14 und 19 sex anzeige?

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13 Antworten

Normalerweise hat diese Strafanzeige keine Erfolgsaussichten, wenn keine Zwangslage ausgenutzt wurde und wenn kein Abhängigkeitsverhältnis besteht.

Wenn es allerdings länger her ist, so dass die Freundin zum Zeitpunkt der sexuellen Handlungen erst 13 war, dann hat sich der Freund strafbar gemacht und kann mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren bestraft werden.

Wäre der Freund bereits 21, dann wäre es auch etwas anderes. Denn Personen über 21 können bestraft werden, wenn sie mit Leuten unter 16 Sex haben und dabei die Unfähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzen. 

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Kommentar von Yankors
24.09.2016, 23:39

*Fuer FuHuFu

Deine Antwort ist zwar schon vom11.08. aber ich schreib trotzdem etwas dazu, weil naemlich Deine Angaben nicht richtig sind."Zwei wichtige Dinge sind bei diesem leidigen Them zu unterscheiden.

Bei allen Maedchen die das 13. Lebensjahr noch nicht vollendet haben,ist es ganz eindeutig eine Straftat, wenn der junge Mann  zur Tatzeit schon 18 war, denn im besagten Alter des Maedchen ist sie vor dem deutschen Gesetz noch ein Kind.Dies ist ein Delikt was automatisch von Staats wegen verfolgt wird.Vom vollendeten 14. Lebensjahr des Maedchens bis zum 16. Lebensjahr liegt es bei den Eltern ob sie eine Anzeige machen oder nicht. Meistens wird sie gemacht.Das Delikt heisst ganz eindeutig Verfuehrung einer Minderjaehrigen.

Tareq A.

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Einvernehmlicher Sex bei Jugendlichen zwischen 14 und 16 ist strafbar, wenn der Täter älter als 21 ist und "die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt". Der letzte Punkt macht deutlich, dass es da Interpretationsspielraum gibt. Aber wenn der Freund 19 ist, dürfte eine Anzeige keine großen Konsequenzen nach sich ziehen. Die Eltern schießen sich damit in der Regel aber ein Eigentor. Je stärker sie sich gegen eine Verbindung stemmen, desto stärker schweissen sie die beiden im Allgemeinen zusammen. Selbst wenn sie mit ihren Bedenken eigentlich Recht hätten.

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Kommentar von Libertinaer
12.08.2016, 14:52

Der letzte Punkt macht deutlich, dass es da Interpretationsspielraum gibt

Nicht wirklich. Ist ein eher theoretisches Konstrukt ohne praktische Relevanz ...

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https://krony.de/alters-tabelle-wer-gesetzlich-mit-wem-sex-haben-darf.html

Aufpassen! Ihr dürft miteinander kopulieren, solange ihr es beide
aufrichtig wollt. Weder darf hier für Sex Geld verlangt noch eine
Zwangssituation deines Partners – beispielsweise Erpressung deinerseits –
ausgenutzt werden. Siehe § 182 Abs. 4 des deutschen Strafgesetzbuchs.

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Anzeige kann man in Deutschland erst einmal alles. Was dabei heraus kommt ist dagegen die andere Sache. 

Wenn also deine Freundin zum Zeitpunkt wo sie mit ihrem Freund Sex hatte tatsächlich schon 14 und nicht 13 war, dann ist es zumindest vom Gesetz her nicht verboten sofern ihr für den Sex kein Geld geboten wurde, oder eine Zwangslage ausgenutzt wurde. 

Daher würde die Anzeige, wenn denn deine Freundin sagt dass sie es freiwillig getan hat letztendlich ins Leere laufen. 

Nervig ist dann da nur der ganze Bürokratenkram .. so wohl für die Eltern deiner Freundin, als auch für ihren Freund. 

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Zitat:
"In diesen Fällen sind sexuelle Handlungen ohne Einschränkungen erlaubt:
» Du bist 14 oder 15. Dein Sexpartner ist 14 oder älter aber unter 21."
Quelle: http://www.bravo.de/dr-sommer/sexuelle-beziehungen-was-ist-verboten-was-erlaubt-261211.html

Also es ist nicht strafbar, du hast sie ja zu nichts gezwungen und es ist keine Prostitution, die in dem Alter für sie/ dich natürlich strafbar wäre. Andere Quellen im Netz behaupten übrigens das gleiche. Lass dich von den Eltern nicht unnötig unter Druck setzen - sie haben nichts in der Hand.

