Akku einfrieren?

9 Antworten

Es funktioniert Da ich einen alten Li-Ion Akku eines Motorola Star Tacs hatte der sich nicht mehr laden liess, habe ich einfach den "einfriere-versuch" gemacht. Danach hat das Ladegerät den Akku wieder erkannt und dieser lässt sich wieder normal laden. Man sollte dabei bedenken dass die Lade-elektronic den Akku durch das Einfrieren wieder erkannt hat, da dieser tief entladen war (lag viele Jahre ohne Verwendung) Somit hat das Einfrieren bei mir perfekt funktioniert. Wie sich das bei NiMh Akkus verhält weiss ich nicht - bei Li-Ion funktioniert es und ist eine Alternative für die "Puls-Aktivierung" mit speziellen Ladegeräten.

Da ich einen alten Li-Ion Akku eines Motorola Star Tacs hatte der sich nicht mehr laden liess, habe ich einfach den "einfriere-versuch" gemacht. Danach hat das Ladegerät den Akku wieder erkannt und dieser lässt sich wieder normal laden. Man sollte dabei bedenken dass die Lade-elektronic den Akku durch das Einfrieren wieder erkannt hat da dieser tief entladen war (lag viele Jahre ohne Verwendung) Somit hat das Einfrieren bei mir perfekt funktioniert. Wie sich das bei NiMh Akkus verhält weiss ich nicht - bei Li-Ion funktioniert es.

Akkus enthalten Säuren und frieren nicht so leicht. Allerdings je tiefer der Akku entladen ist, desto höher ist er Schmelzpunkt der Säure. Eine stark entladene Autobatterie kann sogar schon bei -10°C einfrieren.

Mit einem normalen Kühlschrank kann man einen Akku (sofern der in Ordnung ist und nicht tiefstentladen) nicht einfrieren. Wenn man das aber geschafft hat, so hat der Akku dann in etwa die Leistung eines Ziegelsteins und kann den nur noch als Gewicht benutzen.

Um die Frage gründlich zu beantworten:

Die Geschwindigkeit mit der Chemische Prozesse stattfinden ist temperaturabhängig. Je höher die Temperatur, desto schneller und gründlicher der Chemische Prozess. Natürlich gibt es Grenzen, z.B. der Siedepunkt o.ä.

Je wärmer der Akku, desto höher seine Leistung. "Kocht" er, wird er zerstört. Kurz vor dem Kochen hat er seine maximale Leistung.

Warum man Batterien (NICHT AKKUS!!!!!) im Kühlschrank aufbewahren sollte ist einfach. Kühlt man die Batterie, so verlangsamt man die Chemischen Prozesse im inneren und damit auch die Geschwindigkeit der Selbstentladung.

Früher hatten Batterien eine Selbstentladungs-Halbwertzeit von wenigen Monaten. Alle paar Monate halbierte sich die Ladung. Gut gekühlt (ca. 5°C) im Kühlschrank, verzehnfachte man in etwa die Halbwertszeit. Dadurch hatte man wenn man die Batterie dann brauchte mehr Ladung übrig oder konnte die Batterie 10x länger lagern.

Zum benutzen muss man die Batterie wieder warm machen, sonnst schwächelt die Batterie auch wenn sie Voll ist.

Moderne Batterien haben eine Halbwertszeit von ca. 10 Jahren und mehr. Nur wenn man Batterien 100 Jahre lagern will, dann lohnt sich das kühlen.

Ich habe das Einfrieren mit einem alten Rasierer ausprobiert. Der hat nur noch jämmerlich gebrummt. Rasieren war nicht möglich. Hab ihn leer laufen lassen und danach ca. 36 Stunden ins Eisfach gelegt. Danach habe ich ihn etwas draußen liegen lassen un dann geladen. Und siehe da: er schnurrt wieder wie ein Kätzchen. Schon mehrere Tage! War das Zufall? Liegt das an der Art des Accus? Wer kann mir die chemischen und/oder physikalischen Tatsachen dazu erklären?

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Einfrieren ist Quatsch!Es geht darum das ein Laptop auch ohne Akku läuft,nämlich mit Netzteil.Sonst wird der Akku nie richtig Leer und wird immer wieder geladen.Das wirkt sich auf die Haltbarkeit aus und er kann nicht mehr so gut speichern.Darum nimmt Mann Ihn heraus Und tut Ihn Kühl lagern.Nicht einfrieren!

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