Psychologie

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Warum kann mich kein Psychologe überzeugen?

Kein Psychologe konnte mich jemals davon überzeugen, dass, das Leben wirklich toll ist, vor allem mit chronischen Schmerzen. Kein Psychologe konnte mich davon überzeugen, dass in Zukunft alles besser wird, weil es bisher nie so war, nein im Gegenteil, mein Körper, meine Gesundheit nahm immer mehr ab. Kein Psychologe konnte mich optimistischer machen. Was denkt ihr warum ist das so? Viele sagen ja wenn man pessimistisch ist, und nicht viel Hoffnungen mehr hat soll man in Therapie, und der Therapeut wird einem verändern. Aber das war bisher nie so. Denn ich sah kein Grund Hoffnungen zu hegen. Denn wegen meiner Krankheit werde ich niemals, niemals Lebensqualität haben, das hat sich Bestätigt nach all den Jahren. Es wurde nicht besser, sondern schlimmer. Also, warum soll ich glauben was Psychologen sagen, dass es alles besser wird, dass sich all meine Träume und Hoffnungen in Erfüllung werden gehen, wenn es nie so war? Und dass, der körperliche und mentale Schmerz weggehen wird?

Warum muss man lange Leben?

Warum wird es als verwerflich angesehen, wenn man nicht lange Leben will, und auch nichts dafür tut sein Leben zu verlängern? Denn ich weiss, ich werde so oder so nie eine Zukunft haben, oder Lebensqualität. Von daher ist es mir egal. Von daher tue ich auch nichts dafür um länger zu Leben, denn es gibt keinen Grund dafür. Das wird aber fast schon als Blasphemie, als Häresie gesehen, wenn man nicht um jeden Preis lange Leben will. Wieso? Das Leben ist voller Leid, und wenig Freude. Also warum soll ich länger leben als absolut nötig?

Wie lange dauert es, bis die Reize z.B. von Wohnzimmer durch sind?

Wenn man in dem Beispiel dem ganzen Tag in Wohnzimmer war und man hat viele Eindrücke aufgenommen und man hat aus das Gefühl aus der betreffenden Umgebung und man geht als Beispiel um 21:00 Uhr schlafen und das Gefühl wird verarbeitet. Wie lange dauert es, bis die ganzen Reize in dem Beispiel aus dem Wohnzimmer komplett durch sind und man ein anderes Gefühl (von der Umgebung in Schlafzimmer) hat? Bei allen anderen Umgebungen und bei Reizüberflutungen genauso. Wenn man das Gefühl von der Umgebung aus dem Schlafzimmer hat, laufen die andere Gefühle irgendwann ab z.B. das von Wohnzimmer. Was meint Ihr und wie sind Eure Erfahrungen?

Mit dem richtigen Mindset geht alles?

Warum gibt es so viele Leute die denken mit dem richtigen Mindset geht alles? Egal welche Krankheit man hat, egal welche Probleme mit dem richtigen Mindset kann man es angeblich überwinden, oder zumindest ignorieren. Aber geht das wirklich? Wenn du z.b. chronisch Krank bist und ständig Schmerzen hast, oder andere chronische Probleme, bringt es dann wirklich sich einzureden dass, alles gut wird, man alles erreichen kann und sich trotzdem hart zu pushen? Die Frage ist ja, warum würde man überhaupt grosses erreichen wollen, wenn man Krank ist? Oder gilt dieser Tipp nur für gesunde?

Warum sagt mein Therapeut ich bin zu negativ?

Warum soll ich positiv denken? Warum soll ich denken das, alles einmal besser wird, wenn das nicht realistisch ist? Wenn Leid nunmal zum Menschsein gehört, und man Leid nicht entkommen kann? Ich gehe mit Leid nunmal anders um als viele Menschen. Ich habe es angefangen zu Akzeptieren, sogar zu zelebrieren, ich liebe Leid, ich liebe es andere Leiden zu sehen, aber auch selber zu Leiden, denn ich kenne nichts anderes. Und naja das finden viele Menschen wohl verstörend, aber so gehe ich mit Leid um. Denn ich kann mir keine Welt ohne Leid vorstellen, und es bringt nichts Leid zu bekämpfen, brignt nichts Leid und Krankheit und Elend zu Bekämpfen, denn es gehört zur Welt. Ich halte nicht von positiver Psychologie, weil es verleugnet, dass Leid, Krankheit, Tod, Schmerz, Verlust, und solche Dinge zum Leben gehören und nicht bekämpft und nicht überwindet werden können, man kann sie nur akzeptieren, und sie zelebrieren. Aber eben, meine Therapeutin meint ich liege falsch, und ich soll positiver denken und mehr Hoffnung haben. Wozu, soll man irgendwelche Hoffnung haben, oder sich Hoffnung machen? Das geht vielleicht wenn man reich geboren ist, mit silbernen Löffel im Mund und noch nie ernsthafte Probleme hatte. Aber was bringt es zu Hoffen, das alles besser wird? Warum nicht die Realität akzeptieren?

