160kVA Schweißgerät zuhause betreiben?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

ist DAS wirklich dein ernst? 160 kVA / 400 V ich gehe mal davon aus, dass es zweiphasig angeschlossen wird, das läuft dann wohl auf 400 Ampere heraus... das würde auch ungefähr mit dem Anschlussquerschnitt korospondiren. 160 Ampere brauchst du MINDESTENS! und auch nur dann, wenn es a.) garantiert nicht vollast gefahren wird und b.) kann ich auch das nicht garantieren...

kumpelchen kann ja mal überlegen, was billiger ist: was anderes besorgen oder eigener trafo, kompensationsanlage, wandlermessung.....

lg, Anna

Die Sicherung sollte so ausgelegt sein, dass sie die volle Leistung des Gerätes liefern kann, ebenso die Anschlüsse.

Es ist sicher nicht Ratsam hier auf gut Glück zu hoffen die Sicherung wirds schon richten wenn ich zu stark aufdrehe, die Sicherung sollte nur in Ausnahmefällen schalten und sonst nicht.

"Seine Aussage zum Schweißgerät: Ich will ja nicht Vollgas fahren."

Und dann kommt jemand des Weges einher und fährt Vollgas. Und nun?

"Nun denn, dass ich das Schweißgerät nicht mal ansatzweise an dessen Grenze betreiben kann, dürfte klar sein. "

Ich denke, dass du es gar nicht betreiben darfst, solange nicht absolut sicher gestellt ist, dass die oberen Leistungsstufen gegen Benutzung gesperrt sind. Wobei ein örtlicher konzessionierter Elektro-Fachbetrieb und auch der Energieversorger ein Wörtchen mitzureden hat, da es sich dabei um eine exorbitante induktive Last nebst einer ansehnlichen Spitzenlast handelt, was die EVU nicht gerne sehen und entsprechende Kompensationsmaßnahmen fordern.

Ich würde es an deiner Stelle einfach sein lassen.

vergiss es einfach,er wird nicht mal zum schweißen kommen da fliegt schon nur beim einschalten die sicherung

Wenn er das Schweißgerät benutzen will muss da eine andere Zuleitung in den Verteiler rein sodass dort eine höhere Sicherung verbaut werden kann .ansonsten gehts nicht

160.000 Watt?! Ähm... irgendwie unrealistisch meine ich doch. Das wären selbst bei 400 Volt noch !400 Ampere!. 

Nein, das ist nicht unrealistisch! Im Automobilbereich sind Punktschweißzangen (von der Arbeitsweise her ist das Widerstandsschweißen) mit über 300kW durchaus üblich. Die werden natürlich zentral gesteuert und deren Inverter periodengenau angesteuert damit sich die Last zeitlich verteilt. Was zählt ist die eingebrachte Energie im Schweißpunkt, also das I²t.

0
@ghost40

Ja wow, aber ein Schweißgerät, dass man in ne Steckdose steckt, hat sicher keine 160 kW. 

0
@Shalidor

Wo steht, dass dieses Gerät in eine Steckdose gesteckt wird?

Laut Anschlussplan ist das Gerät übrigens mit 185mm^2 anzufahren

Das würde schon zu den 400 Ampere passen.

0
@PeterKremsner

Also wenn mich nen Kumpel bittet, ein Gerät mal bei mir anzuschließen, gehe ich davon aus, dass es etwas für die Steckdose ist und nichts, wofür man ein eigenes Kraftwerk und eine armdicke Zuleitung braucht...

0

Was möchtest Du wissen?