Bewerbung für Bundespolizei abgeschickt und Folgende Mail erhalten?!

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei der BuPo gibt es einen für dich zuständigen Einstellungsberater (http://kuerzer.de/iuIii0s8X) - den könntest du z.B. auch fragen. Ansonsten weiß ich nicht, wie du dich "online" beworben hast - hast deine Unterlagen per E-Mail hin geschickt oder was? In diesem Fall musst du noch die zugesandten Bögen (Bewerbungsunterlagen) ausfüllen und zurück senden, da die BuPo ihre eigenen Vordrucke ausgefüllt haben will :) Außerdem sollst du ja noch Kopien deines Freischwimmers, Führerscheins,... einsenden - oder hast du das auch schon? ;-)

ich habe bei der online berwerbung nur meinen lebenslauf und mein anschreiben hingeschickt .es reicht also wenn ich die bögen nur ausfülle,kopien von fürherschein usw. mache und sie zurücksende ohne noch mal meinen lebenslauf und anschreiben nochmal zu senden`? (:

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@BARBiEEE

In der E-Mail bzw. den Erläuterungen zum Bewerbungsbogen sollte eine "Anleitung" dabei sein und ob bzw. was du noch mit einsenden musst. Da in den Bögen bereits vieles abgefragt wird, erübrigt sich vllt. der Lebenslauf (wobei ich schon denke, dass die einen wollen - immer noch). Also schau mal, ob da irgendwo drin steht, was du noch mit einsenden sollst. Dann kannst du eine Tugend der Beamt(inn)en schon mal üben - genau zu lesen ;-)

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@TellYouWhat

Ich wünsche ihr keinen Erfolg bei der Bewerbung... denn binnen kurzem wird sie bereuen, dass sie dort angefangen hat.

Die Bundespolizei war mal eine gute Polizei, aber seit Schäuble ist sie als Arbeitgeber keinem mehr zu empfehlen.

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@Dabbel

Da muss sich aber jede/r eine eigene Meinung bilden und sie fragte nur nach der Bewerbung (Unterlagen) und nicht "Ist die BuPo heute noch ein guter Arbeitgeber" - ich versteh' dich schon, aber ich würde ihr nicht jetzt schon den "Spaß" am Beruf verderben wollen, bevor sie überhaupt BiA ist ;-)

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@TellYouWhat

Sicherlich war die Frage eine andere. Wenn sie aber erstmal in der BuPo drin ist, ist es schwer, wieder umzukehren.

"Spass" gibt es bei der Bundespolizei kaum noch, dafür aber unsinnige Überstunden, einen unheimlichen Verwaltungsapparat, sinnentleerte Arbeit...

Ich bin lange genug bei diesem Verein, sogar in leitender Funktion, aber ich kann keinem jungen Menschen mehr anraten, bei der Bundespolizei anzufangen. Ich bin leider kein Einzelfall, wie eine Studie ergeben hat, meine Meinung ist die der Mehrheit der Bundespolizisten.

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@Dabbel

Ja früher war's bei uns wohl auch noch "insgesamt schöner zum Arbeiten", aber ich habe mir angewöhnt zu sagen: "Arrangiere dich mit den politischen Vorgaben und deren Umsetzung oder schreib den berühmten 3Zeiler und kehre zurück in deinen Ausbildungsberuf." Wer natürlich diese "Wahlmöglichkeit" nicht hat, sieht sich wohl leicht auf "verlorenem Posten"; da gebe ich dir Recht!

