Psychologie

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Bin ich wirklich so böse?

Ich habe zwar oft schlimme Gedanken, aber wenn ich jemand in Not sehe, will ich und helfe ich sofort, ohne etwas dafür zu verlangen, weil ich auch einst in Not war, und nicht will, dass andere das durchmachen wollen, was ich durchmachte. Aber ich will auch oft in Ruhe gelassen werden, und bin manchmal bisschen mürrisch. Und wenn ich alleine gelassen werden will, bin ich mürrisch zu anderen. Aber nachher tut es mir schrecklich Leid. Aber normalerweise bin ich freundlich, und versuche möglichst freundlich und liebenswert zu wirken, damit ich andere bloss nicht störe, oder weh tue. Aber ich habe halt öfters böse, ja auch gewaltätige Gedanken. Die ich aber eben niemals auslebe, reine Fantasien. Also was bin ich? Bin ich ein Böser Mensch? Ich habe schon böse sachen getan in meinem Leben, aber niemals gegen unschuldige, sondern immer nur gegen Menschen die zu mir vorher böse waren, und ich hab schon Rache geübt, allerdings nur Proportional, zu was mir angetan wurde. Heisst das ich bin ein bitterböser Mensch? Oder bin ich beides, gut und böse?

Negativer Therapeut?

Also ich hatte mal einen "negativen" Therapeut, oder damals nahm ich das so wahr. Allerdings meinte er es wohl nur gut mit mir, und, dass sehe ich jetzt ein, weil er mich warnte, mit meinem Krankheitsbild, nicht zu viel vom Leben zu erwarten. Er meinte mit meiner Krankheit, Autismus, werde ich nie ein normales Leben führen können. Zumindest nicht so wie die meisten Leben. Das verstand ich damals wohl falsch, als eine Kritik an meinen Fähigkeiten. Also habe ich mich Gepusht, nur um ein Burnout zu erleiden. Und ich muss sagen, seine Worte haben sich alle Bewahrheitet. Und der Versuch mich zu Pushen um jeden Preis, ging nur nach hinten los. Ich musste akzeptieren, dass ich einfach nicht Erwerbsfähig bin, zumindest nicht in einem normalen Beruf, er hatte recht, es ist zu viel für mich. Ich wollte damals einfach zu viel. "Normal" Leben, Karriere, viel Geld verdienen, den perfekten Partner. Obwohl ich ganz klar Beziehungsunfähig bin, wie er sagte. Ich wollte seine Worte nicht glauben, ich habe seine Worte verflucht, weil ich eben zu positiv war. Ja, zu positiv, ich habe mich überschätzt, und konnte meine Krankheit nicht erkennen. Andere meinten aber er wäre zu negativ, und ich soll meinen Therapeuten wechseln, er tut mir nicht gut. Aber schlussendlich zeigte er mir nur die Wahrheit auf, und dass ich mit meiner Krankheit nicht so viel erwarten kann im Leben wie ein Normalo, oder?

Kann Positives denken die Realität verändern?

Das Gesetz der Anziehung, ist der Glaube, dass , dass Gleiches Gleiches anziehen würde. Sozusagen, dass man durch Positives denken, positive Dinge anzieht, und durch negatives, negatives. Die radikalsten Vertreter dieses Glaubens, glauben, dass man Wünsche "Manifestieren" kann in die Realität, wenn man nur fest genug daran glaubt, denn dann richtet sich das Universum nach diesen Wünschen, voraussgesetzt, man denkt positiv genug, und lebt positiv genug. Wass, auch immer das genau heissen soll. Umgekehrt wer ständig negativ denkt, wird negative Schwingungen anlocken, und sein Leben wird zur Hölle werden, und er wird nur negative Dinge manifestieren. Die Frage ist doch, stimmt das? Ich meine, das würde ja bedeuten, dass kranke arme Menschen, einfach nur krank und arm sind, weil sie negativ denken, und reiche, gesunde, sind reich und gesund weil sie positiv denken. Aber das stimmt doch so nicht? Wieso glauben die Anhänger dieses Glaubens, dass die Welt gerecht ist? Kann positives denken die Realität, und das Leben völlig magisch verändern, was denkt ihr?