Was bringt Hoffnung?

Ja, was bringt denn Hoffnung genau, ausser enttäuscht zu werden, weil es eh nicht eintreffen wird? Ich hab aufgehört irgendwelche Hoffnungen für irgendwas zu hegen, denn mein Fragiler Körper lässt es eh nicht zu, meine chronische Krankheit macht ein Strich durch die Rechnung. Und naja, jetzt bin ich nicht mehr enttäuscht, da ich keine Erwartungen mehr habe und vom schlimmsten Ausgehe. Wenn man eh keine Zukunftsperspektiven hat, wieso noch Hoffnung haben?

Warum ist es hilfreich positive Selbstgespräche zu führen?

Also um es genauer zu erklären. Sagen wir mal man ist vor etwas nervös wie z.B. einem Wettkampf, einer Prüfung oder sowas. Warum ist es da hilfreich, zu sich selbst in den Spiegel zu sagen ,, Du schafst das" oder sogar quasi zu schreien ,, ich schaffe das"! Also mir persönlich hilft es sehr, wenn ich mich anschaue und mir selbst sage ,, Du packst das"! Es hilft aufjedenfall mehr als es nur zu denken meiner Meinung nach. Aber warum ist es generell hilfreich, sich immer positive Gedanken einzureden, obwohl man am Anfang velleicht garnicht daran denkt sein Ziel zu erreichen? Mich interessiert es wirklich warum es so eine große Wirkung hat.

Trägt jeder eine Maske?

Was ich damit meine ist, ob jeder sein Verhalten anpasst, je nachdem wer er vor sich hat? Ich bin so, extrem so. Ich bin ein soziales Chamäleon, je nachdem wen ich vor mir habe, so verhalte ich mich. Ich bin nur ehrlich, wenn mir ehrlichkeit dient, sonst trage ich eine Maske, denn warum sollte man die Wahrheit sagen, wenn die Wahrheit das Leben nur unbequemer macht? Also ja, ich Maskiere aus Bequemlichkeit. Und ich bin oft nach aussen hin Höflich, auch wenn ich eigentlich diese Person verfluche heimlich z.b. Also Höflich bin ich eigentlich immer. Aber das heisst nicht, dass ich Nett bin. Aber ist nicht jeder so? Oder bin ich nur so? Wenn ja ist es schlimm eine Maske zu tragen vor den meisten Menschen?

Immer positiv denken?

Ist es überhaupt möglich immer Positiv denken, immer vom besten auszugehen, immer die grössten Hoffnungen zu machen ohne Enttäuscht zu werden, und generell, immer grosse Visionen zu haben? Ich meine wie soll das gehen wenn du z.b. chronisch krank bist, eine ernsthafte Krankheit hast, in einem Kriegsgebiet lebst, oder sonst in einer schlimmen Situation bist? Kannst du dann wirklich super positiv denken, und denken ja in Zukunft wird alles wieder super und gut, und schön, und perfekt? Soll man überhaupt solche Hoffnungen hegen?

Ein böser Mensch?

Wenn man nur gut ist, weil man Angst vor Konsequenzen hat, sei es weltlich, oder göttlich. Ist man dann wirklich ein guter Mensch? Weil in mir sind teilweise sehr, sehr, sehr dunke Fantasien. Da ich aber weiss, dass ich dafür wahrscheinlich für immer weggesperrt würden werde, ist es in meinem Interesse, diese nicht Auszuleben. Aber wenn es keine Konsequenzen gäbe, ich weiss nicht ob ich dann zurückhalten würde. Dann bin ich kein wirklich guter Mensch oder?

Träumen Kleinkinder auch das Ende eines Lebens?

Da Kleinkinder bis zum 3. Lebensjahr viel schlafen, träumen sie auch mehr als ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Könnte es sein, das Kleinkinder auch oft das Ende eines Lebens im Traum mitkriegen? Mögliche Beispiele: Körper verlassen (bereits gestorben und man hebt ab) Dritter Weltkrieg Mord Unfall Krankheit und viele weitere Möglichkeiten, wodurch das betreffende Leben im Traum beendet werden kann und das betreffende Kind danach aufwacht und nicht mehr Einschlafen kann. Was meint Ihr? Wenn betreffende Kinder nach dem Aufwachen nicht mehr einschlafen können und z.B. weinen und/oder schreien, könnte es vielleicht an das letzte Bild aus dem jeweiligen Träumen liegen?

Wie wirkt sich das erste Foto nach der Geburt auf dem Schlaf aus?

Wenn man ein Foto hat, wo man ein Baby ist und man gerade geboren wurde und man schaut sich in Bett genau dieses Foto 1 Minute oder länger an, woran könnte es liegen, das man danach nicht richtig schlafen oder auch nicht richtig träumen kann? Ist das vielleicht die Erinnerung an die eigene Geburt? Ist die Geburt immer sehr belastend für das Kind? Was gibt es für Unterschiede, ob man es selber auf dem Foto ist oder ob es ein fremdes Baby ist? Was meint Ihr?