Freiwilliger Wehrdienst statt Rückkehr zur Wehrpflicht – ist das ein guter Kompromiss?
Derzeit wird in Deutschland viel über die Zukunft der Bundeswehr diskutiert. Geplant ist eine neue Form des Wehrdienstes. Er soll offiziell freiwillig bleiben, aber alle 18-Jährigen müssen ab 2027 einen Wehrfragebogen ausfüllen und sich auf Wunsch auch körperlich untersuchen lassen. Ziel ist es, die Zahl der Soldatinnen und Soldaten deutlich zu erhöhen. Gleichzeitig will man die Möglichkeit offenhalten, die Wehrpflicht im Notfall wieder einzuführen.
Manche sehen darin einen pragmatischen Kompromiss. Die Freiwilligkeit bleibt bestehen, aber es entsteht eine Art Vorbereitung für den Ernstfall. Andere kritisieren, dass es wie eine versteckte Pflicht wirkt und gerade junge Menschen unter Druck setzen könnte.
Spannend ist auch, dass parallel über einen Nationalen Sicherheitsrat gesprochen wird, der die deutsche Sicherheitspolitik zentraler und langfristiger planen soll.
Wie seht ihr das. Ist dieser Weg ein moderner Mittelweg, um die Verteidigungsfähigkeit zu sichern, oder bedeutet er eher eine unterschwellige Wehrpflicht. Würdet ihr euch damit wohlfühlen, wenn ihr in der betroffenen Altersgruppe wärt. Und denkt ihr, das stärkt wirklich den Frieden und die Sicherheit oder belastet es junge Leute eher unnötig.
9 Antworten
Also ich persönlich bin betroffen und ich will gerade in dieser Angespannten Lage nicht! Ich habe Angst und bin froh das es noch freiwillig ist!
( Bin Männlich daher muss der Fragebogen ausgefüllt werden mein Kreuz kommt zu Nein)
LG.
Danke. So denke ich auch,ich hab auch Familie auch wenn die manchen Jugendlichen egal ist ich liebe sie! Und ich möchte sie nicht für die Bundeswehr verlieren!
was denkst du wofür man Soldaten braucht sicher nicht für ne Friedensdemo.
Es ist ressourcentechnisch aktuell gar nicht machbar, die Wehrpflicht wieder zu aktivieren, auch wenn eine ausreichende Zahl an Wehrdienstleistenden mittel- und langfristig das Ziel sein muss.
Zuerst muss neben der Geschlechter- auch die Altersfrage zeitgemäß geklärt werden, ebenso der "Pflicht-Status" von Zuwanderern.
Bis dahin braucht es Übergangslösungen, und die, die jetzt gefunden wurde, ist nicht die schlechteste.
Ich würde in dem Zusammenhang auch empfehlen, einen ähnlichen Fragebogen an alle zu schicken, die grundsätzlich (bei der Bundeswehr oder in anderen Gemeinschaftsdiensten) einsetzbar wären und schon länger vergeblich "Arbeit suchen"...
Warum nicht "Bürgerdienst vor Bürgergeld"?
PS: Schade, dass ihr armen, übervorteilten Kinder des neuen Jahrtausends euren hochentwickelten Gerechtigkeitssinn nicht nutzt, um selbst bessere und fairere Lösungen vorzuschlagen... Aber Meckern und Jammern ist so viel einfacher.
Ähm es gibt keine ernsthafte Lösung gegenüber Menschen die Gewalt antun außer sie zu therapieren bevor sie Aggressoren werden. Viele Bürgergeldler sind Rentner, alleinerziehende Mütter oder wie solls anders sein psychisch zerstörte Menschen. Ich wurde von Gewalt Traumatisiert ich werde sowas niemals machen oder wem empfehlen. Es ist auch gar keine Pflicht denn am Ende entscheidet die Demokratie über ein demokratisches Land und das entsteht durch die Mehrheit der Bürger und ja man könnte sogar Deutschland aufgeben und sagen wisst ihr was is mir zu dämlich.
Da wär kein Kommentar auch besser gewesen als diesen Kinderkram...
Ja, das ist sinnvoll. Minister Pistorius hat aber auch gesagt, daß die Wehrpflicht wie-der eingeführt werden soll, wenn sich nicht genug Freiwillige finden. Das ist sinnvoll.
Ich bin für die Wehrpflicht.
Man kann bei der Bundeswehr so viele Berufe ausüben und außerdem viel Geld verdienen.
Ich wäre selber betroffen und bin gegen den Wehrdienst, vor allem in unserer aktuellen Lage. Auch stellt sich mir die Frage nach der Gleichberechtigung, von der anfangs gesprochen wurde, die ich allerdings nicht finde. Außerdem haben wir gar nicht die nötige Ausrüstung (Kasernen, Ausbilder), bis 2027 wird das eh nichts. Auch findet man mit dem Bundeswehrton auch nicht mehr den Anklang wie früher. Der höhere Sold ist zwar gut, aber trotzdem bleibt man Kanonenfutter.
*lasst euch nicht als Kanonenfutter missbrauchen; lieber würde ich Deutschland verlassen, ohne Scheiß.