behinderte menschen und behindertenwerkstatt

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Ob der Platz richtig ist, das kommt sehr darauf an was für eine Werkstätte das ist. Es gibt besondere Werkstätten, die speziell für Menschen mit solchen Behinderungen sind. Das wichtige dort ist, dass die Menschen weitere Reha erfahren und noch besser gefördert werden. Diese Spezialeinrichtungen sind allerdings sehr selten. Mit dem "Gehalt" aus einer Werkstätte wird er keine eigenen Wohnung etc. finanzieren können. Wenn es also nur sein Sprachzentrum betrifft und er selbst nicht in diese Werkstatt will sollte er sich das nicht gefallen lassen und einen anderen eigenen Weg nehmen. So wie du den Fall beschreibst kommt es mir aber komisch vor, dass er in eine Werkstatt soll.

Die Frage ist warum er dahin soll - wer hat das entschieden? Es geht sowieso nur wenn er einverstanden ist! Und ja, viel Menschen arbeiten ambulant in so einer Einrichtuing und haben ihre eigene Wohnung - oder wohnen in Wohngemeinschaften. Das Geld, dass man dort verdient ist sehr wenig und würde zum Leben nicht reichen - das geht nur wenn er noch eine Invalidenrente bekommt, oder eine gute Berufsunfähigkeits-Versicherung hat, o. ä. Auch könnte er in einem normalen Betrieb arbeiten, wenn ihn das nicht überanstrengt.

Bedenke, nach so einer OP benötigt es doch einige Zeit, bis man wieder belastbar ist. Oft kommt erst mal eine Zeit mit Stimmungsveränderungen und schneller Erschöpfung - vielleicht hat man ihm das deswegen als vorübergehende Massnahme empfohlen.

Ich finde es toll, dass Du Dir Gedanken um Deinen Freund machst. Auch ich bin der Meinung, dass er nicht in eine Behinderteneinrichtung gehört, wenn nur das Sprachzentrum gestört ist. Es gibt viele Berufe, bei denen die Sprache nicht an erster Stelle steht. Versuche, ihn davon zu überzeugen, dass er auch an einem normalen Arbeitsplatz Chancen hat. Ich weiß nicht, welchen Beruf er erlernt hat. Aber er hat das Anrecht, eine Umschulung finanziert zu bekommen, falls am jetzigen Platz Sprechen wichtig ist. Sag ihm, dass er sich nicht aufgeben soll und dass er sich dagegen wehren soll, abgeschoben zu werden. Behindertenwerkstätten haben ihre Berechtigung. Aber Dein Freund gehört dort nicht hin, so wie Du ihn beschreibst. Hilf ihm, sein Selbstbewußtsein zu stärken. Ich halte die Daumen, dass es gelingt.

Werkstatt wechseln oder ganz aufhören?

Ich bin seit Feb. 13 in einer Werkstatt für Behinderte und muss erkennen, dass was in einen Praktikum von 1-2 Wochen noch ganz angenehm ist, bei längerer Dauer einfach für Frust sorgt. USB Sticks an Schlüsselanhänger fummeln, Stecker stecken, Servierten eintüten... Ich habe das Gefühl geistig zu verblöden, weil ich eben nicht * **SO*** behindert bin wie die anderen Leute dort.

Jetzt überlege ich, ob ich es nochmal in einer anderen Werkstatt versuchen soll, wo es vielleicht anspruchsvollere Arbeiten gibt oder ob ich ganz aufhören soll mit der Sache.

Seit August bin ich durch die Rentenversicherung rückwirkend zum Tag meiner Geburt für dauerhaft voll erwerbsgemindert erklärt worden, damit ist in meinen Augen der Drops gelutscht, was das Thema Arbeit betrifft.

Wen es die Möglichkeit gäbe im Rahmen von Grundsicherung nach SGB XII eine Arbeit (Stundenweise aushelfen in einen Kiosk...) aufzunehmen, ohne Druck die Leistungsfähigkeit zu erhöhen und damit den Bedarf an Sozialstütze zu verringern, würde ich das ja machen, bin ja nicht ans Bett gefesselt oder sitze im Rollstuhl, aber alles was reguläre Arbeit betrifft und wo das Geld nicht zum Leben reicht, läuft über Hartz IV und hier herrscht nun mal Druck, auch wenn man nachweisbar gesundheitlich nicht in der Lage ist das zu leisten, was die von einen erwarten - Ich habe vor der Werkstatt, fast 7 Jahre von Hartz IV gelebt und weiß wie der Hase läuft! .

Auf der einen Seite würde ich es gerne nochmal bei einer anderen Werkstatt versuchen, immerhin bin ich ja erst 34 Jahre alt und will mich noch nicht unbedingt auf der faulen Haut ausruhen.