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@Dabbel

Hi Dabbel,

... wie lange trägst Du eigentlich schon Deine persönliche Unzufriedenheit im Beruf mit Dir rum? Ehrlich? Irgendwie ist es nämlich sehr schade, hier von einem Menschen in leitender Funktion lesen zu müssen, dass man vom Berufswunsch, (Bundes-)Polizist zu werden, vollkommen abrät. Niemand kann doch heute einem jungen Menschen zum Polizeiberuf mit Sicherheit sagen, was ihn in 10, 20 oder 40 Jahren als Polizisten erwarten wird. Kann man auch nicht. Dafür ist das Aufgabengebiet, was die Polizei hier in Deutschland zu leisten und noch zu leisten hat, zu vielfältig und jedem demokratischen, politischen und rechtsprechenden Wandel unterzogen. Was gestern gültig war, kann heute schon wieder geändert werden. Und morgen? Das war früher vielleicht anders, irgendwie absehbar, weil es gab ja nur Ost und West. Heute gibt es Globalität. Jeder junger Mensch hat doch eine Vorstellung und ein Ideal vom Beruf des Polizisten. Dieses wird in der Regel meistens davon geprägt, vom Bild, was WIR draußen als Polizisten abliefern. Und das ist immer noch harte, aber gute demokratieerhaltende Arbeit. So wie Du hier reagierst, diese Phase habe ich seit 5 Jahren hinter mir. Auch ich habe mich von gewerkschaftlichen Unzufriedenheitsstudien bestätigt gefühlt, bis ich einen ehemaligen Ausbilder getroffen habe. Wir hatten damals ein sehr langes ausführliches Gespräch hinsichtlich der Berufung einst und jetzt. Sein abschließender Satz nach unserer Begegnung war folgender: "Wenn Du irgendwann einmal das Gefühl hast, im Beruf unersetzlich zu sein, dann stecke einen Finger in ein volles Wasserglas und ziehe ihn wieder raus. Wenn der Finger beim Rausziehen ein Loch hinterläßt, so lebe weiter wie bisher. Wenn nicht ... dann ändere Dein Leben!" Heute bin ich soweit, dass ich im Beruf eine neue Erfüllung gefunden habe. Sie war mit Änderungen, teilweise einschneidenden Veränderungen geprägt, aber im Heute betrachtet ... war diese Änderung für mich, meine Zufriedenheit im Beruf dringend notwendig. Ich kann heute wieder meinen Beruf empfehlen - uneingeschränkt. Er ist nicht gefährlicher, als gestern oder vorgestern, und wird auch nicht gefährlicher im morgen oder übermorgen. Du kennst doch den Slogan der Polizei aus den 80ern. "Es gibt in unserem Beruf nix, mit dem wir nicht konfrontiert werden könnten!" Nur wenige Berufe können dies von sich behaupten, und junge Menschen wie BarbIEEE können auf ihre Art in diesem Berufsleben ihre Erfüllung, ihre Berufung finden.

IdS

MrDirekt

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@MrDirekt

Auch wenn ich die resignierende Haltung von Dabbel nicht ganz teile oder sie zumindest einem Berufsanfänger nicht gleich "mit auf den Weg" geben würde, muss ich fairerweise auch dir widersprechen (da ihr nunmal eure Kommentare unter "meine Antwort" gesetzt habt und ich mich somit zu einer Kommentierung verpflichtet fühle):

Zu "Er ist nicht gefährlicher, als gestern oder vorgestern, und wird auch nicht gefährlicher im morgen oder übermorgen.":

Du willst uns doch wohl nicht erzählen, der Job sei nicht gefährlicher geworden?! Neben eigener Erfahrung frage ich mich... nein DICH dann beispielsweise:

  • Wozu wurden Unterzieh-Schutzwesten als persönlicher Ausrüstungsgegenstand (in manchen Bundesländern sogar mit einer TragePFLICHT) eingeführt?

  • Warum fordert die GdP seit geraumer Zeit einen §115StGB - wohl nicht nur aus gewerkschaftspolitischer / strategischer Motivation! Eine Vielzahl von Menschen haben heute eine niedrigere Reiz- und Hemmschwelle, was sich eben auch in Angriffen gegen Polizeibeamte zeigt.

Früher hatte man vorm Gendarm noch Respekt - heute wirst du entweder wegen (angeblicher) "Unrechtmäßigkeit von Diensthandlungen" sofort angezeigt (man ist ja schließlich in der Rechtschutzvers. oder - noch besser - hat vor 1 Woche angefangen Jura zu studieren und weiß nun alles 1000mal besser als der doofe Bulle da). Bei manchen Gruppierungen wird man nicht angezeigt sondern wahlweise gleich vor Ort abgestochen oder KH-reif geprügelt. Respekt und Menschenleben zählen dort nicht viel und mit den korrupten Beamten im Herkunftsland hat man eben so seine Erfahrungen gemacht, die hier in D 1:1 angewendet werden.

