Aristokratie im antiken Griechenland

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wörtlich übersetzt heißt Aristokratie Herrschaft der Besten. Die griechischen Stämme sind ja in Gruppen nach Griechenland und Kleinasien "eingewandert". Die Aristokraten waren ursprünglich die Stammesführer, die die Wanderung, die Kriege, die Landnahme organisiert haben und als Könige über die Neugründungen herrschten, natürlich sich auch das beste Land aneigneten und das Sagen hatten, Gesetze erließen und Recht sprachen. Siehe Sage von Troja oder Odysseus, war König von Ithaka. In den verschiedenen Polis (Städten) haben sich dann verschiedene Herrschaftsformen herausgebildet, (Athen, Sparta), an deren Spitze immer die Aristokraten standen, weil sie durch großen Landbesitz und Sklaven Zeit und Geld dafür hatten. Noch Alexander der Große war KÖNIG von Makedonien. Wikipedia: "die Tyrannen Kleobulos von Lindos und Periander von Korinth wurden sogar zu den „Sieben Weisen“ gezählt."

Sich bei den Mächtigen einschmeicheln hatte schon immer Konjunktur, und sieben Plätze geben genug Spielräume. Etwa 22 Leute wurden zu den sieben Weisen gezählt.

Die Definition von Aristoteles hat mit meiner Frage wenig zu tun. Ansonsten ist es schon eine sehr hilfreiche Antwort. Waren die Aristokraten einfach reiche Grundbesitzer, oder waren sie "mehr"? Wahrscheinlich schon. Wie wurde ihr Stand rechtfertigt, nationalistisch, religiös, rassistisch? Ganz religiös konnte es sicherlich nicht sein, schließlich wurden in Polis nicht von Priestern beherrscht wie in Ägypten. Kann man sie mit den späteren europäischen Königshäusern vergleichen, oder was waren die Unterschiede? Es gab wohl auch Veränderung im Laufe der Zeit. Gab es bestimmte Veränderung zur Zeit der Hochkultur in Athen? Und politische, gesellschaftliche, kulturelle oder ideelle Konfliktpunkte?

Die Fragen sind natürlich an alle gerichtet, die noch antworten mögen.

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@TeeEi

Waren die Aristokraten einfach reiche Grundbesitzer, oder waren sie "mehr"? Erst mal waren sie Führer, Krieger, Richter und dann kommt der Grundbesitz, wenn Land erobert wurde - war es das Privileg der Führer, sich das Beste zu nehmen auch als Standesauszeichnung.

Wie wurde ihr Stand rechtfertigt, nationalistisch, religiös, rassistisch? Erst mal durch ihre besonderen Fähigkeiten, dann erst durch Weitervererbung.

Ganz religiös konnte es sicherlich nicht sein, schließlich wurden in Polis nicht von Priestern beherrscht wie in Ägypten. Natürlich waren sie religiös gerechtfertigt. Wer nicht am religiösen Leben aktiv teilnahm, wurde als "gottlos" ausgeschlossen.

Kann man sie mit den späteren europäischen Königshäusern vergleichen, oder was waren die Unterschiede? Alle Vergleiche hinken, zumal die späteren europäischen Königshäuser eine längere Geschichte hinter sich haben. Aber auch die germanischen Adeligen waren ursprünglich Stammesführer. Noch Karl der Große führte im Krieg die "heilige Lanze".

Gab es bestimmte Veränderung zur Zeit der Hochkultur in Athen? Und politische, gesellschaftliche, kulturelle oder ideelle Konfliktpunkte? Na ja, Athen ist gut 7.500 Jahre alt. Da ist viel passiert. Der Sage nach hat König Theseus verschiedene Siedlungen der Landschaft Attika zu einer Polis vereinigt. Ich empfehle Wikipedia "Geschichte Athens"

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