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Ich glaube eine Anzeige können die Eltern schon aufsetzen aber ich denke die würde ins Leere laufen.
Die Eltern wussten von der Beziehung und das ist wie ein Ei Verständnis für alles was damit zu tun hat. Außerdem war alles freiwillig und nicht gezwungen oder bezahlt oder ähnliches ;)

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Lieber Hannoverliebt14.

Bei Jugendlichen ist auch einvernehmlicher Sex dann strafbar, wenn der, der die sexuelle Handlung vornimmt, älter als 21 Jahre ist und damit die sexuelle Fähigkeit des Geschlechtspsrtners ausnutzt.

Der Altersabstand soll Fälle eines "gefährdungstypischen Machtgefälles" erfassen und keine jugendtypischen Beziehungen.

Du musst demzufolge keine Angst haben, wenn eine Einvernehmlichkeit vorliegt. 

Sollte der Sexualpartner jedoch Gegenteiliges behaupten, könnte trotz alledem ein Verfahren auf Dich zukommen. Dies solltest Du wissen. Was sich dann auf der Verhandlung herauskristallisiert, ist eine andere Angelegenheit.

Es ist immer Überlegenwert,jedoch sicher kannst Du hier auch kaum sein, sich einem älteren Geschlechtspartner zuzuwenden. Jedoch auch in der Ehe gibt es keine Veränderung diesbezüglich, sollte keine Einvernehmlichkeit vorliegen.

Vor Inbetriebnahme des...immer den Verstand einschalten, so oder so.

Liebe Grüße

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Nein das kann eigentlich nichts geben. Solange deine Freundin nicht sagt dass sie genötigt wurde oder ähnliches können die Eltern da nichts tun

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Hallo,

ich würde dir empfehlen dich mit der Thematik "Schutzalter" näher zu befassen. Es kann dir hier niemand eine zufriedenstellende Antwort geben, ohne die genauen Hintergründe zu kennen. Als Tipp würde ich dir diesen Eintrag empfehlen: https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzalter 

Du findest dort alles was zu deiner Fragestellung wichtig ist.

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Kommentar von Libertinaer
12.08.2016, 15:00

Es kann dir hier niemand eine zufriedenstellende Antwort geben, ohne die genauen Hintergründe zu kennen.

Doch, natürlich. Die Hintergründe sind hier unbedeutend, da sie gegen kein Gesetz verstoßen (können).

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In den meisten Bundesstaaten der USA könnte eine solche Anzeige funktionieren, denn dort geht die Rechtssprechung davon aus, dass ein Jugendlicher unter 18 dem Geschlechtsverkehr nicht wirksam zustimmen kann und es damit automatisch eine Vergewaltigung (bzw. zumindest Missbrauch) wäre. Vielleicht haben die Eltern es so in irgendeiner Reportage aufgeschnappt. 

Vor dem 14. Geburtstag gelten Personen in Deutschland als Kinder, sind damit noch nicht strafmündig und unter besonderen Schutz des Gesetzes gestellt. Daher können unter 14-jährige auch nicht belangt werden, wenn sie z.B. einen Diebstahl begehen, Körperverletzung begehen oder eben Sex haben. Dies ist dann allerdings kein Freifahrtsschein, denn wer allzu sehr über die Strenge schlägt, bekommt ggf. Besuch vom Jugendamt und die Eltern entsprechend Ärger. 

Zwei unter 14-jährige, die miteinander Sex haben, können daher nicht belangt werden. 

Ist einer der Sexpartner allerdings noch Kind und der Partner mindestens 14, dann sieht der Gesetzgeber sexuelle Handlungen aller Art (also auch schon einen Zungenkuss) als "Sexueller Missbrauch von Kindern". Dabei spielt es KEINE Rolle, ob das Kind einverstanden war oder den Sex gar initiiert hat! Auch die Eltern können es nicht wirksam "genehmigen" - im Gegenteil: Durch Förderung oder Duldung des "Missbrauchs" können sie selbst Ärger bekommen. Spätestens wenn ein Kind schwanger geworden ist, lässt sich da nichts mehr "unter den Teppich kehren". 

In Deutschland gilt, dass Jugendliche ab 14 Jahren mit jedem Sex haben dürfen - egal wie alt - solange weder Zwang ausgeübt wird, noch Geld fließt oder ein Abhängigkeitsverhältnis (Lehrer/Schüler, Chef/Angestellter usw.) ausgenutzt wird. 

Ist die Jugendliche unter 16 und der ältere Partner ÜBER 21, KÖNNTEN die Eltern des/der Jugendlichen ihn dann anzeigen, wenn er die (durch einen Gutachter zu belegende) fehlende Reife des Jugendlichen ausgenutzt hat. Ab 16 gibt es dann keine Altersgrenzen mehr. 

