Ausziehen mit 18 - Eure Erfahrungen?

5 Antworten

ich würde es jederzeit wieder tun.

Allerdings hatte ich das Glück das mein damaliger Freund, jetzt Mann, schon eine eigene Wohnung hatte und ich dann zu ihm gezogen bin.

Erstensmal lernte ich gleich Selbstständigkeit, hatte schon einen selbständigen Partner, und wir lernten uns gleich mit unseren "Sonntagsgesichtern" kennen. Vielleicht sind wir deswegen noch zusammen und mittlerweile verheiratet ;-)

Die Beziehung zu meinen Eltern war nie schlecht, ganz im Gegenteil, aber durch meinen Auszug wurde sie noch besser. Das lag wahrscheinlich auch daran das ich durch meine neue Selbständigkeit eigene Erfahrungen gesammelt habe und somit meine Eltern noch besser verstanden habe.

Ich muss dazu sagen, ich habe damals schon mein eigenes Geld verdient und habe mich natürlich selbstverständlich an den Lebenshaltungskosten beteiligt.

bräuchte für eine gute beschreibung mehr informationen von dir. Arbeitest du schon, ausbildung, schule oder Studium?

Ich bin sogar schon etwas früher ausgezogen, das war allerdings alles eine unglückliche Situation... Ich hatte große Probleme zu Hause, bin dann raus, mit meiner Freundin zusammengezogen.. hatte dann erstmal keinen job und gar nix... Dann habe ich erstmal ein wenig gearbeitet und jetzt studiere ich, wohne alleine und bin froh wie das gelaufen ist. Das hat mich einfach selbstständiger gemacht als wenn ich mit 25 noch bei den eltern wohnen würde und ganz langsam mal ausgezogen wäre. So musste ich mich gleich mit allem auseinandersetzten, Arbeitsamt, banken, versicherungen, vermitern und all dem zeugs

Also eine kleine Info meinerseits: Nein, ich habe zurzeit keine Arbeit. Würde aber erst ausziehen wenn ich eine Lehre habe. Warum ich ausziehen möchte ? Grund ist meine Familie, ich halts da einfach nícht mehr aus, ist alles ziemlich kompliziert, aber vereinfacht gesagt kann ich mir ein weiteres Leben mit meiner Familie nicht vorstellen, mich versucht auch jeder davon abzuhalten und keinen gefällt es, auch weiß ich das vorallem der Anfang beim ausziehen schwer sein wird. Doch dieses Risiko geh ich gerne ein, viel mehr kann ich zurzeit nicht sinken. Danke für deine tolle Antwort !

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@HubbleBop

Ich geb dir dazu mal wichtige Tipps, solltest du eine Ausbildung haben. Das wird definitiv nicht genug geld sein für deinen Lebensunterhalt, ausbildungsgeld ist immer sehr wenig. Erkundige dich jetzt schonmal nach solchen Sachen wie berufsausbildungsbeiheilf BAB ... ---

http://www.arbeitsagentur.de/nn_16212/Dienststellen/RD-RPS/Neuwied/AA/Presse/Presseinfos/2009/PI-60-Ausbildungsbeihilfe.html

oder Wohngeld. Bei wohngeld ist wichtig, sehr wichtig, das die sehen, dass du ohne die deinen Lebensunterhalt finanzieren kannst. Die wollen dich nicht finanzieren, die wollen die nur eine Lebensstandartversserung sein. Die zahlen dir dann etwas zur Miete dazu.

Würdest du noch Schule oder Studium machen hätte ich dir Bafög oder Deutsche Bildung empfohlen.

Na, versuchs mal so, ich kann dir nur sagen, wenn du es wirklich nicht aushältst, dann geh auch. Das ist dann das beste für dich, konnte dir Erfahrung selbst machen. Auch wenns knifflig wird, gerade das ist auch sehr lehrreich und macht irgendwie auch spass... du kannst so wirklich selbst etwas machen, ist ein gutes Gefühl.

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Ich denke es ist zu früh es sei denn das du in der Familie probleme hast ... dann würde ich auch ausziehen !

 

Also ich bin selber volljährig und echt froh, noch zuhause zu wohnen. Ich kenne ein paar Leute die das gemacht haben und direkt mit 18 Jahren ausgezogen sind und von denen kann ich nichts gutes berichten: in der Schule abgerutscht, sozialer Abrutsch kam dazu, Wohnungen sehen häufig aus wie sonst was usw.

Mein Tipp, lass es!

ich - war einer der besten erfahrungen die ich gemacht habe

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