Arzthelferin oder PKA?

3 Antworten

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Also über die PKA kann ich dir leider nicht viel erzählen, aber ich habe letztes Jahr meine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten abgeschlossen.

Pros für den Beruf:

-du hast ein weites Feld an Fachbereichen in denen du dich spezialisieren kannst oder aber beim Allgemeinarzt von allem etwas haben
-du kannst im Niedergelassenen Bereich arbeiten, aber auch in der Klinik
-Wenn dir Medizin liegt, du aber nicht unbedingt Medizin studieren willst, ist es eine gute Möglichkeit, mehr von dem zu lernen, was dich interessiert
-Es kann sehr sehr abwechselungsreich sein und du hast viele Möglichkeiten, dich weiterzubilden, bleibst also nicht im Beruf stehen
-Es ist ein sehr sehr sicherer Beruf, der wahrscheinlich immer gebraucht wird.

Contra:

-Es kann sehr anstrengend werden (Können andere Jobs aber auch) und mit viel Lauferei verbunden sein
-Man sollte mit Menschen können. Sonst wirds doof
-Wird nicht unbedingt gut bezahlt
-Man bekommt viel Leid mit. Ich arbeite beim Augenarzt nun nicht unbedingt in nem Feld, wo es um Leben und Tod geht, aber trotzdem bin ich schon einpaar Mal emotional recht vermischt aus der Praxis rausgegangen
-Man braucht Empathie und eine gewissen Freundlichkeit, egal wie scheiße es dir geht

Ich hab meine Ausbildung bis jetzt nicht bereut :)

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Muss man also psychisch belastbar sein? Das mit der Freundlichkeit ist für mich kein Problem, bin sehr umgänglich, aber ich kann schon eine Mimose sein und empfinde Menschen oft als anstrengend.

Es ist schwierig, weil ich mit Menschen zu tun haben möchte, aber leider viel zu schüchtern bin.

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@pancake7

Du solltest zumindest nicht sofort wegkippen, wenn du etwas psychisch belastendes hörst. Das mit der Schüchternheit kriegst du schon hin, das kommt mit der Zeit

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Eime PKA ist im wesentlichen eine Verkäuferin in einer Apotheke. Eine MFA ist eine Helferin des Arztes im organisatorischen und medizin-handwerklichen Bereich. Vergleichen mit der PKA hat man als Helferin viel mehr und engeren Kontakt zu Patienten.

Einem/einer PKA ist es, zumindest in Deutschland, nicht erlaubt Medikamente an Kunden abzugeben. Zwar arbeitet die Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte auch in der Apotheke, gehört jedoch zum nicht-pharmazeutischen Personal. Wie das "kaufmännisch" bereits vermuten lässt, kümmert sich die PKA um den Wareneinkauf und die Retouren und die Pflege des Warenlagers. Zudem verhandelt sie oftmals mit Vertretern der einzelnen Firmen, ist für die Dekoration und Warenplazierung zuständig und erledigt Botengänge, zum Beispiel zu Arztpraxen. Kundenkontakt selber hat man eher wenig, es sei denn man spezialisiert sich als PKA auf die Kosmetikberatung oder auf die Kompressionstherapie (abmessen von Kompressionsstrümpfen).

Was hier als "Verkäuferin in der Apotheke" beschrieben wird, ist der Beruf der Pharmazeutisch-technischen Assistentin, kurz PTA. Aufgaben des PTA-Berufs sind zum Beispiel anfertigen von Rezepturen, Kundenberatung und Abgabe von Arzneimitteln sowie chemische Prüfungen im Labor.

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Am besten ist, du fragst für Praktika an, um die Berufsbilder selbst kennen zu lernen...

Was für Aspekte an den Berufen interessieren dich denn?

Ich interessiere mich für alles rund um Gesundheit und mag auch den Kontakt zu Patienten (allerdings nicht so nah wie bei der Pflege zB). Es sollte auch ein möglichst sicherer Job sein.

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@pancake7

Die PKA's, die ich in verschiedenen Apotheken kennen gelernt habe, arbeiten nahezu ausschließlich im Bereich Waren- und Lagerwirtschaft (Bestellwesen, Warenannahme, Ware verbuchen, sortieren, Lagerpflege, Rechnungswesen/ Bürotätigkeit). Mit Gesundheit und Patienten eher wenig Kontakt; Telefonate bzgl. pharmazeutischer Betreuung müssen weiter gereicht werden.

In sofern machst du also vielleicht eher eine Ausbildung in einer Arztpraxis oder als PTA...

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