Ich habe eine 13 jährige Tochter und sie hat mir gesagt das sie einen einen Freund hat?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es ist einerseits eine Frage der Tochter-Eltern-Beziehung, dass man locker aber auch ernsthaft über das Thema Sex reden kann. Andererseits ist es eine Frage der Einstellung und der Erfahrung der Eltern, wie sie darüber denken.

Es gibt Eltern, die nichts dagegen haben, dass ihre Kinder lange vor dem Erwachsenwerden bereits Sex haben. Und dann gibt es Eltern, die sehr wohl etwas dagegen haben.

Ich habe 4 Töchter groß gezogen und habe meine Erfahrungen mit Töchtern gemacht. Das Thema Sex habe ich sehr ernst genommen - aber habe keine Verbote aufgestellt, außer dem, dass ich das in meinem Haus nicht möchte. Meine Töchter haben mich gelöchert mit ihren Warum-Fragen. Da mußte ich mir gute Begründungen einfallen lassen.

Meine Meinung war: "Ich kann und ich werde Dich nicht 24 Stunden kontrollieren oder Dir hinterherspionieren. Aber Du sollst wissen, dass ich es nicht gut heiße. Und als Begründung gab ich an:

"Heute bist Du in Klaus verliebt und kannst Dir keinen wunderbareren Jungen vorstellen. Aber in z.B. 6 Wochen ist alles vorbei. Die Trennung geht von ihm aus, weil er noch nicht beziehungsreif ist und auch keine Verantwortung übernehmen kann. Oder die Trennung geht von Dir aus, weil Du noch über keine Menschen-kenntnisse verfügst, um beurteilen zu können, ob dieser Klaus der tolle Mann ist, für den Du ihn hältst. Und nach Klaus kommt der Hans und danach der Jürgen und danach der Heinz. Und wenn Du mit vielleicht 22 Jahren den Mann Deines Lebens treffen wirst, dann wirst Du Dir wünschen, es hätte den Klaus, den Hans, den Jürgen und den Heinz nicht gegeben." In Beobachtung meiner Töchter der häufigen Verliebtheitsphasen der Freundinnen sowie der häufigen Trennungen gaben sie mir Recht.

Und wenn ich heute die vielen Fragen von Jungen lese, die nur Sex im Kopf haben und keine Verantwortung kennen, die das Mädchen nur als Objekt ihrer Begierde betrachten, die nicht wissen, was Liebe ist, dann bin ich froh, dass ich da mein Veto eingelegt habe.

Es ist in meinen Augen nicht richtig, wenn man den Jugendlichen die Antwort auf eine wichtige Frage überlässt, die sie mangels ihrer Reife noch nicht gut bzw. vernünftig beantworten können. Wie sollen sie auch? Schließlich braucht das Gehirn ca. 20 Jahre zur Reife.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Es ist in meinen Augen nicht richtig, wenn man den Jugendlichen die Antwort auf eine wichtige Frage überlässt

Wenn ich den Unsinn so lese, dann kann ich nur sagen: Was für ein Glück, dass der Gesetzgeber solchen Typen wie dir eine klare Grenze gezogen hat (14), bis zu der die Eltern da noch mitzubestimmen haben.

Schade, dass manche Eltern Gesetze brauchen, wo Empathie eigentlich ausreichen sollte - wenigstens aber ein Minimum an sexualpädagogischer Bildung.

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@Libertinaer

Du verwechselst Empathie mit Verantwortung. Und solange Kinder Kinder sind, müssen sie vor verantwortungslosen Typen gewarnt werden, die wie Du gerne einen Freifahrtschein für Ausnutzung haben möchten.

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@Nordlicht979
Und solange Kinder Kinder sind,

Das sind sie rechtlich eben nur bis 14, und biologisch sind sie da i.d.R. bereits keine Kinder mehr.

müssen sie vor verantwortungslosen Typen gewarnt werden,

Das ist ja nicht verkehrt. Nur über Jugendliche bestimmen, dass ist bei den Themen Religion und auch Sexualität eben ab 14 vorbei.

Muss nicht jedem gefallen, gefällt auch nicht jedem, aber genau deswegen musste es leider gesetzlich geregelt werden ... :-/

die wie Du gerne einen Freifahrtschein für Ausnutzung haben möchten.

Ich brauche keinen "Freifahrtschein". Und wenn ich ihn bräuchte, dann nicht von dir. Da schaue ich einfach ins Gesetzbuch, und da steht er - für jeden. Denn der Wunsch der Jugendlichen zählt, nicht der ihrer Eltern.