Angezogen von Negativität?

Ist es wirklich schlimm, wenn man angeblich sich angezogen fühlt von Negativität? Negative Schwingungen, Böse Schwingungen? Weil wenn mir Leute sagen ich soll positiv denken, wenn sie sagen ich soll noch an Wunder glauben, und Hoffnungen haben, gehe ich absichtlich in die andere Richtung, und werde so böse, so negativ, dass ich sie absichtlich verjage, damit sie mich nicht mehr damit vollabern. Und ich liebe ihre Reaktion. Ich wurde auch schon negative Entität genannt, oder Dämon manifestiert, von diesen Spiritualisten. Ja, die denken in mir Manifestiert sich ein Dämon. Und ich muss zugeben, ich sehe mich auch als ein Sturm, der niemals endet, ein Sturm der Tobt und Tobt. Und ich war schon immer angezogen vom dunklen, vom verboteten, vom Tabu, dunkler Magie, Blutmagie, Voodoo, Okkultismus. Ich glaube nicht wirklich daran, aber ich finde die Symbolik interessant. Aber ich sehe mich als die Manifestierung der "Negativität" in einer Person, und das muss ich ehrlich sagen, dass Zelebriere ich auch, und gerade wenn Menschen meinen ich soll doch positiv denken, werde ich nur umso boshafter. Warum verstehen sie nicht, wie sehr Freude diese angeblich dunkle Energie mir bereitet? Warum soll ich positiv sein, warum soll ich positiver Spiritualität Folgen? Wozu? Wenn ich den Hass, die Rohe Energie der angeblich negativen Seite bevorzuge?

Woher kommen diese Albträume?

Ich träume seit meiner Kindheit sehr oft, dass meine Mom oder mein Dad mich mit einem Messer töten möchten. Teils sind auch meine Geschwister dabei zum "helfen". Das Mittel ist jedes mal das gleiche... ein Küchenmesser. Woran kann das liegen? Ich habe schon relativ früh luzides Träumen gelernt, um im Traum in dieser Situation "weg zu fliegen". Bisher funktioniert dies auch, allerdings sind die Träume sehr unangenehm und führen oft dazu, dass einschlafen zur Hölle wird. Vielleicht gibt es ja einen Weg dem ganzen in der Wachwelt zu entkommen :D

Im Traum dem Körper verlassen?

Habt Ihr solche Träume gehabt? Also das Ihr im Traum in Bett gelegen habt und habt Euren Körper verlassen, seid abgehoben und es ging immer höher. Falls ja, war auch immer ein Geräusch dabei und was kann das sein? Heißt es, das man im Traum gestorben ist? Könnte es auch ein Hinweis sein, das es tatsächlich eine Seele gibt, die beim Tod dem Körper verlässt und irgendwo anders hin verschwindet z.B. andere Welt und bei Geburt würde man sich dem neugeborenen Baby nähern und in dem Körper des Neugeborenen schlüpfen. Was sind Eure Erfahrungen? Hattet Ihr solche Träume gehabt?

Psychisch kranker Vater. Welche psychische Krankheit?

Also ich bin 19 Jahre alt und habe mich schon immer gefragt was mein Vater für eine Krankheit hat. Und zwar hat er immer aus spaß meinem Bruder der 1 jahr älter ist, aus spaß die finger in den Rachen gesteckt und hat aus spaß uns dem Mund zu gehalten damit wir keine Luft bekommen. Er hat uns auch geschlagen. Und er lügt ohne Ende. Kann keine Fehler einsehen. Und hat auf seinen eigenen Bruder eine Firma eröffnet und auf ihn schulden gemacht. Weil mein Onkel nicht so gut deutsch spricht. Denkt ihr er ist ein Narzisst? Ach ja er kommt aus einem kriegsgebiet

Schlafparalyse?

