Berufskraftfahrer .Ist das ein Ausbildungsberuf?

7 Antworten

Den (Lehr)Beruf "Berufskraftfahrer" gibt es schon lange. Was Du meinst ist das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (langes Wort...) Das schreibt vor, daß Neulinge außer dem Führerschein eine Grundqualifikation nachweisen müssen. Außerdem müssen ALLE (auch Berufskraftfahrer) LKW- und Busfahrer alle 5 Jahre 70 Std. Schulungsteilnahme nachweisen, um weiterhin im gewerblichen Verkehr fahren zu dürfen. Ich persönlich halte das für sehr fragwürdig. Ich bin gelernte Berufskraftfahrein. Ich frage mich, warum ich alle 5 Jahre nachweisen muss, ob ich meinen erlernten Beruf noch ausüben kann/darf. Ich kenne keine Frisöse, Verkäuferin oder Arzthelferin, die ihren (erlernten!) Beruf nur noch ausüben darf, wenn sie alle 5 Jahre einen Nachweis erbringt, daß sie das noch kann....

das ist ein ausbildungsberuf da gehört werkstatt,ladungsicherung und natürlich das ziel der ce schein und auch wie man touren legt und noch viele andere sachen gehören dazu. falls du dich dafür entscheiden solltest schon eines im voraus du wirst dann leben wie ein hund immer unterwegs und immer der de.pp für alle vom chef angefangen dann zum disponenten und von den kunden was man auch nicht vergessen darf die autofahrer und die polizei sieht dich als sparschwein an.

Ja!! Ich hab in der Schule Arbeitslehre und da haben wir so ein Buch da stehen alle Ausbildungsberufe drin, und soweit ich mich erinnere war der auch darunter!!

Allso in de schweiz ist es eine ausbildung sorry aber ich weiss nicht wie es in deutschland ist

du kanst auch einfach den führerschein machen und den gefahrengut schein also die giftprüdfung und du kannst los fahren

Berufskraftfahrer ist ein (seit 1973) staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Anfangs dauerte die Ausbildung zum BKF 2 Jahre, später (um 1991-1993) wurde die Ausbildungsdauer auf 3 Jahre aufgestockt.

Die Ausbildung läuft über 3 Jahre in einem Dualem System. Das beudeutet man hat Berufsschule und praktische Arbeit zusammen.

Bei mir war das im Blockunterricht. 2 Wochen Arbeiten, 1 Woche Berufsschule.

Die Ausbildung kann bei entsprechendem Leistungsstand auf Antrag bei der IHK und mit Zustimmung des Ausbildungsbetriebes, sowie der Berufsschule bei einem Notendurchschnitt von mind. 2,5 (Je nach zuständiger Industrie- und Handelskammer) auch auf 2,5 Jahre gekürzt werden.

Die Lerninhalte sind -wie in jedem anderem Ausbildungsberuf- rahmentlich festgelegt: http://www.gla-bremerhaven.de/downloads/bkfrahmenplan.pdf

Demzufolge lernt man in der Berufsschule nicht nur das Thema Ladungssicherung nach den aktuellen vom VDI (Verband Deutscher Ingeneure) festgelegten Richtlinien, sondern auch die Fahrzeugtechnik spielt eine Rolle, aber auch die geltenden Gesetze und Bestimmungen (u.A. Sozialvorschriften, etc.) werden unterrichtet.

Der Umgang mit Kunden, das repräsentieren der eigenen Firma, Verhalten bei Unfällen, sind ebenfalls neben weiteren Themen Inhalt des schulischen Teils der Ausbildung. Mehr dazu findest du unter dem Link oben.

Es finden gegen "Mitte" der Ausbildung Zwischenprüfungen und am Ende der Ausbildung eine Gesellenprüfung statt, die von der IHK selbst durchgeführt wird. Anschließend erhält man (Bei bestandener Prüfung natürlich) einen Gesellenbrief und darf sich fortan "Berufskraftfahrer" schimpfen.

Ich selbst habe diese Ausbildung gemacht und bestehe irgendwo auch auf die Bezeichnung "Berufs-Kraftfahrer". Denn "Kraftfahrer" sind Leute, die zwar einen Führerschein haben und LKW fahren dürfen, aber niemals wirklich diesen Beruf gelernt haben.

Leider sind es oft, (natürlich nicht alle!!)(in meinen Augen gesehen) die Kraftfahrer, die durch mangelndes Halbwissen, schlechte Ladungssicherung, teilweise unpraktische Kleidung (Unterhemd und Jogginghose mit Sandalen, mal als Paradebeispiel), unfreundlichem Umgangston, schlechter und "Rowdy-"hafter Fahrweise das Berufsbild des Berufskraftfahrers in den Dreck ziehen.

Wenn ich jemandem stolz erzähle, dass ich eine Ausbildung in dem Beruf gemacht habe, kommt schonmal ne Antwort so nach dem Motto "Ah, toll! Berufskraftfahrer! Haste sonst nichts gelernt?"

Das find ich sehr schade! Denn der Berufs ist extrem vielseitig, macht viel Spaß, ist (je nach Branche) sehr abwechslungsreich und fordernd. Ich selbst arbeite im Nahverkehr (NRW) in der Stückgutlogistik. (meiner eigenen Meinung nach die Königsdisziplin des Berufskraftfahrers)

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