Besser ist, seine Erziehung DARAUF auszurichten, anstatt in einer Traumwelt zu leben - mag es für eine bestimmte Sorte Väter auch noch so beruhigend sein ...

... und wer's 14 Jahre lang mit der (Sexual-)Erziehung nicht auf die Reihe gekriegt hat, muss dann auch nicht mehr anfangen. =;-o

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@Libertinaer

Du irrrst. Die Eltern sind und bleiben für ihre Kinder verantwortlich. In keinem Gesetz steht, dass die Eltern ab dem 14. Lebensjahr nichts mehr zu sagen haben. Ich vermute, dass Du weder Vater noch Mutter bist und noch nie Kinder groß gezogen hast. Und Du hast auch noch nie mit Jugendlichen zu tun gehabt, die in suizidaler Gefahr waren. Du magst evt. etwas von Sex verstehen, aber nichts von Liebe.

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@Nordlicht979
Du irrrst.

Nope.

Die Eltern sind und bleiben für ihre Kinder verantwortlich.

Keine Frage. Nur in den Bereichen Religion und Sexualität sind sie eben bereits ab 14 mündig.

D.h., dort hat die elterliche Bestimmung der elterlichen Kontrolle zu weichen. Sprich: Kontrollieren, dass der/die Jugendliche z.B. nicht zu Alkohol und Drogen oder religiösem Sektierertum verführt wird, bzw. das der Freund kein Krimineller ist.

DANN, und nur dann, kann man den Umgang mit ihm verbieten. Den Sex als solchen halt ab 14 nicht mehr.

Merke: "Natur und Recht fordern die Ablösung von den Eltern", was eben selbstbestimmtes Handeln erfordert - ob das allen Eltern gefällt, darauf kommt es halt nicht an.

In keinem Gesetz steht, dass die Eltern ab dem 14. Lebensjahr nichts mehr zu sagen haben.

Hat ja auch niemand behauptet.

Was hingegen Religion und Sex angeht hingegen schon.

Generell sind die allerdings Zeiten vorbei, in denen Eltern (auch vor 14 übrigens) nach Lust und Laune bestimmen dürfen.

Mag sein, dass deine BGB-Ausgabe noch aus den 1950er Jahren ist?! ^^

Nun, das Erziehungsrecht wurde zu Beginn dieses Jahrhunderts ziemlich umgekrempelt. Und die Familiengerichte, die dieses Recht ggf. durchsetzen, gleich mit. 8-)

Ich vermute, dass Du weder Vater noch Mutter bist und noch nie Kinder groß gezogen hast.

(gähn) Warum kommt eigentlich immer reflexartig dieser Unsinn? 8-)

Da macht sich die Fachwelt ja schon öffentlich lustig drüber: "Jeder Außenstehende der diesen Götzen [der für Kinder und Jugendliche "gefährlichen" Sexualität] in Frage stellt, wird unverzüglich etikettiert als unsensibel, familienfeindlich, unmoralisch oder pädophil." (Dr. Marty Klein, Sexualtherapeut) ^^

Du magst evt. etwas von Sex verstehen, aber nichts von Liebe.

Du magst etwas von "Liebe" verstehen, aber nichts von Jugendlichen. ^^

BTW: "Eine der großen Lügen, die wir Kindern erzählen, ist, dass Sex für Liebe steht. Menschen nutzen Sex, um alle möglichen Gefühle und Motive auszudrücken, etwa Abenteuerlust oder Fürsorge" (Dr. David Schnarch, Sexualtherapeut)

PS: "Sexualtherapeuten" sind übrigens diejenigen, die bei Erwachsenen wieder hinbiegen müssen, was deren Eltern bei ihrer Sexualerziehung verkorkst haben. ^^

Aber zum Glück machen deren Kinder ja ggf. einfach heimlich, was sie wollen, und gut ist ... 8-)

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@Libertinaer

Nein, Sex steht nicht für Liebe. Es wird nur damit verwechselt. Und darin liegt ein großes Problem bei Jugendlichen. Und warum soll es Unsinn sein, dass nunmal jemand, der noch nie Kinder groß gezogen hat, nur ein Theoretiker ist? Sexualerziehung bedeutet nicht, nicht zu erziehen. Und wer das Leid von schwangeren Mädchen kennt, die von ihrem Typen alleine gelassen werden und von Kindern, die ohne Väter aufwachsen müssen, die können kotzen für den Schwachsinn, den Du hier verbreitest.