Auf der anderen Seite, sehe ich diese ganze Werkstatt-Geschichte als sinnlos an und kann mir 1000 Sachen vorstellen, mit denen ich meine Zeit sinnvoller gestalten kann.

Habe ja immer noch meine Tante, die auf meine Unterstützung angewiesen ist und auch sonst gibt es einige ältere Menschen in meiner Umgebung, die dankbar dafür sind, wenn man ihnen mal einen Gefallen tut, für sie zur Apotheke geht, einen Brief einwirft, weil sie sich nicht gut fühlen oder einfach mal auf eine Tasse Kaffee vorbei kommt und sich mit ihnen unterhält.

Bin irgendwie total im Zwiespalt und frage jetzt hier mal nach der Meinung der Community.

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sind geistig Behinderte Menschen glücklicher als andere?

Heute in der Schule hatten wir die Diskussion, ob ein geistig beeinträchtigter Mensch(z.Bsp. IQ:65) glücklicher ist als normale Menschen(IQ:100). Mein Kurs meinte NEIN! ich denke aber igrndwie schon. Solch ein Mensch ist doch gar ncht in der Lage sich Gedanken zumachen, um die Dinge die im Leben wichtig sind. Ich denke, darüber nach, was ich später studieren will, was ich in 10 Jahre erreicht haben werde usw. ein behinderter Mensch hat sicherlich Probleme wegen seiner Behinderung, aber wenn er in einer guten Familie lebt, die ihn auf eine Föderschule o.ä schickt, kann er doch sehr glücklich sein, as meint ihr?

(ich hoffe, dass ihr das jetzt nicht abwerten versteht, intressiert mich nur)

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Geistig behinderte Pflegetochter macht mir das Leben zur Hölle?

Hallo,

Unsere geistig behinderte Pflegetocher(23) macht mir das Leben zur Hölle,ich darf nichts sagen,meine Meinung nicht frei äussern,sie behandelt mich wie Dreck,obwohl ich ihr gar nichts getan habe,seit fast 2 Jahren rede ich schon nicht mehr mit ihr,sie wird bald ins betreute Wohnen umziehen,doch es dauert für mich noch eine Ewigkeit,es müssen noch einige Gutachten eingereicht werden diesbezüglich, mein Mann steht leider nicht zu mir,sie wird behandelt,wie eine Prinzessin,sie lebt in den Tag hinein,macht gar nichts im Haushalt,unter der Woche geht sie in einer Behindertenwerkstatt arbeiten und wenn sie nach Hause kommt,dann zickt sie nur herum,knallt mit den Türen,hört megalaut Musik,ich komme nicht mehr zum Schlafen,arbeite in der Altenpflege und brauche einen klaren Kopf, mein man sagt nur,dass ich das alles nicht so an mich ranlassen soll,ist leichter gesagt,als getan,es war schon mal soweit,dass mein Mann sich wegen ihr ,von mir trennen wollte.........Ich weiß mir keinen Rat mehr,meine Psyche ist total am Ende,ich weine fast nur noch

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Welche Auswirkung/en kann es haben, wenn man einen Hirntumor nicht behandeln lässt. Habe nachgelesen, dass man durch den Tumor schlechter sehen/hören kann, gefühlsschwankungen, vergesslichkeit usw. Wenn das alles ist, und man damit "Leben kann" oder es einen nicht wirklich stört, kann man eine Behandlung doch einfach auslassen. Oder ist da schlimmeres dahinter.

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Hallo ich arbeite an einer tanke und in der Nähe ist eine behinderten Werkstatt. Dort lebt einer der öfter mal vorbei kommt und erst recht in der Motorrad Saison.
Sobald er ein Motorrad sieht geht er zum Fahrer und quatscht ihn an und redet mit ihm( da hab ich nix gegen)
Dann aber wenn der los fahren will vom Hof und den Motor an macht, dann stellt sich der Typ direkt hinterm Motorrad also so das er des Hinterteil berührt und drückt sein Becken dagegen. Ich hab das Gefühl das ihm das echt sehr gefällt. Aber ich frage mich wieso er das immer macht.
Wir haben ihn öfter drauf angesprochen das er das sein lassen soll weil es schonmal böse ausging. Er kann nämlich nicht viel sehen und benötigt daher ein Stock und der hat sich schonmal im Hinterrad verhackt als der Fahrer los fuhr. Manchmal haben die Fahrer ein Gesicht das die sich fragen was er da macht.
Weis einer wieso er das macht? Wir sagen er hat ein Auspuff Fetisch aber Vllt ist das ja was anderes.

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Leben lang arbeiten qualvoll... wo ist der Sinn des Lebens? Vlt sterben?

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