Betrieb wechseln nach der Ausbildung - gut für die Karriere?

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4 Antworten

offenbar ist es so, denn im Lehrbetrieb bleibt man ein Leben lang der Lehrling, allerdings sollte man einen Betrieb auch nicht nur als Sprungbrett betrachten!

Nein, das wirkt nicht sprunghaft. Du wirst sehr viel dazu lernen, denn in jedem Betrieb läuft es anders. Ich habe direkt nach der Ausbildung gewechselt und habe seeeeeeeehr viel gelernt, was ich in der Ausbildung nicht gelernt habe und was mit jetzt (wo ich selbständig bin) zugute kommt.

Also ich lese in den Lebensläufen ganz gerne, wenn ein Azubi nach seiner Ausbildung noch ein/zwei Jahre bei der Firma bleibt, in der er gelernt hat. Das bedeutet, dass die Firma ihn so gut fand, dass sie ihn nach der Ausbildung übernommen hat.

Das sehe ich genau so. In der Zeit danach kannst Du noch gut Erfahrungen als Arbeitnehmer sammeln die Du dann in eine andere Firma einbringen kannst.

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Wenn Du übernommen werden kannst, bleib erstmal bei dem Betrieb, in dem Du gelernt hast und prüfe Deinen Karriereoptionen dort.

Nach 1-2 Jahren, wenn Du keine Optionen dort hast, sieh Dich um und bewerbe Dich auf die nächste Karrierestufe.

Wechsel innerhalb der selben Hierarchie-Ebene sind nur sinnvoll, wenn Du mehr Geld bekommst. Es gilt allerdings nachwievor, dass der Prophet im eigenen Lande nichts gilt, so dass Du, wenn Du die Karriereleiter erklimmen willst, mehrfach den Arbeitgeber wechseln musst.

Hier kostet Treue nur Zeit und Geld. Noch ein Tipp: Immer erst frühestens nach 2 Jahren wechseln. Frühere Wechsel sehen nach Job Hopper oder Flucht aus.

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