Arbeitgeber will meine Religion wissen?

13 Antworten

Wenn Deine Konfession steuerrechtlich relevant ist, ist eine korrekte Angabe erforderlich, damit die Kirchensteuer korrekt verrechnet werden kann. Wenn Deine Religionszugehörigkeit steuerrechtlich irrelevant ist, ist eine Angabe Deiner Konfession unnötig, d.h. Du könntest sagen, dass Du entweder keiner Konfession angehörst oder der, welcher Du angehörst oder einer anderen, bei welcher ebenfalls keine Kirchensteuern notwendig sind - dumm wäre es nur, wenn man keiner steuerrechtlich relevanten Konfession angehört, aber behauptet, dass es doch so sei.

Wenn der Arbeitgeber nicht gerade die Kirche selbst ist, oder ein kirchlicher Verein, dann darfst Du auch die Unwahrheit sagen. Bedenke allerdings, bei geheuchelter Mitgliedschaft in einer der Großkirchen kommt Deine Lüge bei dem Nichtabzug der Kirchensteuer spätestens dann ans Tageslicht - und Du bist dann noch in der Probezeit, wo man Dich jederzeit - ohne Angabe eines Grundes - entlassen kann.

Der AG muss es wissen, danach wird die Kirchensteuer abgeführt. Das ist nicht weiter tragisch. 

Konfessionslos, damit würdest du keine K-St. zahlen.

Bei der Bewerbung musst Du es nicht sagen, jedoch wird die Kirchensteuer vom betrieb über das Finanzamt abgeführt, daher muss der Betrieb wissen an welche Religionsgemeinschaft die Steuer zu bezahlen ist.

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