Damit dürfte eine 14-jährige theoretisch also auch mit einem 60-jährigen Sex haben, ohne dass sich die Staatsanwaltschaft dafür automatisch interessiert. 

Eltern haben allerdings ein Umgangsbestimmungsrecht - d.h. sie könnten einem unter-18-jährigen verbieten sich mit dem Freund/der Freundin zu treffen - was aber seit Jahrhunderten Liebende nicht davon abhält es heimlich zu tun... . 

Seid nett aufeinander! 

R. Fahren 

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Kommentar von Libertinaer
12.08.2016, 14:57

Zwei unter 14-jährige, die miteinander Sex haben, können daher -nicht belangt werden.

Im Recht gibt es Straf- und Zivilrecht (inkl. Familienrecht). Strafunmündige können strafrechtlich nicht belangt werden, zivilrechtlich aber schon.

"(...) daher nicht belangt werden", ist also eine absolut sinnfreie, bzw. natürlich falsche Aussage.

Dass sie nicht belangt werden können, hat andere Ursachen: es liegt keine illegale Handlung vor.

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Kommentar von Yankors
01.10.2016, 21:20

Hat ein /ne ueber 16 Jaehrig/e mit einer/nem unter 14 Jahren, dann greift zwar nicht automatisch der Staatsanwalt ein(Offizial Delikt) aber es kann auf Antrag der Eltern eine Strafverfolgung in Gang gebracht werden, unabhaengig davon,ob sie nun zum gewuenschten Erfolg(Verurteilung, des oder der Verfuehrere/in, wg Verfuehrung Minderjaehriger kommen.)

Tareq A.

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"Verführung Minderjähriger" ist in keinem deutschsprachigen Staat eine Straftat. Auch nicht in Deutschland.

Es ist nicht möglich, einen 19-Jährigen in dieser Konstellation in Deutschland erfolgreich vor Gericht zu bringen.

Denn eine Zwangslage hat er offensichtlich nicht ausgenutzt, für den Sex bezahlt hat er vermutlich auch nicht, und selbst wenn sie unwahrscheinlicherweise ausnahmsweise noch nicht über die Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung verfügt hätte: er hat es offensichtlich nicht ausgenutzt (was aber ohnehin erst ab 21 strafrechtlich relevant sein könnte).

Der Sex selbst war legal - da können sich die Eltern auf den Kopf stellen. Sie haben da (ab 14) nichts mehr zu melden.

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Kommentar von Yankors
26.09.2016, 22:49

Das ist unrichtig.Zwischen 14 bis 16 Jahren greift der Staatsanwalt zwar nicht mehr automatisch ein, aber er ist verpflichtet lt. Gesetz die Tat, auf Antrag der Eltern zu verfolgen. Was dann daraus wird bleibt den Umstaenden und dem Richter ueberlassen.Ausserdem hatte ich in meinen Ausfuehrungen klarzumachen versucht, das das Maedchen, sollte sie heute 14, die Tat aber schon laenger her sein,sie moeglicherweise damals erst 13 war. Somit war sie lt. Gesetz noch ein Kind und das bedeutet, schwere Unzucht mit einem Kind und kann dementsprechend schwer bestraft werden. Dein Argument, das die Eltern eines Maedchens das ueber 14 ist ,ihm nicht mehr dreinreden koennen,ist somit nichtssagend und wertlos.

Tareq A.

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Wenn es etwas laenger her war, dann kann es moeglicherweise boese enden.Angenommen sie war zur Tatzeit  erst 13, dann war sie lt. Gesetz ein Kind, Strafe bis zu 5 Jahren unter Umstaenden.

Tareq A.

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Kommentar von Libertinaer
01.10.2016, 14:54

Angenommen sie war zur Tatzeit  erst 13, dann war sie lt. Gesetz ein Kind,

Hätte, hätte, Fahradkette.

Davon abgesehen: Straftaten muss man auch beweisen. In so einem Fall üblicherweise indem man bei der Tat erwischt wird. Das dürfte schwerfallen, wenn man schon 14 ist.

Strafe bis zu 5 Jahren unter Umstaenden.

Bis 10 Jahre unter Umständen.

In SO einem Fall wie HIER, FALLS es denn die Konstellation 18 & 13 wirklich gegeben hätte und auch hätte bewiesen werden können: 1 Jahr üblicherweise ausgesetzt zur Bewährung. Sollte das Gericht noch Jugendstrafrecht anwenden: Keine Gefängnisstrafe, sondern ein paar Sozialstunden.

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Ich denke mal das könnte ne anzeige geben.. aber frag mal beim rechtsschutz nach

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