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@Nordlicht979
Nein, Sex steht nicht für Liebe. Es wird nur damit verwechselt.

Tja, wessen Schuld das wohl ist?

Oh, warte, steht ja schon oben! ^^

Und darin liegt ein großes Problem bei Jugendlichen.

Hmm, kommt auf die Eltern an! 8-)

Ich persönlich kann deine Behauptung, ganz praktisch ^^, jedenfalls nicht bestätigen. 8-)

Und warum soll es Unsinn sein, dass nunmal jemand, der noch nie Kinder groß gezogen hat, nur ein Theoretiker ist?

? Du schreibst NUR Unsinn! 8-)

Sexualerziehung bedeutet nicht, nicht zu erziehen.

Korrekt.

Und GUTE Sexualerziehung bedeutet, NICHT so zu erziehen, wie Du! 8-)

Ich meine, wow, da waren meine Eltern ja diesbezügl. schon schlauer als Du - und die waren Jahrgang 1930 ... =:-o

Und wer das Leid von schwangeren Mädchen kennt, die von ihrem Typen alleine gelassen werden und von Kindern, die ohne Väter aufwachsen müssen, die können kotzen für den Schwachsinn, den Du hier verbreitest.

Nun, nie war die Aufklärung so gut wie heute, ebenso die Verfügbarkeit und Bandbreite der Verhütungsmittel (inkl. der Pille danach).

Nie waren Schwangerschatsabbrüche so unproblematisch wie heute (inkl. RU-482).

Nie war Sexualität so frei für Kinder zugänglich (s. Internet).

Und doch sinkt Jahr um Jahr die Rate der ungewollten Teenagerschwangerschaften ...

... und Du hast nichts besseres auf Lager, als unter Berücksichtigung dieser Fakten ausgerechnet die arme schwangere Jugendliche als typischen "Schwarzen Mann" anzuführen, vor dem sich zu fürchten und alle zu retten gilt? Echt jetzt?

Hmm, bist nicht Jahrgang 1930, sondern 1830, oder? ^^

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@Libertinaer

Ich lese von Dir: Nun, nie war die Aufklärung so gut wie heute, ebenso die Verfügbarkeit und Bandbreite der Verhütungsmittel (inkl. der Pille danach)Nie waren Schwangerschatsabbrüche so unproblematisch wie heute (inkl. RU-482).Nie war Sexualität so frei für Kinder zugänglich (s. Internet).

Hinzuzufügen wäre: Und noch nie war die Suizidrate bei jungen Menschen so hoch wie heute. Und wieso Schwangerschaftsabbrüche unproblematisch sein soll, ist mir schleierhaft. Du denkst vermutlich dabei nur an die Technik, nicht an die psycho-sozialen Folgen.

Was ist denn in Deinen Augen gute Sexualerziehung?

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@Nordlicht979
Und noch nie war die Suizidrate bei jungen Menschen so hoch wie heute.

Ist sie das?

Wenn, dann allerdings wg. z.B. Cybermobbings, oder weil man sich (insbes. von gewissen Eltern), nicht ernst genommen fühlt. Ganz bestimmt nicht wg. "zuviel Sex". ^^

Übrigens: Die höchsten Selbstmordraten haben in Deutschland die beiden (auch sexuell) erzkonservativsten Länder Bayern und Sachsen. Hmm ... (grübel)

Und wieso Schwangerschaftsabbrüche unproblematisch sein soll, ist mir schleierhaft.

Absolut problemlos sind schon mal Schwangerschaftsabbrüche, die aufgrund von Verhütung gar nicht erst stattfinden. Erwähnte ich schon, dass die Rate unerwünschter Teenagerschwangerschaften Jahr um Jahr sinkt? 8-)

Du denkst vermutlich dabei nur an die Technik, nicht an die psycho-sozialen Folgen.
  1. Ja.
  2. Letztere werden von gewissen Menschen unverantwortlich überdramatisiert. Aber was macht man nicht alles, um Stimmung zu erzeugen ...
Was ist denn in Deinen Augen gute Sexualerziehung?

Eine, die die Bedürfnisse von Kindern akzeptiert.

Eine, die berücksichtigt, wie Kinder sexuell so ticken - nicht erst seit dem Internet, sondern schon immer.

Eine, die sicherstellt, dass alles Mögliche getan wird, um Sexualität unbeschwert zu genießen (z.B. durch Zurverfügungstellung von Verhütungsmitteln).

