Bewerbungsgespräch, fragen zu meiner Religion?

10 Antworten

Es kommt drauf an, als was du dich bewirbst und wo du dich bewirbst. Wenn du dich in einer Kirche bewirbst, ist es immer gut, zu seinem Glauben auch zu stehen.

Wenn du dich jedoch beispielsweise als Bankangestellter oder in einem anderen nicht-kirchlichen Beruf bewirbst, dann spielt dein Glaube keine Rolle im Arbeitsalltag. Sollte diese Möglichkeit zutreffen, dann würde ich den Teilnehmern des Gesprächs auch sagen, dass du deinen Glauben strikt vom Arbeitsalltag trennst, die Religionszugehörigkeit für den Beruf nicht relevant ist, dass die Frage unzulässig ist und dass du dich dazu nicht äußern möchtest. Ein Arbeitgeber muss nicht alles wissen über den Arbeitnehmer. Außerdem würden sie deine Konfession so oder so nach der Einstellung erfahren, wenn du deine Daten angeben musst für die Kirchensteuer.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich war mehr als 3 Jahre arbeitslos.

Eine selbsichere und höfliche Antwort ist der richtige Weg. Als Antwort würde ich empfehlen :" Privates Leben , sei es Religion oder etwas anderes trenne ich ganz von der Arbeit und konzentriere mich während der Arbeitszeit nur auf den Erfolg des Unternehmens " ... das sollte vollkommen reichen

Ich würde die Frage beantworten.

Wenn es ein kirchlich geprägter Betrieb ist wollen die das wissen sonst überstehst Du die Probezeit nichteinmal.

Die Religionszugehörigkeit wird auch von der Personalabteilung für die Lohn- und Gehaltsabrechnung benötigt.

Also irgendwann musst Du sie angeben. Dann lieber gleich.

Wenn es ein kirchlich geprägter Betrieb ist, weiß man das normalerweise vorher.

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In meiner gesamten Laufbahn bin ich noch nie danach gefragt worden - das ist glaube ich heute total unüblich es sei denn du bewirbst dich auf irgendetwas was damit zu tun hat.

Du kannst zurückfragen ob das relevant ist. Wenn sie es aus deiner Sicht gut begründen, dann kannst du sagen dass du Christ bist, dass es aber im Arbeitsleben keine Rolle spielt.

Vielleicht wollen sie auch vermeiden dass du "missionierst", was ich nachvollziehen kann. Es ist ein Unterschied ob man sich bei Kollegen auf Nachfrage als Anhänger einer Religion outet, oder ob man jedem der nicht danach fragt, unter die Nase reibt dass er "verloren" ist, wenn du verstehst was ich meine.

Denn Christsein am Arbeitsplatz und allgemein im Alltag ist viel mehr als von Jesus zu erzählen und Bibeln zu verteilen. Christsein zeigt sich in deiner Haltung, deinem Charakter. Das kannst du auch so sagen, denke ich.

Für die Lohnsteuer muss der Betrieb es erst wissen wenn du eine Zusage hast.

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