Hab ich eine Schlafparalyse? Bei mir ist es öfter so, dass ich während ich versuche einzuschlafen in so eine Art Schlafparalyse reinkomme bei der ich mich nicht mehr bewegen(nicht reden nicht bewegen nichts) kann und immer plötzlich ein Rauschen höre. Es ist wirklich wie als würde ich in diesen Zustand reinrutschen. Ich versuche dann immer direkt wieder rauszukommen indem ich zB meinen Daumen versuche zu bewegen und mich so wach zu machen. Aber wenn ich einmal richtig drin bin komme ich nicht raus und dann fange ich an komplett zu Halluzinieren. Was mich daran wundert ist, dass es nie passiert wenn ich Nachts auf wache, sondern nur wenn ich einschlafe. Hat jemand irgendwelche Erfahrungen damit?

Warum gibt es gute und schlechte Tage?

Kurze Frage zu einem wichtigen, langen Thema. Gibt es das bei euch auch? Es gibt Tage, an welchen weitestgehend alles sehr gut läuft. Man trifft gut gelaunte Leute, bekommt Komplimente, die Arbeit, die Kommunikation läuft rund, man hat die richtigen Worte, ist durchsetzungsstark. Alles ist irgendwie flirty und sexy! Die Glücksmomente kommen regelrecht auf einen zu! Und am Abend sagt man sich: „Wow, das war ein guter Tag! Alles hat gestimmt; und das, was weniger gut war, war so bedeutungslos, so dass es von dem, was faszinierend war, weit überragt wird.“ Es scheint so, dass es sogar Minuten oder Stunden regelrechter Glückssträhnen gibt. Man kennt das aus dem Basketball: ein Spieler trifft alle Körbe, die er wirft. So fühle ich mich manchmal auch. Alles passt! Man ist wie auf Droge. Und dann gibt es Tage, an welchen einen sehr vieles nervt, der eine guckt einen schief an, diese grüßt nicht, man wird falsch behandelt; die Arbeitsaufgaben sind bescheuert, ein Kunde ist unzufrieden, macht miese Laune. Es ist langweilig, alles zieht sich in die Länge. Ein einziger guter Moment kann das viele Bescheuerte an dem Tag nicht aufwiegen... Ich habe bereits viel darüber nachgedacht, was die Faktoren für diesen Unterschied sein können und es nicht herausgefunden. Habe ich gut oder schlecht geschlafen, gegessen? Ist das wetterbedingt? Alles spielt keine Rolle. Es gibt beispielsweise Nächte, in welchen ich kaum geschlafen habe aber am nächsten Tag bei der Arbeit absolut wach und Leistungsfähig bin und alles ist fantastisch, auf höchstem Niveau, die Leute sind gut drauf; ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort und sehr kompetent. Ist das nur meine Einbildung? Alles Zufall? Oder kann ich daran arbeiten, dass ich einen guten Tag habe? Nur das Eigenartige ist, dass ich, wenn ich einen Tag hatte, der sehr gut gelaufen ist, nichts besonderes dafür getan habe, dass er sehr gut ist. Und auch umgekehrt, habe ich nichts anders gemacht, dass der Tag irgendwie scheiße läuft. Die These „Deine Umgebung ist ein Spiegel deiner Selbst“ ist weitestgehend Bullshit, finde ich.

Warum macht es Spass "geliebten" wehzutun?

Warum mag ich es gerade denjenigen wehzutun die mich versuchen zu Lieben? Gerade, die, die in mir Hoffnung sehen, etwas sehen was es nicht gibt? Und ich sie langsam terrorisiere, zerstöre, und entfremde, bis sie ihre Illusionen aufgeben, dass ich Liebenswert bin? Gerade, die, die mir helfen wollen, denen schade ich, gerade denen tue ich Weh. Ich will, dass sie denken ich bin ein Dämon, ein Monster. Ich meine, ist doch ihre Schuld wenn sie einen Verdammten retten wollen, oder? Sehen sie nicht, dass ich keine Hilfe will? Doch sie wollen die Hilfe nicht zurückziehen, erst wenn ich absolut grausam zu ihnen bin. Und selbst dann helfen sie mir oft noch. Ist das nicht absolut bizarr sich für jemand anderes so aufzuopfern der die Hilfe gar nicht will? Warum gab es immer wieder Menschen die sich für mich aufgeben wollten? Und ich hab sie knallhart benutzt, und terrorisiert, und ihnen schmerzen zubereitet? Und ich muss sagen es war köstlich, gerade die, die alles für dich tun sind leichte Opfer.