Eine, wo die Kindern keine Angst haben müssen, sich im Fall des Falles hilfesuchend an die Eltern wenden zu können, weil sie keine Angst vor ihnen haben (müssen), weil die sie und ihre Bedürfnisse so akzeptieren, wie sie nun mal sind.

Ich will nicht verlangen, dass Jeder ein Experte in Sexualwissenschaft ist (obwohl es natürlich hilfreich wäre, und den Horizont gehörig erweitert - auch jenseits der Kindererziehung).

Aber, oh je, das Bundesgesundheitsministerium stellt nunmehr seit fast 2 Jahrzehnten hilfreiche sexualpädagogische Broschüren u.a. für Eltern und Erzieher bereit. Kostenlos.

Deren Inhalt scheinst Du jedenfalls nicht gerade verinnerlicht zu haben.

Schade. Es gibt Gründe, warum es sie gibt.

Wie kann das überhaupt sein, dass meine Eltern bereits vor über 40 Jahren (von mir damals unbemerkt, aber später reflektierend - damit ihre Kinder das bei unseren Kindern auch so machen können) den Weg für einen unverkrampften Umgang mit Sexualität freigemacht haben, und das Jahrzehnte später immer noch nicht Allgemeingut ist?

Trotz vielfältigerer, besserer und gar kostenloser Informationen?

Tipp: An einem liegt es bestimmt nicht: den Kindern.

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@Libertinaer

Die hohe Suizidrate bei jungen Menschen hat verschiedene Gründe, wie z.B. Desorientierung, Werteverlust bzw. der Mangel an guten Werten, die der Mensch leben möchte. Einer der besonders wichtigen Werte ist Liebe. Und was Liebe ist, dass wissen junge Menschen i.d.R. noch nicht. Du, Libertinaer, anscheinend auch immer noch nicht.

Es ist ganz schön überheblich und ignorant von Dir, die psycho-sozialen Folgen von Abtreibung als überdramatisiert zu beschreiben. Die Schmerzen anderer Menschen tun Dir ja nicht weh. Ja klar....

Danke für Deine Beschreibung, was in Deinen Augen gute Sexualerziehung bedeutet. Deine Beschreibung ist aus meiner Sicht unvollständig. Bei Dir dreht sich alles nur um Bedürfnisbefriedigung. Die Begriffe Liebe, Respekt, Verantwortung gehören offensichtlich bei Dir nicht zur Sexualerziehung mit Ausnahme von Verhütung …. als ob der Verantwortung lediglich mit Pille oder Kondom zur Genüge geleistet werden könnte.

Ich lernte: Wenn sich der Mensch nur um seine Bedürfnisbefriedigung dreht, steigt die Gefahr der seelisch-psychischen Erkrankung. Damit wären wir wieder bei der hohen Suizidrate junger Menschen.

Natürlich ist auch Mobbing ein wichtiges Thema. Jedoch auch hier ist der Ausgangspunkt das Sich-Drehen-um-eigene-Gefühle/Bedürfnisse, also im Prinzip der gleiche Ausgangspunkt, wie bei Sex (ohne Liebe).

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@Nordlicht979
Werteverlust bzw. der Mangel an guten Werten

Ja, genau deswegen ist die Suizidrate bei Jugendlichen im extrem "werteorientierten" Bayern und Sachsen ja auch am höchsten.

Das ergibt natürlich Sinn. ^^

Bedürfnisbefriedigung.

? Meine Antwort nicht gelesen? Wenn schon nicht sexualpädagogische Ratgeber?

"Bedürfnisbefriedigung" umfasst auch das "Bedürfnis nach Beziehung".

Die Begriffe Liebe, Respekt, Verantwortung gehören offensichtlich bei Dir nicht zur Sexualerziehung

Nein.

"Liebe, Respekt, Verantwortung" (und noch einiges mehr wie z.B. Mitgefühl und Toleranz) sind grundsätzliche Dinge, und nichts beziehungsspezifisches.

Wichtig ist aber, dass es eine Menge (auch berechtigte) Motive für Sex gibt - außer Liebe. Dass sollte man seinen Kindern schon beibringen, bevor sie leichtgläubig ins Messer laufen ...

Ich lernte

"Lernbefreit" trifft es wohl besser.

