zum Beispiel überhaupt kein Problem sehen. Und selbst in engeren Konstellationen lassen sich notfalls Lösungen finden - je nachdem ob es für beide gerade der Traumjob ist, oder man sich im Zweifel auch eine berufliche Veränderung vorstellen kann.

Meinen aktuellen Partner habe ich z.B. am Arbeitsplatz kennen gelernt (wobei wir dort nicht eng zusammen gearbeitet haben) und wir haben beide - aus von der Beziehung unabhängigen Gründen - seitdem den Job gewechselt und arbeiten jetzt in unterschiedlichen Firmen. Vor- und Nachteil gleichermaßen war damals dass man eben Firma und Kollegen kannte und sich sehr eng über die Erlebnisse auf der Arbeit austauschen konnte - man hat aber dann auch sehr viel und oft in seiner Freizeit auch über die Arbeit geredet (zumindest war es bei uns so... muss sicher nicht so sein).

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
No-Go!!

Ist für mich ein No-Go. Sowas bringt einem mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf lange Sicht Probleme. Ich kenne bisher schon vier Paare, bei denen die Trennung zur Folge hatte, dass einer sich was anderes suchen musste, weil das Arbeitsklima unerträglich wurde.

Und ich selbst hatte da auch schon schlechte Erfahrungen, auch wenn keine Beziehung draus wurde. Allerdings hat sich mein Chef mal mehr erhofft und natürlich habe ich keine Beweise, ich vermute aber, dass ich am Ende nicht übernommen wurde, lag eventuell auch daran, dass ihm das bis zum Schluss nach wie vor sehr, sehr unangenehm war.

Okay!

ist all zu menschlich. das einzige problem ist, dass die arbeit eben nicht, oder besser gesagt nicht zu sehr darunter leiden darf.

das gilt für den beginn der beziehung, wenn man vor lauter lauter eben nur nich den schwarm im kopf hat, was aber auch bei einer bezihung außerhalb der arbeit problematisch sein kann aber auch und vor allem für das ende (falls es denn kommt)

hier muss man eben wirklich so stark sein, berufliches und privates trennen zu können und mal ganz unter uns: die wenigsten können das wirklich.

dennoch! eine bezieung nicht zu beginnen weil sie VIELLEICHT in die hose geht ist nie eine gute idee..

lg, anna

Okay!

Guten Abend liebes Umfrage Team

Von meinem Standpunkt gesehen sind Beziehungen am Arbeitsplatz okay, solange es einen nicht negativ bei der Arbeit beeinflusst.

Ich finde aber auch, dass jeder selbst entscheiden sollte, ob es für ihn okay ist.
Man sollte aber bedenken, dass es auch zu Problemen führen kann, denn wahrscheinlich jedes Paar brauch einmal eine Auszeit voneinander.

Freundliche Grüsse
LegendaryKS

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