Als Mikrobiologe bzw. auf dem Gebiet der Mikrobiologie mit verschiedenen Schwerpunkten kann man nach einem Studium der Biologie, Biotechnologie, Molekularbiologie, Pharmazie, Medizin, Lebensmittelchemie o.ä. tätig sein. Also eine mindestens 5-jährige Ausbildung bis zum Master oder Staatsexamen (Medizin länger, zzgl. Facharztausbildung).

Mikrotechnologe ist ein Ausbildungsberuf, kein Studienberuf.

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Chemie lernst du so, als hättest du vorher noch keinen Chemieunterricht gehabt. Alles von Anfang an.

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Ggf. alternativ auf Laboranten-Stellen bewerben oder zuerst eine Weiterbildung (Biotechniker, Chemietechniker, Industriemeister Pharmazie, o.ä.) absolvieren. Evtl. kommst du so an eine Stelle im öffentlichen Dienst oder in der Industrie.

Oder: Krankenkassen, Gesundheitsämter?

Pharmareferentin?

Oder Krankenhausapotheke. Das Gehalt ist nicht viel besser, es gibt auch hier immer mal Neuerungen. Aber die Arbeitszeiten sind ok.

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Du hast die meisten Gene zwei mal, das sind die beiden Allele. Einmal von der Mutter, einmal vom Vater.

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2-Propanol wirkt ähnlich wie Trinkalkohol, ist aber giftiger. Eine starke Alkoholvergiftung tritt schneller ein, wie bei Trinkalkohol mit potentiell tödlichem Ausgang. Verunreinigungen können weitere schädliche Effekte bewirken.

Details: https://www.uptodate.com/contents/isopropyl-alcohol-poisoning#H2

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Wie du es anhand welcher Kriterien skizzieren sollst, weiß hier niemand.

Man könnte es als phylogenetischen Stammbaum darstellen, also versuchen, die evolutionäre Verwandtschaft zu erfassen. Zum Beispiel so wie hier:

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Phylogenetic_Tree_of_Life.png

Prokaryoten sind dort unter Bacteria und Archaea abgebildet. Aber ob der Stammbaum alles Organismengruppen erfasst, die dein Lehrer gerne hätte, weiß ich nicht.

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Es sind drei verschiedene Alkohole enthalten. Propan-1-ol (8%), Propan-2-ol (Isopropanol, 21%), Ethanol (22%). %-Angaben in Massenprozent, 100g des Desinfektionsmittels enthalten also z.B. 22g Ethanol.

Das Präparat ist gut wirksam, auch Noroviren werden "abgetötet", was für ein breites Wirkspektrum spricht. Es wirkt nicht ggü. Bakteriensporen.

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Regulieren sich Spinnen in Häusern auf natürliche Weise oder sollte man sie rausbringen?

Hallo,

Ich wohne in so eine Art Halbkeller (mein Fenster geht ca. ab der Mitte des Raumes los und direkt unter dem Fenster beginnt der Boden). Öfters habe ich es mit Spinnen zu tun. Weberknechte lasse ich meistens in Frieden, außer sie sind sehr sehr groß, haben Nachwuchs, sitzen an für mich störende Stellen oder ich putze und muss die Spinnweben entfernen.

Bei anderen Spinnenarten, Jägerspinnen, läuft mir aber ein Schauer über den Rücken und ich bringe sie oft, wenn ich gerade die Zeit habe, raus. In letzter Zeit habe ich allerdings besonders viele von ihnen. Sie könnten natürlich durch das Fenster aufgrund der sinkenden Temperaturen gekommen sein, aber sie sind alle die gleiche Art und scheinen auch im gleichen Tempo größer zu werden (sind momentan so ca. 2-3 cm groß). Ich vermute, dass sie eher hier im Keller Nachwuchs hatten.

Auf jeden Fall habe ich keine Lust, sie weiterhin einzufangen und rauszubringen, da ich mittlerweile 2-4 davon am Tag sehe. Nur habe ich Angst, dass sie sich weiter fortpflanzen und immer mehr werden. Ist diese Angst realistisch oder gibt es auch in Häusern eine natürliche Regulation von Spinnen? Wenn ja, würde ich mich glaube zukünftig dazu entscheiden, wenn sie jetzt nicht an einer ungünstigen Stelle sitzen, sie einfach in meinem Zimmer zu lassen, nicht rauszubringen und versuchen mich an sie zu gewöhnen, wie ich mich auch an die Weberknechte in meinem Zimmer gewöhnt habe.

Spinnen zu töten ist für mich keine Option, da sie mir zu nützlich sind. Hier ist ein Foro von diesen Spinnen, die ich meine.

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Vielleicht eine Clubiona-Art.

Eine echte natürliche Regulation wie in einem Ökosystem gibt es nicht. Abgesehen von anderen Spinnen gibt es meist keine Fressfeinde. Die Regulation erfolgt evtl. über das Nahrungsangebot.

Solche Spinnen (z.B. Clubiona, Eratigena/ Winkelspinnen, Amaurobius, ...) lass ich in Ruhe, wenn ich sie sehe.

Nur Zitterspinnen landen bei mir im Staubsauger. Als Höhlenbewohner fühlen sie sich draußen eh nicht wohl, und drin nehmen sie sonst Überhand.

Meinst du mit Weberknecht eigentlich echte Weberknechte oder Zitterspinnen?

LG

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Meine Vermutung: Glattnatter, auch als Schlingnatter bezeichnet (zoologische Bezeichnung: Coronella austriaca). Das vermute ich etwa aufgrund der Grundfärbung und des dunklen Hinterkopfes.