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@Libertinaer

Es ist richtig, dass Bedürfnisbefriedigung auch das Bedürfnis nach Beziehung einschließt. Jedoch was ist das für eine Beziehung, bei der Sex das zentrale Bindeglied ist? Dann wird doch die Beziehung auch wieder nur zu einem Instrument eigener Triebbefriedigung instrumentalisiert. Kein Wunder, dass so viele Beziehungen scheitern. "Jeder ist so egoistisch und denkt nur an sich. Ich bin da ganz anders, ich denke nur an mich."

Ich lese von Dir: ""Liebe, Respekt, Verantwortung" (und noch einiges mehr wie z.B. Mitgefühl und Toleranz) sind grundsätzliche Dinge, und nichts beziehungsspezifisches."

Da hast Du anscheinend nicht gut nachgedacht. Liebe, Respekt und Verantwortung sind immer beziehungsspezifisch, denn nur in Beziehungen zu Menschen können sie gelebt und erlebt werden.

Ich lese von Dir: "Wichtig ist aber, dass es eine Menge (auch berechtigte) Motive für Sex gibt - außer Liebe." Der Hinweis auf "es gibt viele Motive" ist richtig.

Jedoch das Adjektiv "berechtigt" ist ein Fehlgriff. Es gibt in diesem Thema kein Recht. Ein Recht wäre einklagbar. Das ist ggf. im Islam so, wo Frauen immer zum Sex bereit sein müssen, weil es so in religiös-kulturell geprägtem Recht so festgelegt ist.

Wie lautet eigentlich Deine Definition von Liebe?

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@Nordlicht979
Jedoch was ist das für eine Beziehung, bei der Sex das zentrale Bindeglied ist?
  1. Hat niemand behauptet.
  2. Eine sexuelle Beziehung.
  3. Sex funktioniert, berechtigterweise, auch ohne Beziehung.

Aber vollkommen egal. Der Punkt ist: Kinder sollten das wissen, man sollte es ihnen vor 14 beigebracht haben, und man hat ab 14 nicht mehr das Recht, über ihr Sexualleben zu entscheiden.

Wie gesagt: Ob dir das gefällt oder nicht, interessiert niemanden. An Gesetze sollte (und muss) man sich auch halten, wenn sie einem nicht gefallen. Leb damit! Wäre auch ein gutes Vorbild für die Kinder.

denn nur in Beziehungen zu Menschen können sie gelebt und erlebt werden.

Blödsinn.

Oder reden wir hier nicht über "Beziehung" als "Paarbildung", sondern als "habe ich mal auf der Straße getroffen"?

Auch zu denen habe ich eine "Beziehung", und auch ihnen gebühren erstmal diese Grundwerte menschlichen Miteinanders.

Jedoch das Adjektiv "berechtigt" ist ein Fehlgriff.

Nun, das ist a) eine Frage der "Moral". DEINE Moralvorstellungen sind willkürlich und für Andere vollkommen unbedeutend.

Und b) ...

Es gibt in diesem Thema kein Recht.

? Natürlich gibt es das. Fängt mit Artikel 2(!) unseres Grundgesetzes an: "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit"!

Ein Recht wäre einklagbar.

Ist es. Selbst wenn der Partner der 14-jährigen Tochter der 47-jährige Onkel ist: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/urteil-zum-kindeswohl-15-jaehrige-darf-liebesbeziehung-mit-30-jahre-aelterem-mann-fuehren-a-1119197-druck.html (aus der letztinstanzlichen Urteilsbegründung stammt übrigens auch das Zitat "Natur und Recht fordern die Ablösung von den Eltern", sowie einige weitere sinngemäß zusammengefasste Rechtsgrundsätze).

Wie lautet eigentlich Deine Definition von Liebe?

Ein Mix von bestimmten Botenstoffen in unserem Gehirn (insbes. Oxytocin), der Säugetiere aneinander bindet - zumindest eine Zeit lang. 8-)

Ups, war das jetzt nicht romantisch verklärt genug? ^^

Nun, Wikipedia ist für jeden zugänglich ... ^^

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@Libertinaer

Deine Definition, was Liebe ist, empfinde ich als armselig.

Natürlich kann ich wirkungsvoll keinem Menschen verbieten, seine Sexualität auszuleben. Jedoch kann ich bestimmen, was in meinem Haus passieren darf oder nicht. Und auch das ist gesetzlich legitim und geschützt. Und wer sich nicht nach den Regeln der Eltern richtet, darf sich über einen Bruch mit den Eltern nicht wundern.

