Unterricht vom Referendar anschauen

13 Antworten

Als Referendar steht man unter so genauer und enger (fachmännischer) "Beobachtung" (sprich: man wird regelmäßigst -und somit im Grunde: permanent- beurteilt, beobachtet und ggf. korrigiert); da ist es sicher nicht nötig, dass das zusätzlich auch noch ein paar über-ambitionierte Mütter übernehmen.

Die jeweiligen Mentoren (sowie übergeordneten Seminarleiter) also haben in aller Regel schon ein Auge darauf, ob jemand "gut" (genug) ist oder nicht.

Wenn ihr da eure persönlichen Vorbehalte habt, dann dürfte es völlig reichen, mit dem entsprechenden Mentor/Lehrer oder der Schulleitung zu sprechen. Alles andere fände ich, ganz ehrlich gesagt, von der Tendenz schon ein bisschen vermessen (und die Idee auch ausgerechnet noch mit einer Lehrprobe verknüpfen zu wollen: zudem ziemlich unsensibel).

Der Stresspegel bei sowas nämlich ist enorm hoch. Jemand, der das nicht selbst durchmacht, hat allerdings kaum eine Vorstellung von dem, was sich in dieser einzelnen Unterrichtsstunde alles ballt - daher aber eben mal diese paar Zeilen. Und die sehr sichere Aussage, dass ihr da nicht sitzen werdet. Wobei das für mich weniger eine Frage des "Dürfens", sondern eigentlich des gesunden Menschenverstandes ist...

Ein Refenrendar hat die erste Lehrerprüfung hinter sich und somit wahrscheinlich in Sachen Pädagogik mehr Kenntnisse als ihr. Da ihr schon beschlossen habt, dass er schlecht ist und nur noch Argumente sucht, "dass er nicht gut ist", hat es doch gar keinen Sinn, überhaupt am Unterricht teilzunehmen. Redet gleich mit dem Ausbilder und sagt dem mal, wie schlecht dieser Refenrendar ist und wie es euren Kindern schadet.

Ich finde das nicht fair. Der Lehrer hat studiert und außerdem werden die Prüfenden nach der Lehrprobe schon sagen ob er geeignet ist oder nicht. Außerdem haben Referendare anfänglich immer einen Betreuer, der mit im Unterricht sitzt. Den Unterricht beiwohnen dürft ihr nicht (außerdem fände ich das als Sohn auch peinlich)

Soll das ein schlechter Scherz sein?

1. Ein Referendar hat ein abgeschlossenes Lehramtsstudium, er ist also eigentlich schon ein Lehrer.

2. Eine Lehrprobe ist eine Prüfung für den Referendar, d.h. da ist er sowieso schon nervös. Da werden ganz sicher keine Eltern gebraucht, die ihn noch nervöser machen. Außerdem haben tern generell kein Recht den Unterricht zu besuchen, und in Coronazeiten schon gar nicht.

3. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Referendare eigentlich die besseren Lehrer sind, da sie deutlich motivierter sind, immer wieder Unterrichtsbesuche durch den für die Ausbildung zuständigen Lehrer bekommen, ...

Also nur weil der Referendar seinen Job lernt/macht muss man nicht gleich ihn mit "schlecht" beurteilen. Ich weiß nicht was Sie arbeiten, aber Sie haben auch bei Ihrer Arbeit einen Anfang gehabt.

Wir hatten damals im Bio Grundkurs im ersten Halbjahr eine normale Biolehrerin. Bei dieser lag ich bei einer hart erkämpften 3 und hatte eigentlich keine Ahnung, was ich da schrieb. ^^ Aber nach dem Halbjahr bekamen wir einen Referendaren, bei dem ich Bio sogar noch besser verstanden habe und auf eine 2 geklettert bin.

Außerdem sollte der Schüler dem Lehrer ebenfalls entgegenkommen und ihm kritisieren, oder positiv bewerten. Aus Kritik lernen die Menschen. Dann macht er es im nächsten Unterricht wahrscheinlich besser

Die Frage ist zwar bereits 8 Jahre alt, aber ich nehme an (da sie neu eingestellt wurde) dass Sie sich wieder die Frage stellen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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