Ungiftig und ein Glücksfall, wenn man sie zu sehen bekommt. Sie ist in Deutschland weit verbreitet, aber ziemlich zerstreut, gut getarnt und recht "heimlich".

Wenn du magst, kannst du den Fund melden: der NABU in deiner Region wird sich über eine Fundmeldung freuen (bzw. wenn du in NRW wohnst, kannst du auch an deine zuständige Biologische Station melden).

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Eine Datenbank ist als Quelle sicher noch mal anders zu werten, als Fachliteratur, wissenschaftliche Publikationen, etc. Für deine Zwecke steht als Datenbank beispielsweise reptile-database.org zur Verfügung.

Advanced search, higher taxon Serpentes, distribution Egypt.

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30 Kps. zu 12,5mg sind 375mg Paracetamol. Das entspricht 0,75 Tabletten zu je 500mg Paracetamol. Du kommst also rechnerisch mit einer Tablette aus.

Wie viel Gramm der Verreibung (gemörserte Tabletten) benötigen Sie für die Rezeptur?

Das musst du selbst ermitteln, indem du die Tabletten vorher wiegst (Analysenwaage). Du weißt zwar, dass eine Tablette 500mg Paracetamol enthält. Aber du weißt nicht, wie schwer die Tablette mitsamt Hilfsstoffen insgesamt ist.

Angenommen eine Tablette wiegt 0,5104 Gramm: du weißt, dass in dieser Gesamtmenge 500mg Paracetamol enthalten sind, der Rest ist Dreisatz.

  • 0,5104g Tablette = 0,500g Paracetamol
  • 0,5104g Tablette / 0,5g Paracetamol *0,375g PCM = 0,3828g Pulver

Ergebnis dieses Beispiels: du kannst eine, drei oder zehn Tabletten mörsern. Wenn du von dem Pulver anschließend 0,3828 Gramm einwiegst, wiegst du 375mg Paracetamol ein (hierbei: Wirkstoffzuschlag ignoriert).

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  • Eine duale PTA-Ausbildung gibt es nicht; die Ausbildung gliedert sich in 2 Jahre Schule inkl. Laborpraktika und danach 6 Monate praktische Ausbildung.
  • Wie mobil bist du denn und in welcher Stadt in Hessen wohnst du? Kommen auch PTA-Schulen in anderen Bundesländern in der Nähe zur hessischen Landesgrenze in Betracht?

Schau mal hier: Hessen zahlt ab August PTA-Schulgeld (Link) (DAZ, 2020)

Sonst wende dich mit deiner Frage mal an den BVpta, entweder schaust du, ob du auf der Website eine Antwort findest, oder du schreibst einfach eine eMail:

  • info@bvpta.de

Viel Erfolg,

LG

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Starke Oxidationsmittel im Auge können bleibende Schäden bis hin zu bleibenden Sehstörungen oder Blindheit verursachen. Mit Wasser spülen und Augenarzt aufsuchen.

  • Mit lauwarmem Wasser ausspülen, mehrere Minuten lang. Fließrichtung des Wassers beim Spülen von der Nase und dem anderen Auge weg.
  • Bei Unwohlsein Arzt aufsuchen oder wenigstens Rücksprache mit Tel. 116117.
  • Zukünftig Gesichtsschutz/ Schutzbrille und Handschuhe beim Umgang mit Wasserstoffperoxid tragen.

Allerdings... Was macht jemand mit so einem Stoff, der offensichtlich keine ausreichendenden Sicherheitsmaßnahmen trifft und nicht im Umgang mit Wasserstoffperoxid 30%ig oder im Verhalten im Notfall unterwiesen wurde? Und wozu mittels Einmalspritze? Naja, egal...

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Einsatzgebiete: z.B. bakterielle Infektionen, Darmdekontamination, Präventionsprophylaxe in der Nutztierhaltung (Massenhaltung).

Wirkungsweise: selektive Toxizität! Antibiotika schädigen, stören oder blockieren im Idealfall etwas, das es in der Bakterienzelle gibt, nicht aber in der menschlichen Zelle. Das kann z.B. ein Enzym sein, das die Zellwand von Bakterien mit aufbaut.

Abgesehen davon kann man mit der Beantwortung deiner Frage natürlich ganze Lehrbücher ausfüllen.

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Ph. Eur. bedeutet, dass die jeweilige Substanz den Anforderungen des Europäischen Arzneibuchs genügt. Saccharose Ph. Eur. kannst du z.B. als Lebensmittel wie Haushaltszucker behandeln (ein teurer Spaß); auch einige Konservierungsmittel, die im Ph. Eur. gelistet sind, werden auch im Lebensmittelbereich eingesetzt. Zahlreiche Wirk- und Hilfsstoffe sind aber als Lebensmittel ungeeignet...

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Zoologe, Verhaltensbiologe und ähnliches.

  1. Studium Biologie B.Sc. und M.Sc., meist mit anschließender Promotion zum Dr. Im Laufe des Studiums spezialisiert man sich; bereits im Bachelor-Studium können erste Schwerpunkte gesetzt werden.
  2. Was ich für Dtl./ Europa kenne und mir mit entsprechender Spezialisierung auf für Übersee vorstellen kann: häufig sind auch studierte Geographen als Zoologen tätig. Auch ein Studium der Geologie, Landschaftsökologie, Landschaftsplanung oder von Studiengängen mit Naturschutzschwerpunkt kann den Einstieg in die Feldbiologie/ Feldzoologie ermöglichen.
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