400V auf 230V Steckdose?

9 Antworten

Google mal "Sternpunktverschiebung".

Das deutet auf einen unterbrochenen Neutralleiter in der Zuleitung zur Verteilung hin. Lose Klemmschraube, vom Bohrer oder Bagger beschädigt....

Ruf einen Elektriker, der muss das prüfen. In einer Mietwphnung ist das Sache des Vermieters.

Klingt nach einer schlechten neutralleiter verbindung. Der neutralleiter besitzt einen relativ hohen übergangswiderstand. Wird ein verbraucher dessen last nicht ganz so groß ist so fällt an diesen die spannung ab. Je größer die last wird z.b. durch parallelgeschaltete verbraucher, desto größer wird die spannung die am neutralleiter abfällt. Der widerstand des neutralleiters ist sehr groß weshalb ein teil strom über eine andere phase fließt die spannung addiert sich also dazu und die spannung am verbraucher gleicht sich nehr und mehr der 400V an die du messen kannst wenn du phase gegen phasse misst.

Lass dir die neutralleiter verbindung mal überprüfen. Der hohe übergangswiderstand muss irgendwo hinter den punkten sitzen an dem er neutralleiter eines anderen verbrauchers der an einer anderen phase angeschlossen ist mit dem neutralleiter des betroffenen kreises zusammen sitzt.

Prüf die andere kreise ebenfalls wenn es sonst kreise gibt die den fehler nicht haben lässt sich schonmalausschließen, dass der fehler vor dem übergabepunkt des hauses sitzt das heißt der muss in der Installation des gebäudes sitzen.

Lass dir das von einen elektriker auf jeden fall überprüfen.

Hört sich u. U. nach Neutralleiter an. Als Laie hier schnellstmöglichst den Elektriker rufen, bevor noch mehr die Flügel streckt. Solche Fehler können großen Schaden anrichten!

Mfg

Uh, 400V (Drehstrom) auf einer 230V Schuko-Dose sind schon übel! Normalerweise dürfen da wirklich nur 230V anliegen. Klingt für mich so nach einer falschen Verdrahtung im Verteilerkasten. Ich bin jetzt leider kein Hausinstallationstechnikspezi, sondern eher für Geräte und Systeme, aber da ist irgend ein Wurm in der Verkabelung.

Da hast du wohl recht... Geräte im wert von gut 1000€ sind durch.

Okay dann gehe ich das nochmal durch alles... Komisch nur das es nach monatelangem problemfreiem Betrieb jetzt so plötzlich auftritt.

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@lIIMarcIIl

Nun ja, ist doch häufig so, dass vieles am Anfang relativ gut läuft und das Problem dann schleichend auftritt. :)

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@lIIMarcIIl

Es müsste sich aber um eine zentrale Stelle handeln, da wäre der Hausanschluss oder der dazugehörige Sicherungskasten verdächtig. Das sind meines Wissens nach geschraubte Verbindungen.

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Ja dürfte der Sicherungkasten der Unterverteilung dann sein. Ich überprüfe ihn morgen mal. Vielen vielen Dank

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Unterbrochener Neutralleiter? Mir fällt zwar gerade keine Konstellation ein, wo er sich exakt wie von dir beschrieben äußern würde, aber es wäre trotzdem mein erster Verdacht.

Unter normalen Umständen kann es keine 400 Volt geben, das Messgerät scheint ja okay zu sein. Und auch 270 sind durch die Toleranzen nicht gedeckt.

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Danke erstmal für die schnelle Antwort.

Daran habe ich auch schon gedacht muss wohl alle Leitungen nochmal prüfen.

Könnte es möglicherweise durch Feuchtigkeit in einem der Klemmkästen dazu kommen?

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@lIIMarcIIl

Wenn in einem Abzweig L fehlt, dann hast du bei 2 Phasen keine Spannung mehr. Da ist eine Unterbrechung kein Problem.

Das müsste auf der Drehstromseite liegen. Aber Korrosion? Vielleicht... Sie führt letztlich durch zu hohe Übergangswiderstände zu einer thermischen Belastung und wahrscheinlich dann auch zum Ausfall.

Wen du nicht der Kupferwurm Gilde angehört, dann bitte Finger weg.

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