Rente mit 67 was sagt ihr dazu?
Mich würden eure Meinungen dazu interessieren denn bei mir kocht da voll die Wut hoch denn sollte ein Staat nicht für das eigene Volk da sein und schauen das es ihnen gut geht anstatt das "Sozialamt" für die ganze Welt zu spielen und mit Geld das es nicht hat um sich zu werfen. Es werden Milliarden ausgegeben und das Loch soll nun die arbeitende Bevölkerung wieder stopfen.
11 Antworten
Wir haben einen massiven demographischen Wandel, das heißt:
Immer mehr alte Menschen, immer weniger junge Menschen.
Die jungen Menschen zahlen die Rente der alten Menschen irgendwann (vereinfacht gesagt). Wenn es jetzt "zu viele Alte" sind, wir die Rente immer dünner und das Renteneintrittsalter immer höher, damit man noch lange in die Rentenkasse einzahlen kann, bzw. muss, sonst reicht es einfach nicht im Ansatz für alle.
Was kann man jetzt tun?
Option A)
Rentenbeiträge erhöhen, das Renteneintrittsalter senken. Dann kann man mit 60 in Rente gehen, arbeitet bis dahin aber für noch weniger Netto vom Brutto, weil wir die Rentenbeiträge einfach verdreifachen müssen.
Option B)
Renteneintrittsalter erhöhen, Beiträge stabil halten. Dann gehen wir mit 70+ in Rente, auch nicht so geil.
Option C)
Arbeiten in der Rente erlauben, sodass sich Rentner was dazu verdienen können. Löst individuelle Geldprobleme, bzw. wenn Rentner über ihren Freibetrag kommen, fließt das übrige Geld in die Rentenkasse. Auch nicht sooo geil, nicht jeder Rentner will oder kann noch arbeiten.
Option D)
Mehr Beitragszahler in der jungen Generation generieren.
Ja, wie das? Mehr vög*ln? Wäre eine Idee, klar, dann kommen mehr Kinder, die später mal als Erwachsene arbeiten und dann die Rentenkassen befüllen, aber... Wenn jetzt jemand schwanger wird, kommt in 9 Monaten der neue Erdenbewohner, der mind. 20 Jahre brauchen wird, ehe er mit der Schule, Studium und/ oder Ausbildung fertig ist und dann in die Rentenkassen einzahlen kann. So viel Zeit haben wir nicht.
Was bleibt uns da nur übrig...
Vielleicht wäre es eine Option, Fachkräfte aus dem Ausland nach Deutschland zu holen? Wenn sie hier arbeiten und leben zahlen sie hier Steuern und Sozialabgaben, also auch in die Rentenkasse ein.
Hmmm so viele Fachkräfte gibt es nicht und andere Länder sind auch attraktiv? Hmm, wie wäre es dann, die sich im Land befindlichen, arbeitsfähigen Geflohenen mit Deutsch- und Integrationskursen auszustatten, ihnen eine Arbeitserlaubnis zu erteilen und sie so aus dem System zu nehmen und dazu zu bringen, ins System einzuzahlen?
Wäre das eine Lösung?
Oder doch lieber auf Staatskosten in den Flüchtlingsheimen zusammenpferchen, bis es mal wieder eskaliert und sie sich aus Frustration radikalisieren?
Wer mit 60 seinen Job verliert, hat oft keine Chance mehr. Und dann? Arbeitslos, Rentenabschläge, Frust pur – obwohl man eigentlich arbeiten möchte. Da beißt sich das System selbst in den Arsch.
Die Rente ist verloren. Es wird sich da nie etwas ändern, deswegen muss jeder selber gucken wie er klarkommt.
Es wird immer schlimmer und bald gibt es fast gar keine Rente mehr. Und was haben jetzt Freiberufler damit zu tun?
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Klar, bekommt man Rente, wenn man immer einzahlt. Aber die muss in der Regel mit Grundsicherung aufgestockt werden, weil es zu wenig ist. 🤷🏻♂️
bald gibt es fast gar keine Rente mehr
Die gesetzliche Rente wird nicht "eingestellt". Ich bekomme jedes Jahr eine Information, wie viel Rente bereits eingezahlt wurde. Ich Ich habe noch 35-40 Jahre vor mir, wo ich einzahlen kann.
Und was haben jetzt Freiberufler damit zu tun?
Wie schon gesagt: Freiberufler zahlen meistens nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein und müssen anderweitig vorsorgen.
Jeder sollte vorsorgen. Nur die Rente allein wird kaum reichen.
Ich finde, faire Steuern für Schwerverdiener, Großerben und bessere Kontrollen gegen Steuerbetrug würden sehr viel mehr bringen, als zwischen den Arbeitnehmern Neid zu schüren.
Für Bürohocker kein Problem, für körperlich Arbeitende ein Unding.
Es geht auch nicht darum das der Maler bis 67 auf dem Gerüst arbeitet, der Bäcker mit 67 am Ofen steht, der Straßenbauer mit 67 den Asphalt ausbringt. Das ist schlicht nicht möglich.
Es geht darum Menschen welche ihr Leben lang gearbeitet haben
die Rente kürzen zu können .
Wir brauchen schließlich viel Geld für Pseudo - "Flüüüchtlinge" aus aller Drittwelt, oder für irgendwelche "Projekte" allüberall welche nicht unserem Land, unseren Bürgern zugute kommt.
Schluß damit !
So ein Schwachsinn! Die Rente ist nicht "verloren". Wer zu Zeiten seines Berufslebens regelmäßig eingezahlt hat, wird auch Rente später bekommen.
Solche dämlichen Behauptungen kommen i.d.R. von Freiberuflern, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen.