Meine Mutter verbietet mir bei meinem Freund zu schlafen?

17 Antworten

Schau mal hier:

https://www.rataufdraht.at/themenubersicht/familie/wenn-eltern-das-ubernachten-beim-schatz-verbieten

könnte hilfreich sein, ist zwr aus Österreich, aber ist trotzdem vernünftig. Schau mal hier:

https://www.frag-einen-anwalt.de/Freundin-16-Freund-18-uebernachten--f241428.html

was ein Anwalt zum Thema sagt. Paragraf 182 StGB trifft auf Dich nicht zu, und Paragraf 1632 BGB wir um so schwerer, je älter Du bist. Aber überleg Dir, ob Du mit Deinen Eltern wirklich Streit willst

Woher ich das weiß:Recherche
Meine Mutter verbietet mir (16) bei meinem Freund (18) zu schlafen.

Darf sie nicht. Linkes Ohr rein, rechtes Ohr raus, fertig.

Sie meint er ist nett aber ich solle nicht bei ihm übernachten.

SMS schicken. "Bin über Nacht weg. Mir geht es bestens. Komme erst morgen mittag nach Hause.", Handy ausschalten, und am nächsten Tag die Standpauke hinnehmen.

Früher oder später haben sie sich daran gewöhnt.

Sollten sie irgendwelche Maßnahmen treffen: Jugendamt einschalten.

Oder nichts dergleichen machen, und ggf. heimlich treffen. Deine Wahl.

kommt immer wenn wir uns küssen oder intimer werden in mein Zimmer.

Du hast das Recht auf Privatsphäre, aber es ist ihre Wohnung.

D.h., wenn ihr euch zofft, kann das durchaus dazu führen, dass sie ihm verbieten, die Wohnung zu betreten. Nicht verbieten können sie dir, zu ihm zu gehen (jedenfalls nicht ohne schwerwiegenden Grund).

alle Gespräche haben nichts gebracht

Ja, das ist bei solchen Einstellungen üblich. Da kann man auch nicht mit Argumenten Einsicht bewirken, weil die Einstellung ohnehin keinen sachlichen Ursprung hat.

und wenn sie heraus finden das ich seit Monaten keine Jungfrau mehr bin

Ist einzig DEINE Entscheidung. Und zwar seit Du 14 bist.

legen sie mich vermutlich um.

ich gehe mal stark davon aus, dass das nur metaphorisch gemeint war. Sonst wäre es ohnehin ein Fall für das Jugendamt, wenn nicht die Polizei. Beide können mit deinen Eltern reden.

Das Jugendamt, weil es über das Kindeswohl wacht, das über den Vorstellungen der Eltern steht. Und die Polizei begegnet realistischen Bedrohungen ggf. mit einer "Gefährderansprache".

Das Jugendamt kann ihnen aber ggf. im Vorfeld bewusst machen, was Eltern in Deutschland (nicht) dürfen.

§ 1626 BGB

Elterliche Sorge, Grundsätze

(2) Bei der Pflege und Erziehung berücksichtigen die Eltern die wachsende Fähigkeit und das wachsende Bedürfnis des Kindes zu selbständigem verantwortungsbewusstem Handeln. Sie besprechen mit dem Kind, soweit es nach dessen Entwicklungsstand angezeigt ist, Fragen der elterlichen Sorge und streben Einvernehmen an.

(3) Zum Wohl des Kindes gehört in der Regel der Umgang mit beiden Elternteilen. Gleiches gilt für den Umgang mit anderen Personen, zu denen das Kind Bindungen besitzt, wenn ihre Aufrechterhaltung für seine Entwicklung förderlich ist.

Letzteres ist, sofern es keine ersichtlichen Gefahrenquellen gibt (Freund ist z.B. kriminell), hier der Fall. Und nur bei solchen Gefahrenquellen dürfen sie dir den Umgang mit ihm verbieten (generell Sex bereits ab 14 ohnehin nicht mehr).

Leider wohl auch von Relevanz:

§ 1631 BGB

Inhalt und Grenzen der Personensorge

(2) Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.

Auch die Wegnahme des Handys (sowohl "ihres", als auch eines, dass dir z.B. dein Freund schenkt), ist in heutigen Zeiten für eine Jugendliche eine "entwürdigende Erziehungsmaßnahme", die notwendige Sozialkontakte (s.o.) ungerechfertigt beschränkt.

Fazit: Das Recht ist auf deiner Seite, aber das bedeutet nicht, dass es ein Zuckerschlecken wird. Das Jugendamt ist für dich da, und Familiengerichte entscheiden letztlich, was gut für dich ist - auch gegen den Willlen der Eltern. Dazu sind sie gesetzlich verpflichtet.

Aber natürlich ziehen es die allermeisten die Heimlichkeit vor, und meiden die Konfrontation - bis es auffliegt.

So war es schon immer. Auch in der Zeit, als die Jugendlichen noch nicht so viele Rechte schwarz auf weiß hatten, wie das heute der Fall ist.

Also Kopf hoch, und viel Glück dir und euch beiden!

§ 1626 Abs.1 BGB fehlt.

Dort ist die Personensorge erwähnt, die auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht implementiert hält.

Gesetze sollten ganz wiedergegeben werden und nicht nur die Auszüge die zur eigenen Sichtweise passen ....

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@unicornwarrior

Oh, ich dachte, du hättest meine anderen Kommentare gelesen? Las sich so.

Aber gerne auch hier nochmal: Das Aufenthaltsbestimmungsrecht bezieht sich auf den Lebensmittelpunkt, d.h., wo man wohnt. Nicht darauf, wo man geht und steht, bzw. sich wo man sich konkret zeitweilig aufhält.

Als ich '65 geboren wurde, hatte das Aufenthaltsbestimmungsrecht z.B. noch der Ehemann als Familienoberhaupt. Das bedeutete nicht, dass er seiner Frau Vorschriften machen durfte, wo sie hingeht und wohin nicht, wen sie treffen darf oder wen nicht, sondern dass die Familie mit umziehen musste, wenn er aufgrund eines z.B. beruflich bedingten Ortwechsels dies wollte - egal ob seiner Frau und seinen Kindern das gefiel.

Für die Frage, wen jemand besuchen darf oder nicht, ist vielmehr das Umgangsrecht zuständig. Auch dieses haben allgemein zwar ebenfalls die Eltern, allerdings haben ihre Kinder ein eigenes, spezielles Umgangsrecht, das das allgemeine Umgangsrecht in der Frage persönlich besonders wichtiger Beziehungen aussticht (deswegen hatte ich den betreffenden Satz auch hervorgehoben).

Und ob eine intime Beziehung einer 16-jährigen für ihre "Entwicklung förderlich" ist, darüber dürfte ja wohl grundsätzlich Einvernehmen bestehen, oder nicht?

Falls nicht: Siehe den Auszug des Gerichtsbeschlusses, den ich in deinem Antwortthread gepostet hatte.

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Das Jugendamt kann ihnen aber ggf. im Vorfeld bewusst machen, was Eltern in Deutschland (nicht) dürfen.

Aber das Jugendamt kann es nicht erzwingen, wenn die Eltern nicht wollen und das Jugendamt das Kindeswohl gefährdet sehen, müssten sie das Kind raus nehmen.

Oder aber die Eltern sagen, Mein Haus, meine Regeln, du willst dich nicht daran halten, dann geh.

Eine Kundin von mir (heute 17) wurde raus geworfen, auch da war ein "Freund" im Spiel, der ist heute Geschichte. Ihre Eltern auch, die wollen nichts mehr mit ihr zu tun haben. Sie wohnt in ner Wohngemeinschaft in welche sie über das Jugendamt gekommen ist, die erste Ansage dort, halte dich an die Regeln, ansonsten fliegst du raus. Dann müsste sie den Alltag alleine bewältigen, wäre zwar"frei" aber schon jetzt ist es schwer für sie, denn die ganzen Pflichten die diese Wohngemeinschaft mit sich bringt, nehmen einiges an Zeit in Anspruch und sie geht eben noch in die Schule.

Gerade solche Sachen wie die Fragestellerin gefragt hat, sind sehr heikel, da sollte man wenn man schon die Brechstange empfiehlt, auch die Konsequenzen die daraus entstehen können erwähnen.

Das sinnvollste in ihrer Situation wäre vielleicht eher eine dritte Person zb. Lehrer oder im Zweifelsfall vom Jugendamt einzubeziehen und erst mal schauen ob die ihr nicht etwas mehr Freiraum beschaffen können, was Privatsphäre und co. angeht. Denn das Jugendamt oder gar ein Gericht auf die Mutter zu hetzen, wird die familiäre Beziehung auf Dauer zerstören und wäre im Sinne des Kindeswohls nicht die Ideallösung.

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@animeartemis

Sehe ich auch so.

Deswegen ja auch der Hinweis mit dem möglichen Rausschmiss des Freundes, und auch, dass die Heimlichkeit eher üblich sei.

Andererseits ist SO eine extreme Haltung wie die der Eltern i.d.R. auch nicht mit Vermittler lösbar. Und wenn ich das vermutlich/hoffentlich übertriebene "die bringen mich um" lese, dann sollte das schon zu denken geben.

Wir hatten in Deutschland ja durchaus schon einige Straftaten diesbezügl.

Aber ich kenne weder die Fragestellerin, noch ihre Eltern. Sie kann sie einschätzen, ich nicht. Und grundsätzlich habe ich von "rumpoltern, aber man lernt damit zu leben" über "Du bist nicht mehr meine Tochter" (was sich ggf. mit der Zeit wieder legt) bis zum "Ehrenmord" (wenn auch nur aus den Medien) schon alles gesehen.

Mir ging es darum, versch. Möglichkeiten aufzuzeigen, und vor allem deutlich zu machen, dass sie recht und Rechte hat, und dass ihre Eltern hier im Unrecht sind.

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Wen du es nicht auf Facebook getwittert hast dann kann sie es gar nicht herausfinden. Niemand kann dich dazu zwingen einen Jungfrauen test zu machen.

Weißt du, du hättest auch eine Freunding fragen können ob sie dich einlädt und was für ein zufall ist wurde dein Partner auch eingeladen und die bekommt auf einmal Bauchweh so das Ihr alleine seit.

Da deine Eltern nicht Ihre meinung ändern muss du für den Anfang erstmal auf sie hören. Es gibt noch bestimmt andere Gelegenheiten.

Aber ich bevorzuge immer noch das du auf deine Eltern hörst und aufpasst mit wem du dich abgibst.

Die Eltern haben kein Problem mit dem Jungen, sondern damit, dass die Tochter vor der Ehe Sex will

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Hi,

verbieten kann Dir mit 16 keiner ws. Da gibt es zwr Gesetze, aber keines ws 16 und 18 trennt.

Ich habe es selber auf die Spize getrieben. 14, 19. Alle waren neidisch. Größte Liebe meines Lebens. Ungeschschinkt. Bevor jemand gier klagt, das ist 30 Jahre he.

Deine Mutter kann sagen was sie will. Mit 16 kann man selber entscheiden.

Mario

Was die Eltern nicht wissen macht sie nicht heiß ;-) 2 Jahre unterschied finde ich nicht schlimm. Wenn du jetzt mit einem 30 jährigen gekommen wärst ok...aber so.... Ich möchte dich zu nix aufdrängeln aber ich kann dir nur sagen, wir waren alle mal jung und habe verbotene Sachen getan. Ich finde das gehört zu erwachsen werden einfach dazu. Außerdem bist du ja älter als 14.... Allerdings informiere dich vorher über safer Sex willst ja keine böse Überraschung am Ende haben.

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