Zu meiner Aussage: "Jedoch was ist das für eine Beziehung, bei der Sex das zentrale Bindeglied ist? "

kommen von Dir die Antworten:

  1. Hat niemand behauptet.
  2. Eine sexuelle Beziehung.
  3. Sex funktioniert, berechtigterweise, auch ohne Beziehung

Zu 1) so tönt es aber aus allen Deinen Kommentaren. Hauptsache Sex

Zu 2) und 3) eben. Da schon wieder bestätigst Du genau das, was ich kritisiere.

Sex ist i.d.R. das zentrale Bindeglied der "Beziehung Jugendlicher"

Und wenn Dir keine Argumente einfallen, dann kommt von Dir nur "Blödsinn".

Deine Grundwerte drehen sich anscheinend nur um Triebauslebung. Armselig.

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@Nordlicht979
Deine Definition, was Liebe ist, empfinde ich als armselig.

Ich u.a. deinen Humor auch. ^^

Natürlich kann ich wirkungsvoll keinem Menschen verbieten, seine Sexualität auszuleben.

Natürlich nicht. Auch das macht deine Einstellung ja so irrsinnig.

Prinzip vor Empathie. Bzw. um deine Wortwahl aufzugreifen: Wie armselig. ^^

Jedoch kann ich bestimmen, was in meinem Haus passieren darf oder nicht. Und auch das ist gesetzlich legitim und geschützt.

Wie sagte meine Mutter doch immer: "Mir ist es lieber, meine Kinder machen es zuhause, wo sie geschützt sind und jederzeit Hilfe holen können, als dass ich sie irgendwo hin zwinge, wo sie möglicherweise Gefahren ausgesetzt sind, und Hilfe nicht erreichbar ist."

Also nicht nur Prinzip vor Empathie, sondern auch vor Vernunft. Armselig! ^^

Und wer sich nicht nach den Regeln der Eltern richtet, darf sich über einen Bruch mit den Eltern nicht wundern.

Kann man mit leben. Die Eltern, insbesondere Mütter, i.d.R. allerdings weniger gut, als die vergraulten Kinder ...

so tönt es aber aus allen Deinen Kommentaren. Hauptsache Sex

Eine Lüge.

Aber Sex ist halt das, was Du behauptest, verhindern oder zumindest erschweren zu wollen, anstatt die diesbezügl. Entscheidungen (und Rechte) von Jugendlichen zu respektieren.

Und wenn Dir keine Argumente einfallen, dann kommt von Dir nur "Blödsinn".

Ich brauche keine Argumente. Jugendliche entscheiden für sich selbst. Das ist so. Da gibt es rein gar nichts zu "argumentieren".

Wir sind hier schließlich in keiner Diskussion, ob man das Erziehungsrecht wieder in Richtung 1950er Jahre ändern sollte.

Wäre auch sinnfrei, weil das ohnehin auf keinen Fall geschehen wird.

Deine Grundwerte drehen sich anscheinend nur um Triebauslebung.

Blödsinn! (tm) ^^

Meine Grundwerte drehen sich um unser Grundgesetz, inkl. und insbesondere der freien Entfaltung seiner Persönlichkeit, und nicht der Entfaltung der Persönlichkeit, so wie es DIR genehm ist. 8-)

Auf die Verteidigung dieser Freiheit(en) habe ich mal einen Eid geleistet. Und zwar sehr bewusst, und nicht nur so einfach runtergeplappert ...

Außerdem sind für mich hier offensichtlich u.a. auch Empathie und Vernunft relevante Grundwerte.

Ist halt dumm, wenn man nur liest, was man lesen will, und es dann nicht mal versteht, weil man krampfhaft bemüht ist, sich in seiner Schmuddelecke einzurichten ...

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@Libertinaer

Dann beweg Dich doch mal aus Deiner Schmuddelecke raus.

Wir sollten das Gespräch beenden, denn ich sehe nicht, dass wir uns verständigen können. Für mich ist hier jedenfalls Schluß.

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@Nordlicht979
Dann beweg Dich doch mal aus Deiner Schmuddelecke raus.

Unser Grundgesetz ist keine "Schmuddelecke". :)

Für mich ist hier jedenfalls Schluß.

Und es wäre besser für dich, in deinem Leben nie wieder darüber zu sprechen. 8-)

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Wenn du dir mit deiner Frau einig bist und ihr eure Tochter an der langen Leine laufen lassen könnt ist alles halb so wild. das wichtigste ist Vertrauen.

