25 ml Wasser + 25 ml Ethanol = 48 ml Ethanol ?

10 Antworten

Die Metapher mit Reis und Erbsen find ich echt gut. Man muss aber auch bedenken, dass Ethanol eigentlich ein einfach alkyliertes Wassermolekül ist, das heißt dieses Molekül kann nicht so toll Wasserstoffbrückenbindungen bilden wie Wasser, da auf einer Seite kein H-O mehr ist sondern C2H5. folglich ziehen sich die Moleküle nicht so sehr zueinander = > niedrigere Sdp und größeres Volumen mit gleicher Masse . Wenn diese beiden Verbindungen jetzt vermischt werden , füllen einerseits die Wassermoleküle etwas die Hohlräume und zusätzlich ziehen die Wassermoleküle durch Wechselwirkung die Moleküle mehr zusammen.

Man nennt das die Volumenkontraktion. Sie tritt nicht nur im Wasser/ Ethanol System auf.

Wasser ist im flüssigen Zustand in sogenannte Cluster angeordnet. Das sind Molekülhaufen mit schwacher Bindung. Sie sind auch der Grund für einige Eigenschaften des Wasser, wie große spezifische Wärmekapazität einen sehr hohen Siedepunkt im Vergleich zur Molekülgröße.

In die Zwischenräume der Cluster passen die relativ kleinen Ethanolmoleküle.

Das liegt an der unterschiedlichen Grösse der Moleküle von Wasser und Ethanol. Die Ethanol-Möleküle sind grösser und können somit in ihren Zwischenräumen im Verhältnis ein bisschen mehr an Wassermolekülen pro ccm. aufnehmen.

Deswegen nimmt das Gesamtvolumen beider Stoffe in der fertigen Lösung etwas weniger Gesamtvolumem ein.

Fehlerrechnung bei Konzentrationen?

Hallo Community,

in einem Praktikum haben wir verschiedene Konzentrationen hergestellt. Dazu haben wir erst mal 1 ml einer Stammlösung mit einer Konzentration von c0=1 mg/ml quantitativ in einen 10ml-Messkolben überführt und dann bis zur Markierung mit Wasser aufgefüllt. Das ergibt dann eine Konzentration von c1= 0,1 mg/ml

Von dieser Lösung haben wir mit einer Pipette 50 Mikroliter in einen 5ml-Messkolben gegeben und mit Wasser aufgefüllt. Das ergibt eine Konzentration von c2= 1 Mikrogramm/ml.

Davon haben wir mit einer anderen Pipette 10 Mikroliter in einen 5ml-Messkolben gegeben und mit Wasser aufgefüllt. Ergibt eine Konzentration von c2= 1ng/ml.

Aus diesen Lösungen haben wir zum Schluss mit verschiedenen Pipetten Proben mit unterschiedlichen Konzentrationen hergestellt. Ich glaube das muss ich nicht weiter beschreiben, weil das Prinzip ja das gleiche ist.

Ich soll jetzt die Fehler in den Konzentrationen der Proben ausrechnen, habe aber keine Ahnung, wie das genau geht. Kann mir da bitte jemand helfen?

LG

Silvio

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