Das "Berufsbild Polizeibeamte(r)" hat sich also sehr wohl gewandelt - wie auch die Anforderungen an eine moderne Polizei. Der heutige PB muss Psychologe, Diplomat, Seelentröster, Multi-Sprach-Talent, Notfallmediziner, wandelndes Rechtslexikon und im Notfall auch mal der "rettende Scharfschütze" sein - und zwischen diesen Facetten muss er oft innerhalb weniger Sekunden hin und her schalten. Drum war die Ausbildung früher auch nicht annähernd so gut bzw. so umfangreich, wie heute!

Oder gerade bei der BuPo Demonstranten gegenüber stehen, die man erst nach ewigen Pöbeleien oder Schubsereien dann schließlich auch noch von der Straße / den Gleisen wegtragen darf und schon beim Hochheben schreien sie einem ins Ohr "au au au - schaut alle her, ich werde von der Staatsmacht misshandelt - au, ihr tut mir weh" - ja... auch sowas muss man ab können (mögen) und den Laienschauspielern (Demonstranten) nicht "persönlich nehmen" - obwohl man sich vllt. sogar gerne neben sie auf die Gleise setzen würde!

Und zu deiner Aussage, dass es auch morgen nicht schlimmer werden wird... ich fürchte, es könnte angesichts leerer Kassen, mangelhafter Ausrüstung, fehlendem politischen Rückhalt... sehr wohl noch schlimmer werden! Ich will um Gottes Willen den Beruf nicht schlecht machen (mir taugt er ja auch!) aber EHRLICH darf man schon sein!

LG & mfG

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@TellYouWhat

Der Polizeiberuf TellYouWhat,

... heute ist anspruchsvoller. Stimmt! Die Anforderungen, die heute an einen Polizeibeamten gestellt werden, sind wesentlich höher als es früher war. Auch da gebe ich Dir absolut recht. Auch deine Empfindung, nicht mit meiner These hinsichtlich "Gefährlichkeit des Polizeiberufes früher=heute" einherzugehen, spreche ich Dir natürlich auch nicht ab. Will ich auch nicht, weil das "heute" m.A.n. so dermaßen focussiert wird, dass man in den eigenen Reihen der Polizei sich einfach diesem Gefühl nicht mehr entziehen kann, und früher ... ja früher (ich nehme mal die Zeit vor der Wiedervereinigung) ist schon soooo lange her. Dennoch ... als Polizisten hatten wir damals die RAF, Demonstrationen wie Startbahn West, Wackersdorf, Brockdorf, NATO-Doppelbeschluss, die Ostmärsche, Fußballspiele und was weiß ich noch. Wir waren gegen Angriffe dürftig bis überhaupt nicht geschützt. Den Schutzmann an der Ecke, vor dem man noch früher Ehrfurcht hatte, wurde schon frühzeitig von der Politik abgebaut. Ehrfurcht (was viele als Obrigkeitsverhalten sahen) war nicht gewollt, sondern eine bürgernahe Polizei, die gleichauf mit dem Menschen zu sein hat. Im täglichen Dienst früher gab es uns gegenüber genauso wie heute Anfeindungen/Anschuldigungen und Beschwerden durch bekannte Personen oder Otto-Normal, die entsprechend veranzeigt oder an anderer Entscheiderstelle revidiert wurden. Selbst Gerichtsverhandlungen und auch Verurteilungen gegen Polizeibeamte gab es genauso, wie es Verfahrenseinstellungen von klaren, manchmal wochenlang und mühsam durchermittelten Sachverhalten gegeben hat, die einen Polizeibeamten danach an seiner "guten" Arbeit haben zweifeln lassen und den guten Glauben an die Justiz verlieren ließen. Sowas hat es in jedem Jahr gegeben, mal weniger, mal mehr. Die Polizei aus den 80ern und 90ern, wie ich sie kenne, hat schon immer Widerstände (bis zum Krankenhausaufenthalt) oder Todesfälle zu beklagen gehabt und war in jedem Dienst stets latent gefährdet. Insofern denke ich, dass ich hinsichtlich "Er ist nicht gefährlicher, als gestern oder vorgestern, und wird auch nicht gefährlicher im morgen oder übermorgen." so nicht falsch liege. Der Beruf des Polizeibeamten ist und bleibt vom Grunde her gefährlich, tagtäglich. Diese tagtägliche Empfindung wird in unseren Reihen nur heute stärker denn je wahrgenommen, weil z. Bsp. jeder Widerstand mittlerweile auch statistisch und somit auswertbar erfaßt, und für jeden recherchierenden Polizeibeamten zusätzlich ins Lagebild oder ähnlichem eingestellt wird. Das war früher nicht so, deshalb konnten auch die Gewerkschaften damals nicht mit ausgewerteten Daten zu Widerständen punkten, um gegenüber der Politik z. Bsp. eine verbesserte Körperschutzausstattung oder einen § 115 StGB zu fordern. Es gibt heute dankenswerterweise Ausbildungssequenzen (in Hessen heißen sie DIF), um taktisches Einsatzverhalten noch mehr als sonst zu professionalisieren, bzw. den Beamten/die Beamtin zu sensibilisieren. Ich wäre damals sehr froh gewesen, es hätte eine solche Trainingseinheit bei uns schon gegeben. All dieses ist erst in den letzten 10 Jahren innerhalb der Polizei stärker als sonst forciert worden, weil man gemerkt hat, dass solche Trainingseinheiten von der überwiegenden Anzahl der BeamtINNen dankbar angenommen werden und auch zur Gesamtbildverbesserung einer professionellen Polizei beitragen. Dieses Bild in der Bevölkerung (immerhin rund 82 Mio Bundesbürger) ist eigentlich nicht so schlecht, wie gemeinhin von uns immer angenommen wird. WIR, die Polizei, sind da manchmal viel zu selbstkritisch ... und das meine ich EHRLICH!