Verbote sollten so wenig wie möglich ausgesprochen werden. Und wenn es doch nicht ohne Verbote gehen sollte müsstet ihr auf jeden Fall dafür eine gute Begründung liefern die auch nachvollziehbar für eure Tochter sein dürfte

Verbote wir es kein geben auch wen sie Sex ausüben aber besorgen tut es mich schon wegen denn ganzen Geschichten von ihrer Klasse aber ich bin Pfadfinder Man kam nach dem lerning By duing System gehen Entschuldigung mein Englisch ist ein bisschen arg

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Ähm, hast Du ein Problem mit Sex? Ungewöhnlich für jemanden mit "666" im Usernamen. So etwas kennt man eher von den Jesus-Freaks ... ^^

Aber im Ernst: "Grundsätzlich hat Sexualität in allen Altersgruppen mit dem Suchen und Erleben körperlichen Genusses zu tun. (...) Wenn Kinder ihrer Neugierde, ihrem Lustprinzip und ihrem Bedürfnis nach körperlicher Nähe folgen, gehört das zu den normalen kindlichen Betätigungen. (...) Neugierde, erste Erfahrungen mit der Körperlichkeit und Geschlechtlichkeit - meist durch Ausprobieren mit dem gleichen Geschlecht - helfen, ein positives Verhältnis zum Körper zu entwickeln." (Dipl. Soz. Päd. Dorothea Hüsson, Kinder- und Jugendlichentherapeutin bei Wildwasser)

Entsprechend haben rund 80% der Kinder sexuelle Kontakte in verschiedensten Formen und Intensitäten.

Aber das nur zum Einstieg, deine Tochter ist ja kein Kind mehr (also rechtlich schon noch bis 14, biologisch aber halt nicht mehr). Deswegen:

"Zwischen zehn und dreizehn Jahren verwandelt sich diese erste Neugierde in die Sehnsucht, selbst Geborgenheit und auch [erwachsene] Sexualität mit jemand anderem zu erleben. (...) Auch wenn Jugendliche manchmal spürbar zwischen Erwachsensein und Kindsein hin und her pendeln, sind sie in ihrer Sexualität und in ihren Bedürfnissen nach Beziehung als Erwachsene zu sehen. Das Aufkeimen erwachsener sexueller Gefühle im Alter von etwa 12 Jahren macht einen Teil in ihrem Erleben bereits erwachsen." (DSA Bettina Weidinger, Sozialarbeiterin, Sexualpädagogin und Sexualtherapeutin - Pädagogische Leitung des Österreichischen Instituts für Sexualpädagogik)

Fazit: Vollkommen normal. Stelle ggf. sicher, dass sie verhütet. Aufklärungsunterricht hat sie nun schon mehrfach gehabt. Schön, falls sie dich noch etwas fragt, aber die Bereitschaft von Pubertierenden mit ihren Eltern über Sexualität zu reden, hält sich dann doch arg in Grenzen ^^ - genau wie umgekehrt. ;-p

Sie wird für sich schon wissen, wann es passt ...

Lesetipp: Das Bundesgesundheitsministerium hat für Eltern (und Erzieher) extra schöne, kostenlose Broschüren bezügl. Sexualerziehung. Kann man bestellen, oder kostenlos als PDF-Datei auf deren Website bei "Infomaterialien" herunterladen.

Die passende Broschüre hier: "Über Sexualität reden - Die Zeit der Pubertät" (weitere Broschüren gibt's halt noch für Schulkinder vor der Pubertät, sowie für Vorschulkinder).

Also: Kein Drama, voll Natur. ;-)

Oh das mit der 666 sollte jetzt nicht auf Sex bezogen sein es war vom Programm eine Empfehlung

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@Outdoorer666

LOL

"666" ist die "Zahl des Biests", sprich: "Satan". Entsprechend findet man sie oft in Usernamen von Menschen, die der Kirche nicht gerade freundlich gegenüberstehen. ;)

Und es ist in unserem Kulturkreis eben so, dass wir aufgrund unserer christlichen Tradition ein eher distanziertes Verhältnis zur Sexualität haben.

Denn: "Die bedeutendste negative Leistung des Christentums war die 'Problematisierung' der Sexualität (...) Wir brauchen eine Geisteshaltung, die in der Sexualität kein 'Problem', sondern ein 'Vergnügen' sieht. Den meisten Leuten fehlt dazu die Sicherheit - und oft auch die Liebe." (Dr. Alex Comfort, Arzt, Psychologe, Wissenschaftler und Schriftsteller)

Deswegen meine Verwunderung. :)

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@Libertinaer

Ich Danke dir aber das ist mir bewusst ich bin selbst deutscher Staatsbürger aber lebe seit 10jahren in Schweden und bekenne mich des christentums an und ich bin selber Dr und Prof nur in forstwissenschaften nicht in Psychologi

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@Outdoorer666
Dr und Prof nur in forstwissenschaften

Na, dann Decke geschnappt, und auf mit der Partnerin zur nächsten romantischen Waldlichtung ...

