An wen wendet man sich, damit ein Referendar nicht mehr die Klasse unterrichtet

8 Antworten

Wenn die Noten in der Schule abrutschen hat nicht automatisch nur der Lehrer (oder Referendar) die Schuld.

Um mal das Thema Hausaufgaben aufzugreifen... Wenn man keine Hausaufgaben macht, daheim nicht lernt und übt, dann ist die schulische Leistung allenfalls mittelmäßig.

Statt zu jammern und die Schuld bei anderen zu suchen solltest du dir lieber überlegen ob ein Nachhilfelehrer hilfreich wäre. Davon profitiert dein Sohn definitiv, und vielleicht lernt er dadurch auch das Lernen durchaus Spaß machen kann und erkennt den Sinn von Übungen daheim.

Als Eltern habt ihr in der Lehrerausbildung keinerlei Mitspracherecht und auch keinen Anspruch bei einer Lehrprobe anwesend zu sein. Das wird ein Schulleiter rigoros unterbinden. (Denn ob ihr es glaubt oder nicht, auch Lehrer haben Rechte und Referendare, die noch in ihrer Ausbildung stehen, sogar besondere.) Wie würdest du als Mutter auf die Barrikaden gehen, wenn bei der Gesellenprüfung deines Kindes bewusst wütende/ schwierige Kunden losgelassen werden! würden ?!

Das was du tun kannst, zum Rektor gehen und zum Seminar, das hast du gemacht. Mehr ist nicht drin.

Wenn der Referendar so schlecht ist, dann ist er nach seiner Prüfung ohnehin arbeitslos, bis dahin muss die Klasse den Referendar wohl ertragen.

Bei einer Lehrprobe haben weder du noch andere Mütter etwas zu suchen. Ohne dir etwas zu wollen: ich glaube nicht das du in der Lage bist die fachliche Qualifikation eines Referendares zu beurteilen.

Aber: Wenn ihr der Meinung seit, dass der Referendar ungeeignet ist, dann habt ihr die Möglichkeit ( und das würde ich tun) den Direktor schriftlich ( mit Frist) zum handeln aufzufordern. Kommt er seiner Pflicht nicht nach, könnt ihr euch an Kultusministerium eures Bundeslandes wenden. Die werden den Fall kontrollieren und dann Massnahmen ergreifen.

Meiner persönlichen Meinung nach kann ich mir das so kaum vorstellen. Ich glaube eher, dass dein Sohn eine Ausrede braucht um die schlechteren Zensuren zu erklären.

Was ist mit den anderen Eltern der Klasse? Du schreibst, dass du und ein paar andere Mütter den Referendar nicht akzeptieren wollen. Die andern also offenbar schon. Was sagt der betroffene Refendar denn zu seiner Unterrichtsmethode, zum Verhalten der Klasse, zur Aufmerksamkeit bei Erklärungen, zur der seltsamen Hausfaufgabenbewertung? Es wäre doch der erste Schritt, den Betroffenen zur Rede zu stellen. Davon habe ich in deinen Beiträgen über diesen Referendar noch nichts gelesen.

Doch ich war ja auch beim Elternsprechtag bei ihm und habe ihm gesagt, dass er mal seine Methoden überdenken soll und ich nicht tatenlos zusehe, wie er die Schulkarriere der Kinder kaputt macht. Er war relativ gleichgültig und meinte, ich soll mich beschweren gehen. Die anderen Eltern sind nicht wirklich engagiert, es ist ihnen egal. Ich habe bisher nur mit der Seminarleitung gesprochen. Die kennt ihn aber nicht wirklich, er ist ja nur einer von vielen. Ich habe jetzt über eine andere Mutter rausbekommen, wer die Fachleiter von ihm sind (die Mutter kennt zufälligerweise einen). Die werde ich nochmal intensiv kontaktieren, denn die sind für seine Ausbildung und vor allem für seine Bewertung zuständig. Da sehe ich die Möglichkeit, den Hebel in die richtige Richtung anzusetzen.

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@Mama1995

Ich wünsche deinem Sohn, dass ihm später auch mal jmd die Ausbildung so versaut.

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Ich kann mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, dass bei einem Fehler die Note 6 vergeben wird...das klingt doch etwas arg übertrieben.

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