Batterie betriebene Tesla Spule

3 Antworten

Du solltest dich wirklich erst mit den Grundlagen beschäftigen, es ist frustrierend, wenn man es nicht zum laufen bekommt bzw im Krankenhaus liegt... ;)

Ein Trafo arbeitet nur mit Wechselspannung. Also brauchst du einen Wechselrichter.

Der Kondensator dient zur Spannungsverdopplung, er lädt sich auf und bei der nächsten Halbwelle ist er in Reihe zur Quelle, somit doppelte Spannung.

Der HV Trafo am Anfang ist notwendig, sonst kommt nicht "viel" beim Torus an...

Ja mache ich auch bevor ich sie baue, Also brauche ich nen HV oder geht auch ne KFZ Zündspule? kannste mir einen kleinen HV Trafo zeigen von nem shop oder so?

Soll ich um die kleine Tesla Spule noch Kanickeldraht machen, Isolierstoff oder gar nichts? -> Ich meine nur von der Seite, so das die Funken nicht weit kommen.

Wenn einer nachher mal den Tesla Trafo sehen möchte meldet euch bei mir skype: Phil--3

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@hunter24de

Und muss ich den HV oder die Zündspule dann + an Batterie und den anderen + Richtung Kondensator und Funkenstrecke und den Minus auf den Batterie Minus und auf den Tesla trafo Minus. Oder ist bei den HV Trafos etwas anders?

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@hunter24de

An die Batterie muss erst mal ein Wechselrichter, bzw. Pulser, sonst macht der HV Trafo gar nichts. Der will Wechselspannung, wie alle Trafos.

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Der Kondensator im Primärkreis ist dazu da um einen Schwingkreis zu bilden.

Stelle dir vor, der Kondensator wird voll geladen, die Funkenstrecke zündet, dann wird deine Spannungsversorgung kurzzeitig kurzgeschlossen ist also vorübergehen vom Vorgang ausgeschlossen. Der Kondensator ist jetzt mit der Primärspule zusammen geschaltet und bildet einen Schwingkreis, der jetzt mit der Resonanzfrequenz schwingt (Resonanzfrequenz hängt von den Werten der Kapazität und Induktivität ab). Die Energie des Primärkreises wird nun induktiv auf den Sekundärkreis übertragen, der die gleiche Resonanzfrequenz haben sollte (Nur ganz andere Werte bei Induktivität und Kapazität). Die Sekundärspule bildet selber einen Reihenschwingkreis aus der Spule mit vielen Windungen (hohe Induktivität) und dem Topload und der Spulenoberfläche die eine Kapazität gegen ihre Umgebung darstellt (Kondensator) (kleine Kapazität im pF Bereich) Was macht nun der kleine Kondensator, wenn er die gesamte Energie der Sekundärinduktivität aufnehmen muss? Er speichert sie einfach in Form eine höheren Spannung, so lässt sich der Überspannungseffekt an der Sekundärspule erklären.

Du siehst also bei der Teslaspule handelt es sich nicht um einen normalen Trafo, dessen Ausgangspannung im Verhältnis zur Sekundärwindungzahl liegt.

Ich empfehle dir für den Anfang eine elektrische Fliegenklatsche zu nehmen (Kondensator ist da mit drin) dann noch die Sekundärspule wickeln und ein paar Windung dickere Schaltlitze als Primärspule um die Sekundärspule herumwickeln und natürlich die Funkenstrecke nicht vergessen.

PS: Es ist übrigen egal ob der der Kondensator parallel zur Spannungsversorgung liegt oder die Funkenstrecke, wichtig ist nur das Primärspule und Kondensator einen Schwingkreis bilden können.

mfg Tesla95

Wenn du eine Zündspule nehmen möchtest, musst du die aber auch erst einmal vernünftig ansteuern. Vorschlag: NE555 im astabilen Modus, zwischen Primärspule und Spannungsversorgung einen Leistungs-MOSFET und dessen Gateelektrode dann über einen 100 Ohm Widerstand mit Pin 3 (Output) des NE555 ansteuern.

Es gibt aber sicherlich effektivere Ansteurungsmöglichkeiten.

mfg Tesla95

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@Tesla95

Müsste doch eigentlich so ganz gut sein, man muss nur aufpassen, dass Ein- und Ausschaltzeiten lang genug sind, damit sich das Magnetfeld aufbauen kann bzw. Das Back EFM seine Wirkung verrichtet hat.

PS. Ich mag aber keine Schwingkreise :D

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@Edgar339

Ohne Schwingkreis ist leider keine Teslaspule möglich :)

Was hast du denn gegen Schwingkreise ?

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@Edgar339

einmal das und man muss auf die "Reinheit" des Rechteckssignals achten. Ist die Anstiegszeit zu lang, steuert der MOSFET für diesen Moment nicht komplett durch und es liegt eine zu hohe Spannung über der Drain-Source Strecke, die eine Verlustleistung mit sich bringt. Dadurch müssen auch viele Mosfets bei Solid State Teslaspulen (SSTC) dran glauben, wenn die Anstiegszeit des Rechtecks zu lang ist.

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@Tesla95

Also muss ein MOSFET Treiber her. Der einzige Nachteil von MOSFETs...

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Lass die Finger von solchen Basteleien - das rate ich dringend.

Oder willst du unter 'Traueranzeigen' in der Zeitung landen?

Arbeiten mit Spannungen über 30, 40 Volt werden von Fach-Personal erledigt.

Modelleisenbahn, Klingel-batterien 4,5 Volt etc. sind dein Metier.

Und auch Finger weg vom Kfz. Akkus mit Kapazitäten über 1 Ah (Mignon R03) sind schon bei Kurzschluss gefährlich.

Was hältst du dann von mir, einer 14jährigen Person, die mit Spannungen von(zurzeit) Max. 40000v arbeitet?

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Übrigens gibt es erst einen einzigen Bekannten Todesfall durch Teslaspulen.

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