IdS

MrDirekt

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@MrDirekt

Tja, dann denke ich mal, dass wir uns auf einen Konsens verständigt haben und außer einem "Danke für deine Beiträge" - auch ehrlich gemeint :-) - habe ich dem nichts mehr hinzuzufügen.

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Das bedeutet, Du sollst Dich so bewerben, wie die Bundespolizei es möchte. Also schau Dir die ganzen Dateien an und bewirb Dich danach entsprechend.

richtig, so wars auch bei einem Bekannten von mir...

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o mädel. du hast meine antworten also nicht geglaubt. ich hatte dir doch geschrieben, das du bestimmte bögen brauchst, damit du dich bewerben kannst, und das du dich ohne denn bewerbungsbogen entweder gar nicht zu bewerben brauchst oder die dir den bogen zuschicken, denn du nur beim einstellungsberater bekommst. da hast du den salat: du musst die bögen allesamt aufüllen und zurückschicken. machst du das nicht, geht deine bewerbung nicht weiter. habs dir doch geschrieben...selber schuld. die daten bracuhe die nämlich, um deinebewerbung weiter zu bearbeiten. hättest du dir sparen können, hättest du auf mich gehört...

Das bedeutet, dass du diese Unterlagen ausfüllen und an die Bundespolizei zurückschicken sollst. Das heißt noch nicht, dass die gesteigertes Interesse haben. Die haben nur standardisierte Bewerbungsformulare, die zwingend für eine Bewerbung vorzuliegen haben.

Ist ok kann ich ja alles machen.nur war es jetzt falsch meinen lebenslauf und mein anschreiben dahin zu schicken ? soll ich mein anschreiben usw. zusätzlich mit den formularen und so nochmal schicken oder wie ?

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@BARBiEEE

Es war nicht falsch dich so zu bewerben, wie du es getan hast. Nimm in dem Begleitschreiben zu den ausgefüllten Formularen noch einmal Bezug auf deine Bewerbung. Das dürfte reichen.

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Nichts heißt das. Das ist eine Autoantwort. Wenn du das da noch nicht hingeschickt hast, dann sende das nach.