Bei Bären sich tot stellen und versuchen nicht zu atmen?

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Wenn man in Bärenwäldern spazieren oder wandern geht, soll man immer soviel Krach wie möglich machen, damit die Bären sich gar nicht erst herantrauen. Denn sie sind schlau genug, um zu wissen, dass "Krach" soetwas wie "Ärger" bedeutet.
So hat man wenigstens eine gute Chance, gar nicht erst einem Meister Pezz zu begegnen. Denn wenn man einem Schwarz-, Braun- oder Grizzly-Bären begegnet, dann hat man ein massives Problem.

"Sich tot stellen" als Mittel gegen Bärenangriffe ist ein gefährlicher Mythos. Auch sollte man nicht versuchen, wegzulaufen (Bären können schnell laufen) oder auf einen Baum zu klettern (Ohja, Bären können nämlich auch klettern).

Wenn man eien Begegnung mit einem Bären hat, ist die einzige Chance, welche man besitzt, wiederum der Krach. Soviel Krach und Bewegung wie möglich machen, selber so beeindruckend wie möglich agieren. Wenn man so etwas wie eine Fußballstadion-Tröte (ihr wisst schon, die mit dem Luftdruck aus der Dose) dabei hat, dann darf man diese gerne benutzen. Auch Trillerpfeifen und sowas sollen schon Leben gerettet haben.

Wenn man eine Waffe hat, schiesst man in die Luft. Einen Bären mit ausreichend Schüssen zu töten, sollte man Old Shatterhand oder Rangern überlassen. Wenn ihr nämlich Pech habt,. und ihn nur verletzt, dann seid ihr dran - ohne Chance.

Also: Am besten ist es, in den Wäldern Canadas und der USA möglichst viel Krach zu machen, laut zu reden, Glöckchen an der Kleidung zu tragen und die passenden Mittel zum Lärm machen mit sich zu tragen.

Ich hab mal gehört, bei Braunbären soll man sich tot stellen und bei Schwarzbären soll man sich wehren. Die Begründung war, dass Braunbären für gewöhnlich kein Aas anrühren, Schwarzbären aber schon.

Totstellen ergibt nur Sinn, wenn der Angriff tatsächlich erfolgt ist, der Bär also über einem steht. So hat er das Gefühl, er habe einen ausgeschaltet und trollt sich - schließlich attackiert ein Braunbär oder Grizzly nur, wenn er sich bedroht fühlt. Für den Moment davor, in dem der Bär auf einen zuläuft, gibt es keine Faustregel.

https://www.sueddeutsche.de/panorama/ueberleben-in-der-wildnis-was-macht-man-bei-einem-baerenangriff-1.206965

Ein Anleitung, wie man einen Angriff übelebt:

https://de.wikihow.com/Den-Angriff-eines-B%C3%A4ren-%C3%BCberleben

Ob es hilft oder nicht weiß ich nicht.

Aber zwischen Aas und sich totstellen besteht ja durchaus nochmal ein extremer unterschied.

Generell ist bei Jagdtieren weglaufen immer schlecht da die meisten sowieso schneller sind und du zusätzlich den Jagdinstinkt regst.

Wenn ein Bär dich töten will hast du vermutlich sowieso schon verschissen^^ also ruhig verhalten und hoffen das er weiter geht ist vielleicht nicht das dümmste das man tun kann.

Salue

Was sind die Alternativen? Er ist beim Zweikampf stärker, er rennt schneller, im Klettern ist er um Welten besser und nötigenfalls kann er auch schwimmen.

Da liebe ich meinen Teddy-Bär aus meiner Bubenzeit, den konnte man knuddeln. Vieleicht wäre dies eine Möglichkeit. Es sollten aber "Bärflüsterer" diesen Versuch machen.

Tellensohn

Bei Braunbären soll man sich Totstellen ob es funktioniert weiß ich aber nicht und ich würde es auch nicht ausprobieren.

LG

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