1100 ppm Fluorid Zahnpasta besser als 1450 ppm Fluorid Zahnpasta?

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4 Antworten

Für Erwachsene empfiehlt sich eher Zahnpasta mit einem einem Fluoridgehalt von 1450 ppm.

Falls du Pobleme mit deinen Zähnen haben solltest, dir bei Zahnpasten nach wie vor unsicher bist, kann dir vor allem einer helfen: Dein Zahnarzt! :)

Also sprich das ruhig beim nächsten Kontrolltermin, den du hoffentlich regelmäßig vereinbarst, an. :)

Besser auf Fluoride verzichten, da diese die Zirbeldrüse angreifen können. Es gibt ein paar gute alternativen, z.B. Biorepair oder Ajona

Komplett weglassen will ich es auch nicht...

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Der Quatsch ist schon wieder so alt, dass die Anzahl der Gegenbeweise ganze Bibliotheken füllen könnten. 

Das beste der Seite ist, dass diese auf die Website russische-heilgeheimnisse.com verweist. :-D

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So einen pseudowissenschaftlichen Quatsch habe ich lange nicht mehr gelesen.

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@Lestigter

Du kannst auch an Gummibärchen sterben. Musst nur genügend davon essen! Die Dosis macht das Gift.

Und auf welcher Logik funktioniert die Homöothapie. Ich sage bloß "Belladonna"!!

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@Hoppser123

Wusste nicht, dass man mit Gummibärchen früher Ratten vergiftet hat..

Wie hoch ist denn die Dosis, die man braucht?

Ähnlich wie eine Tube Zahncreme für ein Kind zu töten reicht?

Belassen wir es dabei, jeder wie er will!

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@Lestigter

Ich wusste nicht, dass du eine Ratte bist. Denn wenn du aufmerksam gelesen hättest, hast du bestimmt gemerkt, dass ich geschrieben habe: "Du kannst auch an Gummibärchen sterben."


Du kannst auch an zu viel Wasser trinken und sterben!

Nimm am besten noch ein paar überteuerte Zuckerkügelchen. Am besten die Sorte "Calcium fluoratum". Da ist nämlich böses Kalziumfluorid drin, ein Salz der Fluorwasserstoffsäure, das in der Natur als Mineral Fluorit vorkommt und in Bergwerken abgebaut wird. Wird komischerweise bei "Zahnschmerzen, bei kariösen Zähnen sowie Zahnfleischentzündung bei Kieferschwund" empfohlen.

Wenn sich da die Alternative Medizin nicht selbst in den Schwanz beißt. :-D

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@Lestigter

Hallo Lestigter,

Ich finde es gut, dass du dazu anregst sich gründlich über ein Thema zu informieren! :)

Hier ein paar Informationen bezüglich deiner Aussagen und Fragen:

"Als wahrscheinlich toxische Dosis (Probably Toxic Dose; PTD) wird ein Wert von 5 mg Fluorid pro Kilogramm Körpergewicht angegeben. Dies entspricht bei einer erwachsenen Person, die 70 kg wiegt, 350 mg Fluorid (in etwa 3–4 Zahnpasta-Tuben, bzw. einer Tube Dentalgel wie elmex gelée). Die sicher toxische Dosis (Certainly Toxic Dose; CTD) liegt bei 32–64 mg Fluorid pro Kilogramm Körpergewicht."
[Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fluorose#Akute_Fluorose ]

"Ab dem Durchbruch des ersten Milchzahnes sollte dieser einmal am Tag mit einer erbsengroßen Portion Kinderzahnpasta (500 ppm Fluoride, 0,05% Fluorid) geputzt werden. D. h. 1 Gramm Kinderzahnpasta mit 500 ppm Fluoriden enthält 0,5 mg Fluorid, bei einer erbsengroßen Portion (kleiner gleich 0,25 g) ergibt dies ungefähr 0,125 mg Fluoridaufnahme pro Tag alleine durch das Zähneputzen.

[...]

Man kann generell davon ausgehen, dass bis zum 6. Lebensjahr noch ca. 50% der eingesetzten Zahnpasta verschluckt werden.
"

Kinderzahnpasten haben einen geringen Fluoridgehalt. 500 ppm ( = 500 / 1000000 = 0,05 % ) sind mitunter ein üblicher Wert.
Diesen Wert hat man bei Kinderzahnpasten von Elmex. Eine Tube umfasst 50 Gramm Zahnpasta. Bei einem Fluoridgehalt von 500 ppm entspricht das 50g * 500 ppm = 0,025 g.
Viele Kinder bekommen ihre ersten Zähne im Alter von 6 bis 7 Monaten. Das Körpergewicht schwankt beträgt in dem Alter rund 7 bis 9 kg (Quelle: http://www.netmoms.de/magazin/baby/baby-entwicklung/gewichtstabelle-fuer-babys-und-kleinkinder/ ).

Gehen wir von dem geringeren Gewicht von 7 kg aus, dann beträgt die tödliche Dosis Fluorid 7 kg * 5 mg/kg = 35 mg = 0,035 g.
Selbst wenn das Baby dermaßen schlechte Eltern hat, dass es eine ganze Tube Zahnpasta schluckt, wird es das vermutlich überleben. Trotzdem sollte man das Baby hier dringend in die Notaufnahme bringen, da 35 mg auch nicht gerade unbedenklich sind und gesundheitliche Probleme bergen können!

Bis zum 6. Lebensjahr wird empfohlen Zahnpasta mit bis zu 500 ppm Fluoridgehalt zu verwenden. Je älter das Kind, desto schwerer ist es und somit ist auch die tödliche Dosis viel höher.
Ein Gewicht von 30 kg für ein 6 jähriges Kind ist nicht unüblich. (Quelle: netmoms.de) 
Die tödliche Dosis beträgt demnach 30 kg * 5 mg/kg = 150 mg = 0,15 g. Wie man sieht also um einiges höher, weshalb eine ganze verschluckte Tube Zahnpasta auch nicht zum Tod führen wird.
Sicherheitshalber sollte man trotzdem einen Arzt konsultieren.

Wie du merkst reicht eine Tube Zahnpasta in der Regel also nicht aus, um ein Kind zu töten.

Zu viel von einem Stoff, egal ob Zahnpasta, Salz, Alkohol, oder was auch immer, ist aber immer ein Problem. Die Menge macht nunmal das Gift. Das bedeutet aber keineswegs, dass der Stoff generell gemieden werden soll.
Fluorid ist beispielsweise auch ein mitwirkender Stoff bei der Knochenbildung.

Ich hoffe, ich konnte damit deine Fragen damit beantworten. :)

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@LupusTerre

Danke für den Link, wie steht es da so treffend geschrieben (der erste Teil ist wie von dir zitiert, den weiteren Teil hast du vergessen, dedhalb will mich den nacholen..

...bei einer erbsengroßen Portion (kleiner gleich 0,25 g) ergibt dies ungefähr 0,125 mg Fluoridaufnahme pro Tag alleine durch das Zähneputzen. Alle weiteren Male am Tag nur mit Wasser oder einer absolut fluoridfreien Zahnpasta putzen.

Als Obergrenze der internen Aufnahme von Fluorid gilt: 0,05 -- 0,07 Milligramm Fluorid pro Kilogramm Körpergewicht am Tag (WHO).

Das schreibt deine Quelle, also ganz so ungefährlich wohl doch nicht...

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