... rein "wissenschaftlich" natürlich! ;-)

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@Libertinaer

Ja das stimmt am besten Fälle ich eins zwo Kiefern dafür ich bin ja Förster es ist ja nicht so das wir nicht viel Moore in Schwede haben nein nein 😂😂😂

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@Outdoorer666

In 500 Jahren dann in einer Ausstellung zu bewundern: "Die Liebenden - Zwei Moorleichen aus Store Mosse"! ^^

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@Libertinaer

Aber bitte in der Galaxy 10000 das überhaupt Menschen noch wissen was ein Förster ist oder ein Moor aber na gut das werden sie sehen wenn sie bei Meister yoda sind

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@Libertinaer

Es ist jetzt nicht in der Nähe von mora store Moose aber da gibt es genügend Kiefern 😂😂😂

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Mit 13 Jahren sind viele Heranwachsende eher "nicht so offen" gegenüber ihren Eltern.

Ich selbst empfinde dies als völlig natürlich. Schließlich verändert sich der Heranwachsende. Man weiß das man von den Eltern eher noch wie ein Kind wahrgenommen wird, muss damit klar kommen das man aber kein Kind mehr ist - aber eben auch noch in keinster Weise erwachsen ist. Man befindet sich im Gefühlschaos, versucht sich damit zurecht zu finden das sich der Körper verändert, muss mit den Hormonen klar kommen die noch lange nicht eingependelt sind. Man muss in der Schule Leistung zeigen und zugleich mit anderen Jugendlichen umgehen lernen, und und und.... Nur mal, um einen kleinen Überblick zu verschaffen über das Chaos das einen Jugendlichen in der Pubertät überrennt.

In dem Alter finden es Heranwachsende oft auch sehr unangenehm mit ihren Eltern über Sexualität zu sprechen. Es fühlt sich "peinlich" an. Vor allem dann wenn es um die eigenen Wünsche, Gedanken, Erfahrungen geht.

Mit meinem Vater habe ich auch nie darüber gesprochen. Mit meiner Mutter ungern und nur das Nötigste. Lieber hab ich mich meinen älteren Geschwistern anvertraut.

Du schreibst, deine Tochter hat erzählt was die Jungs in ihrer Klasse so erzählen.... Erinnerst du dich an deine eigene Jugendzeit noch? Es kommt nicht selten vor das heranwachsende männliche Teenager untereinander versuchen anzugeben "Wer ist besser in etwas, wer hat in was mehr Erfahrung, etc". Das dabei dann auch übertrieben wird (oder sogar etwas erfunden wird) versteht sich fast von selbst.

Mit anderen Worten: Es wär vielleicht gut wenn ihr (bzw deine Frau, ihr scheint eure Tochter in dem Themenbereich etwas mehr anzuvertrauen) eurer Tochter versucht zu vermitteln "Nur weil jemand mit sonstigen Erfahrungen angibt, heißt das noch lange nicht das das auch stimmt".

Und das Weitere... nun, eure Tochter wurde umfassend aufgeklärt? Auch darüber das sie nur Schritte gehen soll für die sie sich selbst vollkommen bereit fühlt? Auch über den Punkt "verantwortungsvoller Umgang mit Verhütungsmitteln"? Na dann ist doch schon mal das Wichtigste erledigt.

Das der eigene Nachwuchs irgendwann mal mit den ersten Beziehungen beginnt, damit muss man sich abfinden. Das ist etwas völlig Normales.

Ja es gehört zum homo sapien dazu

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Erstmal durchatmen. Sie muss ja nicht so wie die anderen in ihrer Klasse sein. Wenn du Sorgen hast, würde ich offen mit ihr darüber reden. Da sie es dir erzählt hat, scheint euer Verhältnis ja nicht das schlechteste zu sein. Allerdings in lockerer Atmosphäre und nur so, dass du nicht versuchst, sie komplett auszufragen. Das würde sie nur verunsichern.Es sollte auf keinen Fall aufdringlich wirken. Und Tipps zu Sex und Verhütung sind wahrscheinlich eher peinlich für sie.
Sonst würde ich erstmal abwarten, wie sich das so entwickelt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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