An was glauben die Juden nach dem Tod?

4 Antworten

Nach dem Tod glaubt niemand mehr an was; auch ehemalige Juden und ehemalige Christen nicht.

- Gibt es eigentlich christliche und jüdische Leichen?

Können Leichen (noch) glauben?

Meine starke Vermutung ist, dass auch Juden nach ihrem Tod an gar nichts glauben - sowenig wie alle anderen Toten.

Beim Tod eines Juden kümmert sich die Chewra Kadischa (Beerdigungsbruderschaft) um den Toten und ein möglichst schnelles Begräbnis. Anschließend beginnt eine 30-tägige Trauerzeit, die den Angehörigen ein langsames Verabschieden von dem Verstorbenen ermöglicht.

Ein jüdischer Friedhof „Haus der Ewigkeit“ ist ein Friedhof mit Besonderheiten, die sich aus den Gesetzen des Judentums ergeben. So ist die Erdbestattung üblich, die dauerhafte Totenruhe gilt als unantastbar und Besucher legen statt Blumen in der Regel kleine Steine auf das Grab. Mit Bezug zu seinem lebensbejahenden Charakter und der Messias-Erwartung wird der jüdische Friedhof – nach einem jiddischen Ausdruck – manchmal auch „Guter Ort“ genannt.

Im alten Judentum stellte man sich vor, dass der Mensch nach seinem Tod in eine Schattenwelt eingehe und dort fern von Gott weiter lebe. Dieses Leben sei jedoch kein wirkliches Leben. Für einen frommen Juden ist es daher besonders wichtig, in seinen Nachkommen weiterzuleben.

Der Glaube an ein Leben nach dem Tod war in der letzten Zeit vor der letzten Tempelzerstörung im Jahr 70 unter den jüdischen Gelehrten umstritten**. Heute ist die Überzeugung, dass es eine Auferstehung der Toten gebe, im Judentum üblich. Insbesondere im orthodoxen Judentum gibt es auch die Vorstellung einer Reinkarnation.** (Wiki)

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